Here comes the Bride…

Nein, ich bin es nicht.

Brautpaar Aber der Kölner Nähbrunch gibt sich diesen Herbst redlich Mühe, unter die Haube zu kommen und (mit Erlaubnis des Brautpaars) einige Bilder vom Freitag in Köln: Kerstin und Hendrik.

Eigentlich hat das Thema gar nichts mit Nähen zu tun, denn die Braut fand ihr Traumkleid im Laden und hat es sich dort auf den Leib schneidern lassen.

Perfekt und eine wunderschöne, glamouröse Braut!

(Wenn es auf der Einladung nicht geheißen hätte „die Braut trägt himmelblau“… ich hätte sie wohl im Kölner Rathaus nicht erkannt. Und sonst kannte ich niemanden auf dieser Hochzeit.)

Und doch… es gibt einen Zusammenhang mit dem Nähen.

Ohne das gemeinsame Hobby Nähen, ohne das Hobbyschneiderin-Forum hätte ich Kerstin nie kennen gelernt.

Ohne das gemeinsame Hobby hätten wir nicht manchen Nähbrunch schwatzend in Köln oder nähend in Aachen erlebt.

Ohne das gemeinsame Hobby hätte Kerstin nicht so manchen (Mittwoch)Nachmittag an meinem Eßtisch oder auf meinem Sofa gesessen, gemeinsam nähend, beratend, gelegentlich gar strickend.

Und ohne das gemeinsame Hobby hätte ich nie die Gelegenheit gehabt, das verliebte Brautpaar und die wunderschöne Feier zu erleben!

Braut Und das wäre mehr als Schade gewesen… Nicht nur wegen des eleganten, sexy Kleides. 😉

Vielen Dank, Kerstin und Hendrik, daß ich mit euch feiern durfte. Und viel Spaß in Paris! (Danach wird sich Kerstin in ihrem Blog sicher auch wieder zu Wort melden.)

Brautpaar

No, it’s not me.

But several members of the „Kölner Nähbrunch“ are getting married this autumn and here are some pics from last friday in Cologne: Kerstin and Hendrik. (Pics of course with Kerstins permission. She’s on Honeymoon in Paris, she’ll write again in her blog when she’ll be back.)

This isn’t even a sewing topic, because the dress was custom made, but not from her, neither from me, but bought in a shop.

And she was a perfect, beautiful and elegant bride!

But still… it has something to do with sewing.

Without sewing and without the Hobbyschneiderin-Website I would never have met Kerstin.

Without sewing we wouldn’t have chatted at the Nähbrunch in Cologne and sewn together in Aachen.

Without sewing Kerstin had never spend her (Wednesday) afternoons at my place, sewing, chatting or even knitting.

And without sewing I’d never have had the possibility to share the experience of a couple very much in love and of a wonderful wedding!

And missing that would have been a pity. Not only for missing Kerstin in such an elegant and sexy dress!

Thank you Kerstin and Hendrik, for letting me share this day with you and your families!

P-A-Challenge 2007: Jacke und Rock im Einsatz

Die Challenge ist zwar vorbei, aber für mein Outfit geht es jetzt erst los, das will ich ja weitertragen. Und jetzt kommen endlich die versprochenen Bilder am lebenden Objekt.

Bilder von Jacke und Rock, den diese beiden trage ich zusammen, allerdings mit einem einfachen schwarzen Pulli oder Shirt, nicht mit dem Challenge-Shirt. Das werde ich zu Jeans tragen. Wenn ich es gesäumt haben werde. Dann gibt es auch Bilder davon…

Als erstes die Ansicht von vorne. Letzte Woche in Paris, auf dem Weg zum Abendessen bei Freunden. Deswegen auch das kleine Pralinenpäckchen in meiner Hand und die Sommer BizzKids, die Kleine unserer Freunde dürfte jetzt allmählich groß genug dafür sein.

(Mir fällt auf, ich brauche dringend einen Friseur, das geht echt nicht mehr als Frisur durch… und außerdem, seit meine Waden so fett sind, scheinen meine dicken Knöchel verhältnismäßig schmal…. hat auch was. :o)

The Challenge is over, but for my garments life just begins. Because I do wear it.

Challenge-Outfit in Paris

And so finally pictures from me wearing my outfit. At least a part of it, because I wear skirt and jacket together, but with a plain black sweater or shirt, not with my Challenge Shirt. That I’ll be wearing with jeans. Pics still to come. After I will have hemmed it…

First picture is the front view.

