Creativa, das Shopping Event

Creativa, the Shopping event

Natürlich war ich auch dieses Jahr wieder in Dortmund auf der Creativa. Leider war ich vom Rahmenprogramm dieses Jahr nicht so begeistert (den ausführlichen Bericht gibt es auf hobbyschneiderin24), dafür habe ich so viel Geld ausgegeben wie noch nie, weil… sonst war nicht viel zu tun…

Of course I’ve been in Dortmund for the Creativa. Sadly there was not so much to see besides the shopping booths. (Or not much I was interested in.) But I’ve spent more money there than ever. Because… there was not much else to do.

Immerhin konnte man am Stand von Alterfil noch ein bisschen Spaß haben. Die haben da so einen lustigen interaktiven Monitor, mit dem man ein Selfie am Stand machen kann und das entweder mit einem flotten Spruch als Postcarte per Mail verschicken bzw. bei Facebook teilen. Oder sich selber einen Gutschein für den Onlineshops schicken, der noch bis Ende April gilt. Falls man was vergessen hat oder was will, was sie nicht dabei haben. Oder auch einfach so. Darf jeder, muß man nichts dafür kaufen oder so… 🙂 Morgen ist noch mal Gelegenheit dazu.

At least I had a bit of fun at the booth of Alterfil. They have a funny interactive screen that takes a picture of you and then you can either make it a postcard to send per email or share it on facebook or you make it a voucher that gives you 10 percent off in the web shop until end of april. If you forgot to buy something. Or want something they do not have with them, Or just because. Everyone can do it, you need buy something… 🙂 Tomorrow is that last day, if you happen to be in Dortmund.

Wald Sneaker

Forest Socks

Sneaker SockenEin schnelles Bild gibt es von den Sneaker Socken, die mein Bruder zum Geburtstag bekam. Über das Garn kann ich nicht viel sagen, da es aus einem Tausch kam. Sockengarn mit Baumwolle, handgefärbt. Die Farben erinnern mich an einen lichten Birkenwald. Daher der Name.

A quick pic of the sneaker socks I made for my brother’s birthday. Can’t say much about the yarn because it was from a swap. Mystery sock yarn with cotton, handdyed. The colors remind me of a birch wood, hence the name.

Romantisch in Braun

Romatic in Brown

Barbie in braunem KleidBraun ist ja nicht die Farbe, an die ich zuerst denke, wenn es um romantische Kleider geht. Aber da ich die Schnitt aus dem alten Burda Barbie-Heft immer nach dem Zufallsprinzip dem Stoff zuordne sah der Schnitt eben ein Kleid mit sehr weitem Rock vor.

Barbie in braunem KleidBrown is not really my first thought when I am thinking „romantic dress“. But since I am taking the patterns from the old Burda Barbie issue by chance the brown farbric ended up with a dress with a very wide skirt.

Mit dem Kleid der Anleitung hat das nicht viel zu tun, denn das sah einen Überrock aus Tüll und eine Tüllrüsche vor. Tüll habe ich aber keinen, schon gar keinen bunten. Aber einen Rest einer zartrosa Spitze, der sich doch gut auf dem Kleid macht.

It doesn’t look much like the dress from the pattern, because that had a tulle oversikrt an tulle ruching. But I don’t have tulle eben less colored one. But there was a remnant of a pale pink lace that went well with the dress.

(Für mich selber würde ich nie Stoff und Schnitt nach dem Zufallsprinzip kombinieren, denn ich würde es vermutlich nicht anziehen… aber das Beste aus dem zu machen, was man hat ist einfach spannend.)

(For myself I would never combine fabric and pattern just by chance, because I would probably not wear it… but making the best of what you have is very interesting to do.)

Revue de Presse: Burdastyle März 2018

Titel BurdastyleKaum zu glauben, zwei Monate hintereinander Glück im Burdalotto… Der schlichte Mantel auf dem Titel gefällt mir, kommt mir aber auch sowohl als Schnitt als auch in der Stoffwahl und Farbgebung recht vertraut vor. Hatte Burda mal ein ähnliches Modell, an das ich mich noch erinnere oder denke ich an einen anderen Schnitthersteller?