Im standing in Paris in our street there, ready to go and have dinner at our friends place. That’s also why I’m carrying a small parcel of handmade choclets (not handmade by me, but by someone who knows how to do that) and the summer issue of Bizzkids. Our friends daughter should have nearly grown into the sizing range now.

(I notice that I urgently need a good hairdresser. The mess on my head qualifies as hair-un-do, but no coiffure… and since my calves are fat now, my think ankles seem much finer that they used to. There’s a good point in everything… :o)

The second picture shows the side view. The dots are there, too.

Then I turned around for the rear view… so my husband could tell me, that the batteries were low now. And he couldn’t take the third picture. 🙁

I’ve been wearing it to work since, but in the morning I’m to hurried to take a picture and when I come back at night my husband is to tired to do so and I don’t look very well either. 😉

The skirt recovers quite well from wrinkles on the hanger over night, but directely after a day sitting in front of a computer and a one to two hour train and Straßenbahn ride it is not at it’s best…

Jacke Rücken Das zweite Bild zeigt die Seitenansicht, auch da gehen die Punkte weiter.

Und dann drehe ich mich um, damit mein Herzblatt auch die Rückenansicht aufnehmen kann… um zu hören „Die Batterie ist leer.“ Also kein Bild von der Rückansicht. 🙁

Ich hatte die Jacke zwar inzwischen auch zur Arbeit an, aber morgens geht es bei uns definitiv zu hektisch zu, um noch ein Bild zu machen und Abends ist zum einen mein Herzblatt zu müde für so schwierige Aufgaben und zum andere ich zu desarrangiert, als daß das wirklich noch gut aussehen würde.

Der Rock hängt sich zwar gut wieder aus, aber direkt nach der Zug und Straßenbahnfahrt ist er nicht gerade in Bestzustand, besonders hinten.

Also gibt es nur eine Rückenansicht der Jacke auf dem Bügel.

Daß das Vorderteil unten hervorschaut hat figurtechnische Gründe, wenn ich es anhabe, dann stimmt der Saum.

Aber man sieht so noch ein Detail, nämlich daß ich die Blenden auch aus dem gemusternte Stoff genäht habe. Ursprünglich hatte ich je geplant, sie aus dem schwarzen Silicon Popeline zu nähen, aber dann fand ich, daß zu diesem auffälligen Kleidungsstück etwa peppigere Blenden besser passen.

So the backview of the jacket has to come on the hanger. Elseway it will never happen…

You can see the front hanging low under the hemline of the back, but this is due to my figure. When I’m wearing it, the himline is even. I hope…

But so you can see that the facings were made of the african print and not, as originally intended, of the black Silicon Popeline. I decided that more „special“ facings would match the „crazy“ jacket better than just plain ones.

Jackenärmel mit TaschenAnother detail, that may not be clear from the other pictures: some of the dots are not just dots, but pockets. I like things that are functional and decorative…

Jackenärmel mit TascheOne side has just the right size to put in my „Navigo“ pass for the Paris Metro. (Okay, I confess, normally I have the Navigo in my bag, because the system also works when you put your bag with the card inside to the reader, so deep down in the bag is a perfect place.

The other pocket is very usefull to store cards on trade fares and other similar events. This I used immediately at the sewing party in Aachen to put in Mr Heimanns card. I think I did tell, that ELNA spontaneousely sponsored a serger as another price for the Challenge. So I got Mr. Heimanns card, to mail him the winners address. (He is a very nice guy who knows a lot about sewng machines anyhow, so having his phone number and email cannot be wrong… 😉 )

Doing pockets like this is not complicated at all, but in Aachen some people asked me how I did it, so I promised to describe it in my blog. Which I’m hopefully going to do in the next days. It’s really easy and you can create pockets in any shape with that technique.

Ein anderes Detail was man auf den anderen Bildern nicht sieht: Einige der Punkte sind nicht nur Punkte sondern Taschen. Dekorativ und funktionell gleichzeitig ist ja sowieso mein liebstes. 😉

Die Taschen sind unterschiedlich groß, eine Seite paßt genau für meinen „Navigo“ Paß für die Pariser Metro. Okay, ja, ich gestehe, normalerweise ist mein Navigo in der Tasche. Denn das System funktioniert berührungsfrei, man kann also prima einfach die Tasche mit der richtigen Stelle auf den Leser legen und schon gehen die Schranken auf. Unten in der Handtasche ist also ein perfekter Platz für ein Navigo.

Die andere Ärmeltasche paßt genau für Visitenkarten. Die konnte ich in Aachen auch gleich verwenden. Daß Herr Heimann von Elna uns ganz spontan noch eine Overlock als weiteren Challengepreis zur Verfügung gestellt hat, hatte ich ja schon erzählt, oder?

Und so brauchte ich natürlich die Emailadresse um die Postadresse der Gewinnerin zu übermitteln. Außerdem ist Herr Heimann ein ganz Netter der sich außerdem sehr gut mit Nähmaschinen auskennt. Also ist es ganz sicher kein Fehler, seine Telefonnummer zu haben. 😉

In Aachen wollten ja einige wissen, wie ich diese Taschen gemacht habe. Ich habe versprochen, das hier im Blog zu beschreiben und das wird auch noch kommen, in den nächsten zwei Wochen, hoffe ich. Die Technik ist jedenfalls ganz einfach und man kann damit Taschen in beliebiger Form machen, es müssen keine Kreise sein.

Und was ich auch nicht vergessen habe (auch danach war ich gefragt worden): Die Beschreibung wie ich die anderen Kreiseinsätze gemacht habe (die Kreise sind nämlich nicht einfach aufappliziert) kommt auch noch. Auch das ist keine Hexerei, wenn man es mal gesehen hat.

Revue de Presse: Ottobre design woman, autumn/winter 07

Ja wie schon gesagt… in den letzten Wochen ist wegen der Challenge einiges liegengeblieben. Nicht im Laden, was Zeitschriften betrifft, aber auf meinem Schreibtisch. Zeit zum Abarbeiten…

While I was preparing the Challenge I bought new magazines, but hadn’t time to write about them…. the autumn/winter issue of the ottobre woman is the third one. They remains in their good tradition of basic patterns and showing them on real people of all ages and not on superstylish models. Last time the modes had very different body types, this time they are all kind of average. Most patterns remind extremely the patterns of the last issues…. the blouse has an interesting detail, which gests lost in the agitated fabric. If you want to buy one journal with quite basic patterns in all sizes (34 -52) and for all occasions it’s a good buy. If you have the other two issues of ottobre woman better look closely whether it’s new enough to you.

Nachdem die Ottobre design woman jetzt schon mit dem dritten Heft (und somit seit einem Jahr) auf dem Markt ist, ist der Neuheitsfaktor weg, aber da mir die anderen beiden Hefte wegen der Basisschnitte ganz gut gefallen hatten, war mir das Grund genug, auch diese Ausgabe mitzunehmen. (Leicht zu finden war sie diesmal nicht, ich mußte in einigen Zeitschriftenläden gucken.)

Geblieben ist das Spiele mit der Suche nach dem Titel… beide Seiten sehen aus wie vorne, aber eine ist hinten und steht auf dem Kopf. Hm ja. Positiv, die Models wie immer aus dem wirklichen Leben, verschiedene Altersstufen sind vertreten. Diesmal allerdings alle mit einer Durchschnittsfigur, weder sehr schlank noch sehr rund ist vertreten.

Der Stil der Schnitte bleibt bewährt, Basisschnitte. Sowohl das Achselshirt als auch der leicht ausgestellte Rock dünken recht bekannt. Diesmal als jugendliches Abend- oder Partyoutfit. Wäre mir mit 16 wohl schon zu fad gewesen.. aber dafür prima einfache Anfängerstücke.

Hochmodisch hingegen Shirt 14 mit der Raffung. Genau der Sackstil, der mir bei der aktuellen Kaufmode schon nicht gefällt. :o)

Weiter geht es mit Blazer, Bluse mit Wickeleffekt… Trenchjacke, ich glaube, eine gerade Hose hatten die vorangegangenen Hefte noch nicht. Die gibt es diesmal auch nicht mehr in allen Größen, sondern nur in 34 – 46…

Bluse 8 hat eine interessante Verlegung des Brustabnähers in eine Raffung. Allerdings ist das wegen des gemusterten Stoffes auf dem Photo nicht zu erkennen, der Schnitt ist an diesen Stoff verschwendet. Auch die Schemazeichnung daneben zeigt das Detail nicht, einzig im Anleitungsteil findet man es.