Das Editorial bereitet uns auf das jährliche Hochzeitsthema vor. Aber auch „coole“ Modelle, die grafischen Blumenprints in Szene setzen. Okay, mit großen Blumen habe ich noch was. Obwohl… das ist Digiatldruck, fällt vielleicht nicht unter grafisch.

„Green Lifestyle“ weist uns dann auf Alternativen zu Pelz und Leder hin. Das Plüsch besser als Pelztierhaltung ist steht außer Frage (weniger warm ist er allerdings auch), aber ob es „grüner“ ist, Polyurethan und Microfasern zu verwenden, die die Gewässer und darin lebende Tiere und Organismen sehr nachhaltig verschmutzen… nicht sicher, ehrlich gesagt.

„Trend“ sind dann Quasten als Ohrringe. Abgesehen davon, daß man die fertig bei den Möbelstoffen bekommt… einen speziellen „Tasselmaker“ braucht man da echt nicht. Pappe tut’s und ist umweltfreundlicher als ein weiteres Stück Plastik.

„Das will ich“ ist ein Kleidersack aus bedrucktem Baumwollstoff. Nett anzusehen, wogegen er im Schrank die Kleidung schützen soll ist hingegen nicht so ganz klar. Und der grobe Messingreißverschluss sieht gut aus, birgt aber gerade bei feiner Kleidung ein nicht unbeträchtliches Risiko für Schäden…. aber sagen wir, wer statt eines Kleiderschranks nur eine Kleiderstange benutzt bekommt so einen Lichtschutz gegen Ausbleichen. (Die Anleitung ist aber sehr ausführlich mit vielen Photos… also nicht so schlecht als Anfängerprojekt.)

Das Hochzeitsthm mischt mal wieder durch… normale Größe, Plus Größe, Kinderkleidung. Bietet sich ja an. Für Mädchen gibt es Kleider in 98-152, ich vermute, da ist das Komunionthema dann auch schon abgedeckt? Für Jungs einen „Minianzug“ in 98 – 122. Aber jetzt mal der Reihe nach… 121 ist ein zweiteiliges Brautkleid in Plus Größe, das ungeheuer Reich an Schnittdetails ist. Am genähten Modell irritiert mich vor allem, daß ein Teil reinweiß aussieht, ein anderer leicht creme. Da weiß ich gerade nicht, wie ich das finden soll. (Und ob das Absicht ist, der Stoff ausging oder nur die Beleuchtung. Das Mädchenkleid 129 A ist ein durchaus kindliches Modell mit hoch angesetztem Rock. Allerdings auch überraschend kurz.  Noch mal in Plus Modell 120, ein Etuikleid mit großem Kragen. Also einfach ein klassischer Schnitt, der immer geht, muß ja nicht weiß sein. 128B für kleine Mädchen hat viele Rüschen, die in dem modernen Druckstoff gar nicht so zur Geltung kommen. Andererseits kann das auch gewollt sein. Und Top 110A mit Schößchen sieht in der Zeichnung gut ais, aber auch da verschwindet viel im unruhigen Stoff. 125 ist dann wieder Plusgröße, das ist jetzt einfach ein Sommerkleid, eher bequem als elegant mit irgendwie leichten 70er Anklängen. Also mehr so für die relaxte Hochzeit. Sehr süß dagegen Spitzenkleid 109A. Spitze, Volant am Ausschnitt und über der Schulter… Gesamteindruck: mädchenhaft. Wirklich spannend die Schnittführung von Etuileid 102. Nur so klein auf dem Photo, das man leider keinen Trageeindruck bekommt. Das ist aber sicher auch nicht nur für eine Hochzeit. Dann gibt es den Titelmantel und in Plus ein recht schlichter Bleistiftrock mit Schlitz. Interessanter da wieder der Schnitt für Rock 103B, nur die Passendetails über der Hüfte werden von der Jacke verdeckt, Die nicht nur irgendwie verunglückt aussieht, sondern auch wirkt, als wäre es darin mühsam, die Arme anzuhaben. Also häßlich und unpraktisch.
Brautkleid Burdastyle
Perfekt finde ich das Etuikleid 101A. Die streckenden Teilungsnähte im Oberteil, die Rockfalten, die erst unten aufspringen und als feines Detail die Ärmel aus Spitzenstoff. Schlicht, modern, elegant und trotzdem speziell.