Kapuzenjacke 19 ist ein Schnitt, wie ich ihn eigentlich gerade suche. Burda hatte was ähnliches, aber nur in den kleineren Größen… das spart mir also schon mal die Arbeit des Vergrößerns. 🙂

Mein Fazit: Die Hefte gleichen sich doch sehr. Der Vorteil ist nach wie vor, daß man in einem einzigen Heft wandelbare Basisschnitte für alle Gelegenheiten findet, aber wenn man die anderen beiden schon hat, sollte man genau hinsehen, ob die wenigen neuen Schnitte rentieren…

Schlaflose Nächte in Paris

AbsperrbandGut, die kann man in Paris immer haben, wenn man mag, aber die Nacht von Samstag auf Sonntag war eine spezielle.

Kunstinstallationen sozusagen einmal quer und längs über die Stadt, mehr als man bis sieben Uhr morgens wirklich besuchen kann.

Und es gab sogar eigenes Absperrband… 😉 (Eine „Nuit blanche“ ist keine weiße, sondern ganz prosaisch eine schlaflose Nacht.)

You can always spend your nights sleepless („nuit blanche“ means a sleepless night) in Paris, but the night from Saturday to Sunday was a specially organized one. There were art projects and installations all over the city, more than one could really visit untill seven a.m.

Zu den städtisch organisierten Projekten öffneten auch andere Institutionen mit mehr oder weniger künstlerischer Absicht ihre Pforten. Und da ich neugierig bin, besuchten wir zuerst die große Loge der Freimaurer in Paris, die ihr Haus (bzw. einen Teil davon) in dieser Nacht mit interessanten Führungen für ein allgemeines Publikum öffneten. Jetzt weiß ich, wie Freimaurertempel von innen aussehen. Wodurch sich Freimaurer letztlich von anderen, weniger geheimnisvollen Institutionen wie den Rotariern abheben ist mir nach wie vor nicht ganz klar. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Kunst hatten sie zusätzlich ausgestellt, einmal von der Sorte „nicht mein Geschmack, aber ich glaube, es hat was“ (Michel Levy), einmal von der Sorte „dekorativ ist es, aber ist es deswegen schon Kunst?“ (Name habe ich vergessen.)

Place de la Concorde The event was organized by the city of Paris, but a lot of private institutions had opened their doors and organized something for that night, too. I took the chance to visit the „Grand Loge de Paris“ of the freemasons. They had opened their building to the public for the first time and offered interesting guided tours. So now I know how that looks from the inside. What really distiguishes them from other a little less „secret“ organisations like the Rotary Club did not become completly clear to me, but I guess it’s sufficient if they know…

Oh, and they also had two artistic expositions, one was of the „not really my taste, but I think there is something in it“ kind (Michel Levy) the other one was the „decorative, but does that automatically mean it’s art?“ type. (forgot the name of the artist)

After that we moved on to Cardinet, for a short glimpse of a video installations and another large art installation. It was… well… big.

The we decided to have the 22.00 dinner and taking the metro in direction of concorde, where a nearly normal Paris night was going on.

Nach den Freimaurern tappsten wir noch Richtung Cardinet und warfen dort ein paar unispirierte Blicke auf eine Videoinstallation (seit jeder mittelgute Heincomputer Videobearbeitung erlaubt, sieht man sich doch recht schnell satt) und eine andere große Kunstinstallation. Die war… naja, groß halt.

Also entschieden wir uns für das 22.00 Uhr Abendessen und nahmen dann die Metro Richtung Concorde wo uns der beinahe normal Pariser Nachtbetrieb erwartete.

Tuileries In den Tuilerien wurde es dann feurig. (Die Digicam kann das leider nicht wirklich wiedergeben.) Feuertöpfe am Boden, auf gestellen und auch von einem Kran hängend in der Luft oder auf den Wasserbassins schwimmend. Sehr eindrucksvoll und stimmungsvoll.

Fire in the Tuileries. (I tried, but finally its beyond what my camera can do….) Burning pots on the floor, swimming on the water bassins and even in the air, hanging from a crane. Very impressiv and creating a really great feeling.

That was of course not all, we only saw a fraction of the things, there was a poetry slam in front of the Comédie-Française, big screens with light installastions on the Place du Palais Royal, another video projection on the outer walls of St Eustache,… and what I really liked was the computer light and sound concert inside the church St. Merry. That was something extremely impressive.

Wir haben natürlich nur einen Bruchteil aller Aktionen gesehen, es gab poetry slam vor der Comédie-Française, große Bildschirme mit Lichtinstallationen auf der Place du Palais Royal, eine andere Videoprojektion an die Außenwend der Kirche St. Eustache… und was mir wirklich gut gefallen hat, war das Computergraphik Licht und Ton Konzert (ein passenderer Name fällt mir nicht ein) in der Kirche St Merry. Das war etwas wirklich eindrucksvolles, was ich zu gerne mal wieder sehen würde.

Naja, irgendwann in den frühen Morgenstunden sind wir dann doch mit schmerzenden Füßen ins Bett gekippt. Den was wir bei der Planung übersehen hatten: Unser Zug ging bereits Montag Mittag und wir mußten zeitig aufstehen, um nicht nur zu packen, sondern die Wohnung auch wieder zu putzen und auf Vordermann zu bringen, für die nächsten Gäste… :o)

Finally we went home. Bevor 7 a.m. But late enough to be tired the next day. What was not part of our planning: Our train on Sunday left at noon. And before we did not only have to pack our things, we also had to clean the appartment, ready for the guests that will be coming next week… :o)

Anything else in Paris? Oh, I think the Prêt-à-Porter fashion shows were going on, too. (The time of the year when you can see in Paris indeed all that fancy dressed people whom The Sartorialist likes to photograph….) We were stumbling over people queueing up in front of the grand Palais, when we were going form the „Design contre design“ exhibition over the Seine to dinner.

Noch was los in Paris? Ach ja, ich glaube es waren Prêt-à-Porter Schauen. (Die Zeit, zu der man in Paris tatsächlich gehäuft Leute in hyperschicken Sachen rumlaufen sieht, wie der Sartorialist sie gerne photographiert…) Wir stolperten da über so eine anstehende Menschenmenge vor dem Grand Palais, als wir nach der „Design contre design“ Ausstellung über die Seine Richtung Abendessen liefen.

Revue de Presse: burda Patchwork Quilts & Applizieren E955

Nachdem Aachen jetzt vorüber ist, kann ich auch mal den Stapel inzwischen gekaufter Zeitschriften abarbeiten… Als ich mir das Herbstheft gekauft habe, lagen da auch noch zwei Sommerhefte und da mich das frische grün so angelacht hatte, habe ich mir da auch eines mitgenommen.

Und ganz ehrlich: Gefällt mir viel besser als das Herbstheft. Gut, daß ich diese ausgabe auch noch mitgenommen habe…

After the big Aachen-Party is over I’m trying to find time, to work through all the magazines I’ve bought in the meantime… like this one I picked accidentally, while I intended to buy the autumn issue. There were two summer issues left and I took one, too. To my taste the better buy…

What I liked most were the quilts „Dance of silk and thread“ and „Swinging colours“ fromClaudia Pfeil. One of them is a prize winning quilt. Well… not for nothing. My other favourites are „Löwenzahn“ by Rentate Bieber for the felted blooms, „Ein Stern für Papa“ by Stella Hendriks because it’s a great childrens project and the „Krabbeldecke“ by Elisabeth Siegel because the child can not only play on it, but with it. No pics on the Burda-Webpage to show… That’s a pity… 🙁

Mein absoluter Favorit ist „Dance of silk and thread“ von Claudia Pfeil. Ah ja, der hat einen Preis gewonnen. Nein, überrascht mich jetzt nicht. Auch die „Swinging colours“ von ihr finde ich wunderschön. Ich würde so etwas nie nacharbeiten, aber das Ansehen macht mir schon Freude.

Gut gefallen hat mir auch „Löwenzahn“ von Renate Bieber mit den aufgefilzten Blüten. Wirklich schade, daß die Burda-Seite keine Bilder zu diesem Heft zeigt…

„Ein Stern für Papa“ gefällt mir als Idee sehr gut. Denn mit ein bißchen elterlicher Vor- und Nacharbeit können mit der Technik auch jüngere Kinder selber einen Quilt gestalten. Ebenso wie die bespielbare Krabbeldecke von Elisabeth Siegel ein spannendes Projekt fürs Baby ist.