Kinderanzug Burdastyle
Und natürlich auch ganz süß. Hose und Sakko im Miniformat. 🙂

Blazerjacke 123 in Plusgröße wirkt als Zeichnung interessanter als in der fertigen From, vielleicht liegt es aber auch an der Bundfaltenhose in ungüstiger Läge dazu. Kleid 101B zeigt, daß es auch in Farbe wirkt. Und ds Mädchenkleid in pink. Tiefe Bundfalten dann auch in den kleineren Größen… und das Rüschenkleid in der „klassischen“ Version. Auch hier recht kurz, der Rock… Mini ist wieder da und das ohne Gnade?
Brautkleid Burdastyle
So richtig klassisch bräutlich wird es noch mal mit Modell 107. Trägerlose Corsage, fächerförmige Falten und ein schlichter Rock… zeitgemäß und elegant, für alle Bräute die weder Rüschen noch Volants mögen.

Zum Abschluss der Strecke noch das klassische Brautkostüm, Taillierte Jacke mit Pencilskirt.

Die Location bekommt danach ebenfalls noch eine Seite mit Webadresse. Damit man da auch buchen kann….

„Inspiration“ nennt sich dann das bunte Sammelsurium an Acccessoires und was man sonst noch für den Tag so kaufen kann und sollte. Damit es nicht so nach Werbung aussieht. (Tut es natürlich doch…)

Kosmetik ist auch unvermeidbar. Früher machte man schönes Make Up zur Hochzeit, heute mu0ß man vorher „Detox“ machen. Es lebe die Leistungsgesellschaft…

„Grafic Flowers“ verspricht dann die nächste Modestrecke. In Kurzgröße gibt es mit Modell 115B eine Bluse mit Wickeleffekt und Schößchen. Wie üblich so photographiert, daß man vor allem den Stoff sehen kann. (Also im Text steht „Wickelbluse“, da das Model aber sitzt und die beiden Stofflagen am Ausschnitt nicht das kleinste bißchen aufklaffen, ist da entweder zugenäht oder eine Stecknadel drin. Also eher „Wickeleffekt“) 104B hätte ich jetzt für einen Mantel gehalten, zumal über einer Hose getragen. Der Text belehrt ich, daß es ein Kleid ist. Hier kommt die Wirkung mal wieder vom ganz speziellen Print auf dem Stoff. Das viele Schwarz auf Taillenhöhe macht allerdings eine schlanke Taille. Blzer 106B kann ich dann lange anstaren, das mußte bleibt aber ein Karo, floral ist da jetzt nichts. Auch die Bleistifthose 111B ist definitiv Blumenfrei. (Gibt es eigentlich einen Grund, warum Models mit eingedrehten Füßen rumstehen? Typische Kinderhalten, sieht zu Stöckelschuhen dann aber nur noch lächerlich aus. Blumen dann wieder auf Rock 116B. Einfacher gezogener Rock, der aber noch ein Schürzenteil aufgesetzt bekommt. Trägt natürlich in der Taille auf, aber ist dafür einfach zu nähen. Abgesehen von der Stoffwahl… Kleid 113 setzt das Vichy-Karo auf dem Rock sehr interessant in Szene, aber dieses „Bandeau“ auf dem Oberteil? Bikinioberteil auf Bluse… kann man machen, aber warum solte man? Top 110 B hat eigentlich eine interessante Schnittführung, mit dem V-Ausschnitt der in die Teilungsnaht hinein läuft. Der Streifenstoff mit den Punkten (?) ist auch nicht schlecht. nur die Hose aus dem gleichen Stoff… schon hat es was von Schlafanzug. Mit 114A gibt es dann ein weites Hängerchenkleid, das bis auf die langen Ärmel nach heißen Sommertagen schreit. Falls da Blumen vorkommen, müssen die aber Schwarz auf Schwarz gedruckt sein. Und dann noch eine Tunikabluse mit geraden Armausschnitten und Schluppe. Die hat zwar Blumen, aber weder Schluppen noch der Ärmelansatz sind etrwas, was ich haben muß. (Und gönnt dem Model doch bitte passende Schuhe. Plateausandalen mit überstehenden Zehen… das fällt schon fast unter „igitt“.)