Wenn ich patchen und quilten würde… dann so. 😉

P-A-Challenge: Jury-Leid

Uff, die Nähparty ist vorbei und irgendwann hole ich sicher den Schlaf auch nach. Oder so. Nachdem ich den vom letzten Jahr nachgeholt habe…

Mein Outfit wurde weitgehend fertig. Nur für die Perlen und die Lichtleitfaser hat es nicht gereicht, ich dachte, wir hätten noch Telefondraht, hatten wir aber nicht. Das Jackenfutter habe ich Freitag morgen größtenteils mit der Maschine eingenäht, danach ging es nach Aachen und in Silvias Laden dann bis ungefähr 3.00 Uhr weiter. Unterbrochen von einem leckeren Essen beim Thailänder… Aber Silvia und Toblerone haben mit mir Stellung gehalten.

Der Saum meines Oberteils blieb ungesäumt. Der Strick ribbelt nicht und ich hatte mich entschlossen, das Teil in den Rock zu ziehen, da sieht es keiner… werde ich aber irgendwann noch nachholen, ich will das Shirt ja sonst noch anziehen, aber auf Hosen. Bilder kommen irgendwann noch, ganz Neugierige können auf der Hobbyschneiderin-Seite schon die Bilder zur Challenge und die Bilder von der Nähparty angucken.

So richtig hart wurde aber erst der nächste Tag… nein, nicht wegen der lächerlichen vier Stunden Schlaf die übrig geblieben waren… schlimmer war…. wir hatten ja einen Preis für die Challenge und mußten infolge dessen auch bewerten. Und neben Anne und Toblerone war ich das dritte Jurymitglied.

The sewing party in Aachen is over. One day I will get back the lost sleep. After I got back last years lost sleep….

I nearly managed to finish my Outfit. I didn’t have the time to do something with the „add on“ material, the optical fibre and the roccailles. Also the hem of my top isn’t done yet. But I decided to wear it inside my skirt and the knit didn’t ravel at all, so no problem. Lining the jacket took until 3 a.m. on Saturday. Silvia and Toblerone kept me company in Silvias shop. There is a certain magic, sitting between fabrics and notions in the middle of the night and sewing something.

(Pictures will be coming, but there are a lot in the hobbyschneiderin-Forum about the Challenge and the party.)

The next day then was really hard. Oh no, not for the short night, four hours of sleep isn’t that bad anyway. No, the „problem“ was, we had a prize (two to be precise) so the jury (that means Anne, Toblerone and me) had to decide, which outfit was best.

And that was really, really hard. I saw one person entering the place and thought „oh, that is perfect! It’s fits the person and the figure, it is so well sewn, how will anybody compare?“

Then I turned around, spying another well known fabric and thought: „How creative! That is so great!“ and the next „Simple… but… oh, this detail, and that small thing, and so well sewn“. And so on…. So I took photos and notes… and did the same on Sunday. All in all we had ten persons coming with their finished clothes to the party in Aachen and two more who had finished in time and had put pictures on the webside. (We had started with 52 participants, so a „return rate“ of about 1/4 isn’t that bad.)

It was so thrilling to see and check out in detail, how the same material had turned into completely different ideas! And all of the results were great. Different, but awesome. Really everybody had done a great job.

Und es war wirklich sehr, sehr hart. Als ich in den Saal des Eurogress kam sah ich die erste und dachte „Oh, das ist perfekt! Es sitzt und paßt so wunderbar zum Typ. Sauber genäht ist es obendrein. Wie kann da noch jemand mithalten?“

Und dann drehe ich mich um, erspähe den bekannten Stoff an einer anderen Ecke und denke „Wahnsinnig kreativ, diese Idee, das ist ja sooo toll!“ und einen Blick weiter „Schlicht… aber… dieses Detail hier… das Detail dort… wie raffiniert… und so ordentlich genäht.“ Und so ging es weiter. Ich machte Photos und Notizen… das ganze am Sonntag wieder. Zehn Teilnehmer waren mit ihrem fertigen Outfit erschienen, zwei weitere hatten sich mit Bildern im Internet beteiligt. (Mit 52 Teilnehmern hatten wir angefangen, macht also etwa ein Viertel, das auch fertig wurde. Nicht so schlecht.)

Es war einfach wahnsinnig aufregend zu sehen, wie das selbe Materialpaket sich in komplett unterschiedliche Outfits verwandelt hatte. Und alle waren toll. Verschieden, aber jedes wunderbar auf seine Weise.  Jeder, aber auch wirklich jeder hatte die Aufgabenstellung sehr gut erfüllt.