Parfümwerbung wird schnell überblättert.

Die „Nähschule widmet sich dem Vichykleid.

Beim „legestyle“ durfte mal weider die Praktikantin ran. Vorgenammen hat sie sich den Rock mit Schürzenteil. Immerhin mal kein Outfit dabei, das jetzt völlig unangemessen ist. Der „Casual“ Style mit Satin Collegejacke ist zwar häßlich, aber das ist geschmackssache. Mit dem Bussinessoutfit ist schon mal gesichert, daß sich hinterher jeder an einen erinnert. Fehler sollte man also keine machen, die vergisst dan auch keiner. Und schwarze Bluse am Abend ist nicht originell, geht aber immer.

Grau und Nude Töne sollen den „Casual Chic“ ergeben. Und blau. Blau finde ich gut. Den Rock mit dem Schürzenteil gibt es in Blockstreifen. Das ist ein wenig unerwartet… aber warum nicht? Die Bluse in Kurzgröße ist in irgendeiner undefinierten hellen Farbe in ganzer Pracht zu bewundern. Was zu der Frage führt, warum die an der Schulter hoch steht und an der Hüftpasse aka Schößchen seltsame Falten wirft? Gleich daneben gibt es eine Art verschlusslosen Cardigan in Langgröße. Hat viel Ähnlichkeit, mit einer übergeworfenen Decke. Dann Bundfaltenhose 119B. Der Umlegebund sieht wirklich nicht schlecht aus! (Die Schlappen dazu hingegen…) Dannnoch mal das Hängekleid, nur diesmal als Bluse 114B. In einem sehr klassischen Streifenstoff. Hm. Dann noch mal die Schluppenbluse mit dem seltsamen Ärmelansatz. Dank der breiten Manschetten und dem einfarbigen Stoff etwas edler.
Oberteil Burdastyle
Ganz überrascht bin ich dann, wie sehr mit das Shirt 118 anspringt. Das hätte ich wirklich gerne eine bis zwei Nummern größer. Die Drapierungen sehen ganz einfach aus, geben dem schlichten Shirt aber einen echten Kick! Kurzer Blick auf die Anleitung… doch, das müßte sich anpassen lassen… Aber das Vorderteil ist doppellagig, wenn der Stoff nicht blitzdünn ist, wird das aber arg dick. Könnte aber eine gute Idee für den nächsten Wäschejersey sein… Und da der Schnitt so eng nicht aussieht… muß das wirklich bi-elastisch sein oder geht Single Jersey aus Wolle auch? Wenn ich meinen normalen Shirt Schnitt nehme… müßte eigentlich…

Als „Accessoire“ gibt es wieder Schuhe. Diesmal allerdings diese Schlappen, die vorne wie ein normaler Schuh aussehen. Das ist ein Schuhtyp, mit dem ich mich bislang noch gar nicht anfreunden konnte.

Die Rezepte unter dem Motto „sweets“ sind diesmal auch sehr grün und angeblich Detox. Ich fürchte, der Löwenzahnsmoothie kann mich so gar nicht begeistern. Aber dann brauche ich auch keine Flaschenhülle dafür… Allmählich ist das Niveau der Rezepteecke so weit gesunken, daß man sie auch wieder abschaffen kann.

Wie auch Beauty… aber auf mich hört ja keiner.

„Wie geht eigentlich?“ Zeigt die Schnittanpassung für kleinen Busen (aka SBA) für unterschiedliche Schnittführungen. Nicht mein Problem, aber Technikartikel kann man nicht genug haben.

Und den Atelierbesuch schaue ich mir auch wieder gerne an. Kleine Kunstwerke aus Papier sind nichts für meine Finger, aber faszinierend zu betrachten ist das schon.

„Die brauche ich“ wirft uns dann verschiedene Futterstoffe vor. Amüsant, daß durchweg Gattungen vorgestellt werden, außer Venezia, wo der Markenname genannt wird. Was hat Colsman aus Essen nur getan, daß Burda sie so lieb haben? (Aber gut, ist ja mein Lieblingsfutter, schadet nichts, wenn das noch mehr Leute kaufen.)

„Pflegetips“ wirft uns dann die übliche unsystematische Produktpräsenation vor… von billigem Waschbenzin bis zur Dampfbürste. Wobei ich Kunstfell bisher immer in der Waschmaschine gewaschen habe, ebenso wie Seidensatin (den nur einmal vor dem Vernähen…) und um Wolljacken aufzufrischen genügen in der Regel zwei Tage auf dem Balkon. Billig und umweltfreundlich.

„Spezial“ sind dann Schlaufen aus Leder an der Wand, um Tücher oder Zeitschriften reinzhängen/legen. Ob ich allerdings wie vorgeschlagen einen Hufnagel in meine Stahlbetonwand bekomme?

Und die „letzte gute Idee“ ist dann die Scherenhülle aus Stoffresten. Nicht auf den ersten Blick nützlich, auf den zweiten als Aufbewahrung für Reisen bzw. zu Nähtreffen dann vielleicht schon. Andererseits brauche ich bei so was dann ja doch wieder den Werkzeugkasten… :o)

Doch, stellenweise wieder ein nettes Heft. Und in wenigen Tagen kommt das nächste…

Aus dem Blogarchiv

März hat ja diesmal wieder zwei Messen, mal gucken, ob ich noch zu was anderes komme… sonst bleibt Zeit, in alten Beiträgen zu stöbern. 😉

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März2015

März 2016

Kleinkariert, die Häkelanleitung

HäkeltopflappenAuch diesen Topflappen habe ich 2016 schon mal gezeigt.

Und nur knapp zwei Jahre später bin ich dazu gekommen, die Anleitung aufzuschreiben.

Zwei Farben, feste Maschen und Luftmaschen… zum Dowmload.

(Again sorry for my non German speaking readers… the crochet pattern is only in German, Due to the different terminologies in English and my incapability to manage them.

Rührei auf Toast, eine Häkelanleitung

HäkeltopflappenDen Topflappen hattee ich ja Ende Mail 2016 schon gezeigt, aber jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, die Anleitung dafür aufzuschreiben.

Und hier ist die Anleitung zum Download: Rührei auf Toast.

Kann man natürlich auch in anderen Farben häkeln. Der Topflappen selber bewährt sich immer noch in meiner Küche.

(This time sorry for my non German speaking readers. It’s a pattern for a crocheted pot holder which will not be available in English. I am too confused with BE and AE crochet terms to write a patten in a consistent terminology.)

 

Kein Stich, keine Masche…

No stitch….

Ich habe gerade über die letzte Woche nachgedacht… und dabei festgestellt, ich habe keinen Stich und keine Masche gemacht. Nicht genäht, nicht gehäkelt, nicht gestrickt. Ich kann mich nicht erinnern, wann das das letzte Mal der Fall war.

I just thought about last week and realized, that I haven’t done a stitch. No sewing, no knitting, no crochet. I don’t know when this has happened for the last time.

Dafür war ich auf einer Verbrauchermesse, einer Händlermesse und habe zwei Bücher gelesen, die nichts mit Handarbeiten zu tun hatten. Auch mal eine schöne Abwechslung. Aber nächste Woche sollte sich dann auch wieder Platz in meinem Zeitplan für Textiles finde…

Instead I’ve visited Aiguille en Fête, aefPRO and I’ve read two books that had nothing to do with crafts. which was somehow a nice change. But I hope next week will find again some space for textile activities….