Sonntag Nachmittag zogen wir uns dann zu dritt in eine Ecke zurück und diskutierten. Wir waren uns ganz schnell einig, daß es schwer ist. Daß alle etwas spezielles haben und sehr gut sind. Also hieß es die Bewertungskriterien enger zu ziehen…. Nähtechnik, Paßform,Kreativität, Alltagstauglichkeit,… ganz unterschiedliche Anforderungen. Typgerecht und in sich stimmig waren ausmahmslos alle Outfits, das taugte schon mal nicht als Unterscheidungsmerkmal. Anne überlegte schon, ob sie dem netten Herrn Seitz von Alterfil noch zehn weitere Garnboxen rausleiern könnte… Erde an Anne… erstens sollten wir großzügige Menschen nicht ausnutzen und zweitens ist er auf einer Messe in Asien. Und es ist Sonntag…

Also weiter diskutieren, sortieren, abwägen… allmählich schaffen wir es, die Auswahl auf fünf einzugrenzen.

Jetzt hilft nur noch Korinthen kacken. Winzige Unterschiede im Detail aufspüren, diskutieren, abwägen, wieder überlegen. Irgenwann sind wir bei drei. Aber zwei Preise. Neben der Box mit 48 Rollen Alterfil Nähgarn in verschiedenen Modefarben das Wochenende in Oederan, dem Sitz der Firma, nicht nur Übernachtung und Frühstück, nein, mit Werksbesichtigung, denn Alterfil produziert tatsächlich noch in Deutschland. (Im Übrigen bin ich neidisch, daß ich den Preis nicht gewinnen kann, denn so eine Werksbesichtigung fände ich auch spannend….)

Sunday afternoon Anne, Toblerone and me, we find a calm place and start discussing. We agree very quickly that it is hard to choose. Because everyone did something very special and everyone did it very well. So we used the criteria more strictely…. how well is it sewn technically, fit, creativity, wearability,… very different cirteria. The all over harmony of the outfit and the question if it did fit the personlity of the wearer didn’t help at all. Here they were all perfect… Anne startet to phantasize about getting ten more thread-boxes from Alterfil… but first it wouldn’t be nice to abuse the generosity of Mr. Seitz and second he is on a trade fare in Asia… and it’s Sunday…

So more discussing, weighing arguments,… slowly we come down on five.

Now it’s nitpicking time, our only chance…. findig smallest differences, more discussing, thinking… Some time later we have redused it to three. But only two prices. The threadbox from Alterfil with 48 spools of thread in different colours and the weekend in Oederan, two nights plus a visit to the factory. Because Alterfil is still producing in Germany. (And I do envy the winner, because visiting a factory is something that would thrill me, too.)

The Anne jumps up. Walks over to the Elna booth and starts talking to Mr. Heimann. And… Elna is generous, too! We are getting a serger (Elna 344), our new second price.  And so… we finally can decide. And make some people very, very happy!

I thought it was sometimes difficult to make my Challenge-garments. But deciding about the others was much, much harder… 😉

Schließlich springt Anne auf, düst zum Elna Stand und redet mit Herrn Heimann. Und… Elna ist spontan und großzügig, wir bekommen eine Elna 344 Overlock-Maschine. (Nettes Gerät, Differenzial, bunte Einfädelhilfen und was man sich alles so wünscht… :o) )

Und endlich, endlich machen wir drei Leute glücklich!

Ich dachte für die Challenge nähen wäre schwierig… aber zu bewerten hat mich glaube ich mehr Schweiß gekostet. 😉

P-A-Challenge: Die Jacke und aktueller Stand

PapiervorlagenUnd schon wieder sieht es so aus, als ob ich alles mögliche täte, aber nicht nähen.

So ganz stimmt das aber nicht.

Auch wenn erst mal eine große Portion Papierarbeit angesagt war.

Ich habe mit dem Computer ganz viele Kreise in verschiedenen Durchmessern ausgedruckt und ausgeschnitten.

Again it may look as if I wasn’t sewing.

But this time it’s not true. I am sewing on my jacket. Still not sure, whether it will be finished on time…

But before sewing there was a lot of paperwork to do.

From the Computer I printed may circles in different diameters and cut them out.

The task: There are still two fabrics I haven’t used yet, the red boiled wool and the african print. Also left some of the Prince-de-Gaulle fabric. And luckily a lot of the black fabric I purchased in addition to the Challenge fabrics.