Durchreibschutz an Hosen ohne Bügeleinlage

Protecting pants against wear without using interfacing

Ich habe bei Hosen ja immer ein Problem: Zwischen den Beinen scheuern sie sich bei mir schnell durch. Zu einem Zeitpunkt, wo der Rest der Hose noch top aussieht. Deswegen habe ich auch mehr Erfahrung mit Stopfen und Flicken von diesem Bereich, als mir lieb ist… und ich versuche, diesen Moment etwas herauszuzögern. Meine bewährte Technik besteht darin, auf den Zwickelbereich der Hinterhose G785 aufzubügeln. Das ist weich genug, um für keine seltsam steifen Stellen zu sorgen und hält die Fasern doch eine Weile zusammen. Die Technik hat allerdings auch Nachteile: Scheuerfest ist G785 nicht, besonders in ungefütterten Hosen hält das nicht lange und fühlt sich auch nicht so toll
auf der Haut an. Aber gut… man kann nicht alles haben.

There is one problem I am having with all kind of pants, slacks, trousers: Between the legs the fabric wears through in no time. At a moment when the rest of the garment still looks great. So I have more experience with repairing and darning that part of pants than I’d like to have… and I try to make this moment come as late as possible. My standard technique is ironing a piece of G785 on the back pants at the most endangered position. It’s soft enough not to create strange stiff shapes yet keeps the fibers together for a while. though there are disadvantages: G785 is not very resistant against rubbing so especially in unlined pants it does not last long. And doesn’t feel to great on the skin. But… well… to live means to make compromises.

Ein weiterer Nachteil kam aber kürzlich zum Tragen: Zum Aufbügeln braucht man Dampf. Meine Bügelstation heizt zwar noch, sowohl Eisen als auch Brett, nur der Kessel hat es hinter sich. Da dampft nichts mehr. Und mein Stoff ist ein Viscose-Polyestergemisch mit Elasthan, das hält erfahrungsgemäß besonders kurz.

Yet another disadvantage appeared recently: You need a steam iron to apply it. My ironing station does still heat nicely the iron, but no longer the steam unit. Steam over. And my fabric is a viscose-poly-elasthane blend, a combination that normally lasts only for a very short time.

Deswegen mußte ich mir was anderes einfallen lassen und das zeige ich heute.

Though I had to come up with something else, what I will show you today.

Futterstoff auf HosenzwickelZunächst habe ich aus einem Rest Futterstoff (Venezia) einen breiten Streifen im Schrägfadenlauf zugeschnitten. Ich brauchte wenigstens 25cm länge, als Breite habe ich einfach 15cm genommen. So breit ist mein Patchworklineal.  Der Streifen wird auf die linke Seite der Hinterhose genäht, Ungefähr da, wo ich sonst bei Reparaturen den neuen Stoff ansetze.

First I’ve picket some remnants of lining fabric (Venezia) and cut a wide stripe on the true bias. I needed it at least 25cm long and cut it 15 cm wide. That’s the width of my omnigrid ruler. The piece of fabric is sewn to the left side of the back pants. Guessing the line where I usually have to cut the fabric for repairing the pants.

Futterstreifen über Hosenzwickel geklapptDann wird die Naht flachgebügelt und der Futterstreifen über den Zwickelteil der Hose geklappt. Links im Bild die linke Stoffseite, rechts die rechte Stoffseite. (Bild anklicken bringt eine größere Version…)

Now pressing the seam flat and then fold the lining fabric over to the gusset part of the pants. Left picture is the left side of fabric, right picture the right side. (Click on the pic to get the bigger version…)

Futterstoff unsichtbar angenähtDamit sich die Stofflagen nicht so sehr gegeneinander verschieben (was die Reibung nur vergrößert) habe ich in 5cm Abstand zur Naht den Futterstoff noch mal unsichtbar aufstaffiert. Das ist etwas mühsam, weil man bei jedem Stich gucken muß, ob die Nadel wirklich nicht zu sehen ist, aber es sind nur wenige Stiche, also zu verkraften.

To prevent the two layers of fabric from shifting (which is just another form of rubbing) I’ve sewn a line of handstitches, invisible from the right side. That’s a bit tedious because I had to check for each stitch that the needle did not show on the right side before pulling the needle through. But it were only a few stitches, so it was doable.

An der Spitze habe ich den Futterstoff dann einfach mit einigen Stichen auf der Nathzugabe festgeheftet (Die bleiben dann auch drin.) und danach den überschüssigen Futterstoff abgeschnitten. Auf der rechten Seite sieht man nur die Steppnaht, die bei der getragenen Hose aber zwischen den Beinen verschwindet.

I also basted the corner of the gusset part to the lining fabric. On the seam allowance, so I won’t have to take out the stitches later. And the I cut of the rest of the lining fabric. On the right side only one line of stitching is visible, but not when worn, because that part is between the legs.

Die Hose wird dann ganz normal fertig genäht. Wie gut es hält werden die nächsten Monate zeigen.

Then the pants get sewn normally. If the technique  is a success I’ll know in a few months.

In Paris schneit es nie…

It never snows in Paris….

Aber weil es das seit vorgestern doch tut, ein paar „Beweisbilder“. 😉

But it does since Monday. So some picture as „proof“. 😉

Arc de Triomph du Carrousel im SchneeAm Montag begann es mit dicken Flocken, die aber noch keien dichte Schneeschicht bildeten. Da Schnee in Paris aber nicht lange anhält, bin ich natürlich sofort losgedüst und habe versucht, wenigstens das festzuhalten.

Jarding des Tuilleries im SchneeMonday it started snowing thick and fluffy flakes.Who did nor really form a dense cover. Since snow in Paris usually does not last long I started out to snap some picture.

Statue in den Tuilerien im Schnee mit MöweAuf den Straßen und Gehwegen war es eher matschig, aber in den Tuilerien blieb ein bißchen was liegen. Genug für Bilder.

On streets and pavements it was more slush, but in the Tuileries it remained for long enough to stay a bit. Long enough to take some pics.

Schnee bei Sacre CoeurUnd auch vor und auf Sacre Coeur blieb eine feine Schneeschicht liegen.

Sacre Coeur with a bit of snow.

Dienstag war es eher so ein feiner Schneeregen und ich mußte ohnehin am Computer arbeiten, also kam ich nicht vor die Tür. Um so größer die Überraschung am Abend. Dieser feine Drissel hatte eine richtige Schneeschicht gebildet!

Tuesday it was more like a fine drizzle, but since I had to work on my Computer anyhow I did not go out. So when I looked out of the window at the evening my surprise was even greater. A real cover of snow had formed everywhere.Place de lHotel de Ville im SchneePlace de l’Hotel de Ville…

Pont de l'Archeveche im SchneeNotre Dame…

Notre Dame in SchneeNotre Dame im SchneeUnd als der Schnee heute immer noch nicht weg war, bin ich noch mal losgezogen. Jardin de Luxembourg konnte man (wie die meisten Parks) nur von Außen Photographieren, die waren wegen… Schnee geschlossen.

And since there was still snow left today I set out again. Jardin de Luxembourg was (like most parks) closed due to… snow. But some pictures were possible from the outside.

Jardin Luxembourg in SchneeFontaine MediciZaunIn La Villette konnten sich aber Groß und Klein im Schnee vergnüngen. Schneemänner bauen oder einfach mal nur spüren, wie es sich anfühlt, so richtig im Schnee zu stapfen.

But La Villette was open, so everyone was free to play, throwing snowballs, building snowmen or just feel a thick layer of snow under their feet.

Geode im SchneeLa Villette im SchneeBufette geschlossenJetzt taut es aber gewaltig, mal gucken, wie lange das noch bleibt.

Meanwhile its thawing heavily. So let’s see how long it lasts.