Designentscheidung As the jacket is supposed to match the skirt, I wanted to use the Prince de Gaulle as far as possible. I absolutely wanted to do the sleeves in that pattern, for the simple reason, that it is soft and will be much easier to ease it in the armhole than the black fabric that is very dense and relatively stiff.

This left me enough fabric for the middle back also. I think I wanted to do it in the back, because I remembered what Kathleen Fasanella said about coffin clothes and what Summerset said about the „wow-factor“ of the back. (No, I’m far away from comparing to her! She’s doing real artwork, I’m just sewing.) Allright, my „derriere“ is probably enough „wow“ by itself, but so nothing can make it worse… :o)

Die Aufgabe: zwei Stoffe müssen noch untergebracht werden: Die „gekochte Wolle“ und der afrikanische Druck. Außerdem hatte ich noch einiges von dem Glencheck übrig sowie glücklicherweise jede Menge von meinem schwarzen Zusatzstoff.

Da die Jacke zum Rock passen soll, wollte ich so viel wie möglich von dem Karo verwenden. Die Ärmel mußten aus dem karierten Stoff werden, denn nur der würde sich halbwegs vernünftige einhalten lassen. Mit dem sehr fest gewebten schwarzen…. keine Chance. (Manchmal ist die richtige Stoffwahl die halbe Miete.)

Außerdem blieb noch genug Karo für die rückwärtige Mitte übrig. Ich glaube ich wollte den karierten Stoff deswegen hinten, weil ich im Kopf hatte, was Kathleen Fasanella über „Sargkleidung“ schreibt, bei der das Design an der Vorderseite aufhört und weil ich mich an Summersets Statement erinnerte, an der Rückseite sollte ein „Wow-Effekt“ sein. (Nein, ich vergleiche mich nicht mit Summerset, sie spielt in einer anderen Liga, weit weg von meiner Näherei.) Gut, mein Hinterteil ist wahrscheinlich an sich schon genug „wow“, aber schlimmer kann es eigentlich nicht werden, nur interessanter.

Und dann begann ich mit meinen Papierkreisen auf dem Stoff zu spielen.

Bis zu dem Ergebnis.

Die Idee, die sich dabei herauskristallisierte: Die Position der Kreise, entspricht Elementen des klassischen Jackets: Die Taschen, die Brusttasche, ein Riegel im Rücken, um den Hals herum ein Kragen, vielleicht auch eine Perlenkette. Wie man es sehen möchte…

Next thing was, that I started to play around with my paper circles on the fabric.

Design umgesetzt Until I had the result above. The idea that happend while playing was, that the circles kind of „mimic“ elements of a classical tailored jacket. So the Placement of the pockets, breast pocket, a belt in the back and a collar around the neckline. Or maybe a collier. As you want to see it.

Some of the circles are funktional, as pockets, other just decorative.

The last picture shows the state of the jacket as it is this very moment. You see that I used the circles to show the two missing fabrics. But there are still some white paper circles.

I’m still not sure whether I will make it on time, the jacket isn’t sewn, lining and facings are not even cut… but I’ve checked how much black Venezia lining I still have and went to town today, to buy more at the Stofferia. Also I bought the zipper. Or the zippers, because I’m not sure which lenght I will need….

Friday I’m going to Aachen, so I should finish Wednesday… because Thursday there is too much work, like wokr for earning money to sew.

I keep hoping…

Einige der Kreise haben eine Funktion bekommen, als Taschen, andere sind rein dekorativ.

Das letzte Bild zeigt den aktuellen Stand der Jacke, so kurz vor dem Bettgehen…. Man sieht daß ich die Kreise benutze, um die beiden noch verbleibenden Stoffe einzubringen. Wie man ebenfalls sieht, es liegen auch noch einige Papierkreise auf dem Stoff…

Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich rechtzeitig fertig werde. Die Jacke ist noch nicht genäht, Futter und Besätze nicht mal zugeschnitten. Immerhin habe ich heute meine Venezia-Vorräte überprüft und bin daraufhin in die Stofferia gedackelt um nachzukaufen. Und den Reißverschluss habe ich auch gekauft. Die Reißverschlüsse, um genau zu sein. Da ich mir über die Länge noch nicht so ganz klar bin, habe ich mal zwei gekauft…

Freitag werdeich nach Aachen aufbrechen, das heißt, ich sollte Mittwoch fertig werden. Donnerstag steht mal wieder Geld verdienen auf dem Programm und so wie es derzeit aussieht, ein eher langer Tag.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt…