Bis hier her und nicht weiter…

Stop…

… sagt die Jeans.

….says the Jeans.

Jeans nach VogueJa, nach nur wenigen Monaten habe ich es geschafft, die Jeans fertig zu nähen.

Sie ist trotz des verlorenen angepassten Schnittes ein gutes Duplikat von dieser hier geworden. (Inklusive einiger Kleinigkeiten, die ich eigentlich bei der nächsten Version anders machen wollte…) Nur ist der Stoff etwas fester als der letzten.

Yes, after only some month I finished the jeans. Even though I lost my adapted pattern I managed to make a duplicate of this version. (Including some things I had planned to alter in the next version…) Only this fabric is a bit stronger than the last one.

Also kann ich sie anziehen, ich bekomme sie auch zu, ich kann sitzen (zumindest kurzzeitig, einen Langzeittest gibt es noch nicht…) und atmen geht auch noch (ausreichend). Mehr aber auch nicht.

Let’s say I can put it on, I can even close the zip, I can sit (at least for a short time, no long term testing so far…) and breathing is also possible. But nothing more.

Was allerdings gut ist, denn ich möchte mich im Verlauf des nächsten Jahres gerne von 5 kg Körpergewicht verabschieden. So ich rausfinde, wie ich Zeit für Sport in meinem Tagesablauf unterbringe und einen Sport finde, den ich erträglich finde… Aber jedenfalls kann ich nicht mehr zunehmen, so lange ich sie anhabe, weil für Essen ist nicht mehr viel Raum. 😉

Schaun wir mal, was daraus wird….

Which is good because I’d like to say goodbye to 5kg over the next year. If I find a possibility to find time for sport and if I manage to find a sport that is a little less hatefull. But as long I war that jeans I cannot put on more weight, because for food there isn’t much room left. 😉

Well… let’s see how that turns out..

Revue de Presse: Burdastyle September 2010

Titel BurdastyleHerbst wird es im September und der Titel begrüßt mich mit einem beinahe ärmellosen Kleid. Also das Kleid sieht toll aus, keine Frage, aber wenn Büros und Wohnungen im Durchschnitt noch im Herbst auf hochsommerliche Temperaturen geheizt sind, dann wäre da noch ein heftiges Energiesparpotential…

Das Editorial kündigt uns ein Mutter-Tochter Thema an. Da bin ich mal gespannt, wie sie das umsetzen, aus Knip kenne ich das ja schon lange.

Der erste „kreativ-trend“ kommt wohl eher ohne Nähmaschine aus. Schwarze Linien auf weißem Stoff. In den 80ern nannten wir das Comic-Stil. Gefällt mir übrigens immer noch, auch wenn es mir nicht wirklich steht. Wobei ich statt Stift dann doch eher einen Faden benutzen würde, ich klecker doch immer so… Geklebt wird dann das Blattgold (Blattmetall… ist billiger) ob das auf dem Schal hält wage ich allerdings zu bezweifeln. Dann schon eher auf Stiefeln oder einer Tasche, aber auch da wird man sehr acht geben müssen, daß es nicht bröselt, oder? Und die schmalen Gürtel… die sehen im Großen und Ganzen doch auch sehr selbstgemacht aus…

Die Idee zum Resteverwerter ist ganz lustig. Ich fürchte nur, ich würde ständig die Töpfchen zerbrechen, wenn ich diese Nadelkissen neben die Nähmaschine stellen würde…

„Weltenbummler“ ist der Name der ersten Modestrecke. Irgendwo zwischen Folklore und Rustikal oder so? Eher Bunt jedenfalls. Bei Jacke 123 ist zumindest die Verarbeitung schon mal rustikal. So wie die Armkugel einfällt… geht gar nicht. Schade um den Stoff, wirklich. *Aua* die Kombination aus der bunten Sarouelhose mit den Stiefeln die aussehen wie eine Mischung aus Hobbit und Kuhhuf… *schüttel* Dann eine Runde peruanische Bäuerin (immerhin schön bunt), Seidenrock mit Hose und Bluse im gleichen wilden Muster könnte direkt dem Kostümdesign für Außerirdische einer SciFi entsprungen sein… Ich fürchte der Modestrecke kann ich gerade garnichts abgewinnen.

Der Buchtip feiert den Foklorelook und empfiehlt ein Buch über die Kleider von Frida Kahlo. Das wiederum ist doch gleich viel interessanter. Daß Ethno-Stil bleibt ebenso, ich habe da noch einen Sari im Schrank… (ist nicht so, daß ich das Thema nicht mögen würde, nur die Umsetzung ist etwa… htmja…)

Und weiter geht es mit den „kreativ-accessoires“ Die bemalten Clogs haben ja was, einer Spitzestola kann ich immer schlecht widerstehen, aber wenn wäre meine natürlich gestrickt. 🙂 Der Rest… hmtja? Die Frida Kahlo Brosche und der mexikanische Totenkopf sind irgendwie zu fad. Wenn man so was denn haben muß kann Crafty Chica das doch besser. 😉

Mantel BurdastyleKrasser könnte der Gegensatz zum nächsten Thema kaum sein, extrem grade und clean, sind die architekturinspirierten „New Shapes“. Das ist ein Stil, der mir eigentlich gut gefällt, aber unabhängig von der Konfektionsgröße leider nur an graden Figuren gut aussieht.

Da paßt es dann ganz gut, daß der Kurzmantel 118 für Langgröße ist. Nicht für mich, aber gefällt mir.

Rock BurdastyleAuch Rock 116 mit den Querteilungsnähten ist leider nicht für mich. Aber schön. Und der Stil gefällt mir auch. (Wobei der Rock auch an Kurven passen sollte, zumindest bis Gr. 44, weiter geht der Schnitt dann nicht.)

Die extraweite Weste in Langgröße hingegen ist nicht so meins. In den 80ern mochte ich das mal, aber entweder ist es noch nicht lange genug her oder ich habe mich noch nicht wieder dran gewöhnt.

Auch das Titelkleid gibt es noch mal in groß. Also groß auf dem Bild, das ist nämlich in Kurzgröße. Und aus Romanitjersey, dem geheimnisvollen Material, das ich ungefähr alle zwei Jahre mal wo sehe und dann aus viel Polyamid, in nur einer Farbe, die ich gerade nicht brauchen kann und trotzdem teuer. Das tröstet doch etwas darüber hinweg, daß es mir eh nicht stehen würde…

Avantgardistisch werden die Accessoires genannt. Die Ohrringe sind nett, aber sonst… nichts was ich dringend brauche.

Haarspray… was war grade der Unterschied zur Werbung? *gähn*

„Geteilte Freude“ ist der Titel für den Mutter – Tochter Partnerlook. Hm. Das muß eine Teenagerschwangerschaft gewesen sein, oder? Aber zur Mode… Rock, Trenchcoat,… sehr Basicteile. Und nicht wirklich überraschend. Ich habe mir meinen ersten Trench mit 16 oder 17 gekauft.

Kleid BurdastyleDas Tunikakleid 109B gefällt mir aber gut. Auch als Kleid, vielleicht eine Handbreit länger? Wäre bis Größe 46 verfügbar. Nur die gerade Kleidform und kurvige Figur? *seufz*

Der Trench-Schnitt wird ja gründlich durchgenudelt… als Mantelkleid, als Bluse… nun ja.

Dafür gibt es auch noch mal eine schlichte Hose in Langgröße.

Die nächste Modestrecke ist in schwarz-weiß und soll wohl was magisches haben. Irgendwo zwischen Alice im Wunderland und David Copperfield wohl. Von der Kleidung sieht man dann allerdings erwartungsgemäß nichts. Schwarz photographiert sich nicht so gut. Das Tunikakleid 109 gibt es jedenfalls wieder. Eine Bluse mit blütenartiger Rüschengestaltung am Kragen. Fragt sich allerdings, ob der wirklich so stehen bleibt? Und ob das praktisch ist? Schluppenbluse (Mist, immer noch in Mode.), Ballonrock mit Lederjacke (ich hätte meine Schnitte aus den 80ern doch behalten sollen), noch mehr Wickeldrapierungen an Rock und Oberteil,… aber wie gesagt, das verrät nur die technische Zeichung. Das Photo nicht wirklich. Der Kurzmantel in Kurzgröße sieht ja vom Schnitt her nett aus, aber ob großer Hahnentritt gerade in Kurzgröße optimal ist?

Nett in Szene gesetzt sind die verschiedenen Wimperntuschen. Kein Informationsgehalt, aber sieht nett aus, auf den Spielkarten. 🙂

Die Nähschule zeigt, wie man den Brusteinsatz in das Tunkikakleid näht. Da das tatsächlich keine Standardanforderung ist lohnt sich die Zusatzanleitung hier sicher.

Dann wieder eine Werbung für den „Sewing Club“. Erst mal haben die Redakteurinnen selber einen gegründet… na gut, verkündet wurde das erst im letzten Heft und da war vermutlich auch schon Redaktionsschluss für dieses, so daß sich in der Zeit kaum „echte“ Clubs melden konnten. Aber ich bin schon gespannt, ob das wirklich ein Trend wird oder eine clevere und billige Werbeidee bleibt. (Die Webseite verrät, daß immerhin schon mehr als 40 Clubs angebissen und sich von der Aussicht auf eine Nähmaschine haben locken lassen. „Mehr als 240 Sewing Clubs weltweit“ klingt jedenfalls nicht so wahnsinnig beeindruckend.)

Hm… laßt mich nachdenken… Kindermode mit Trachtenstil…es ist Oktoberfestzeit, oder? Gr. 98 – 122 und für Jungs und Mädchen ist was dabei. Alles nett, aber nicht überraschend. Doch recht basistaugliche Schnitte, die sicher auch ohne trachtiges Ambiente verwendet werden können.

Auch für die Kleinen gibt es jetzt Accessoires im Wies’n Stil. Auch wenn das meiste an einem kleinen Kind vermutlich süß aussieht… so recht will es mich nicht packen. Aber gut, ich kann mit dem Oktoberfest auch nicht recht was anfangen, mag daran liegen…

Ach, die Surftips sind auch dem gewidmet… sogar auf zwei Seiten diesmal. Da ich sie aus Neugier mal wieder alle angesurft habe… *örks* Angriff auf die Magenmuskulatur. Das ist zwischen kitsch, Geschmacksbefreiung und Sakrileg. (Der Ledergriff für den Maßkrug. Ich trau mich gar nicht, das meinen Münchner Freunden zu zeigen…)

Dann doch weiter zur Plusmode. Schnell. Die Hose ist nicht weiter spannend, aber neutral-tragbar. Bei der Bluse weiß ich nicht so recht. Ärmel auf Ellenbogenhöhe angekraust ist so was… also so auf Anhieb kann ich mich nicht damit anfreunden. Obwohl es ja auch recht interessant aussieht. Wobei… Chiffon für den Herbst? Nicht etwas kalt…? Dann wieder ein Trenchcoatschnitt, den ich vor knapp zwei Jahren gebraucht hätte… Bei Kleid 137 würde ich gerne ein Photo haben, auf dem man die Bauchpartie besser sieht. Ich zweifle etwas, ob das am realen Körper so gut aussieht, wie auf der technischen Zeichnung? Dann noch ein Blazer und den Trench als Jacke. Alles tragbar, aber nichts was vom Hocker reißt.

Der Quiltvorschlag ist diesmal eine Einkaufstasche. Das ist jedenfalls eine prima Resteverwertung. Nur was macht man mit den Taschen? Gibt es in Deutschland noch einen Haushalt der nicht schon mehr Leinentaschen rumliegen hat, als die Mitglieder rumschleppen können? 😀

Strenesse ist das Thema der Sparte, die sich „Modelexikon“ nennt. Nun ja, für einen Lexikonbeitrag zu anekdotisch. Aber gut, es gibt halt doch einen Unterschied zwischen Journalisten und Wissenschaftlern.

Mal wieder gänzlich uninteressant die Miniphotos von irgendwelchen unbekannten Prominenten anläßlich eines unwichtigen Events… Ah ja, der Launch von Burdastyle.de. Das ist aber schon ein bißchen her, daß die Webseite umbenannt wurde. Also nicht mal aktuell.

Der Wohndeko aus Treibholz und Ästen kann ich diesmal auch absolut nichts abgewinnen. Gruselig, grauenhaft, scheußlich,… *schüttel* Und unpraktisch auch noch. *brrr*

Da sind die „news“ doch deutlich besser. Insbesondere der Stoff mit den eingearbeiteten LEDs… *sabber* da kommen ja gleich Ideen…. Ob die auch Meterware….? Ach guck, die Webseite sagt, die sitzen in Gif… da habe ich doch eine Freundin…die sollte ich beim nächsten Mal vielleicht tagsüber besuchen… *g*

Aha, die aus 1 mach 4 Sparte wurde ersetzt, es gibt jetzt „Best of Styling“ und zeigt an vier Beispielen, wie man Modelle aus dem aktuellen Heft mit welchen aus früheren Heften kombinieren kann. Thema ist diesmal „Rüschenzauber“. Gut, daß man Sachen untereinander kombinieren kann finde ich jetzt keine so aufregende Erkenntnis, aber gut, warum auch nicht…

In der Warenkunde geht es um Leder. Nicht daß ich viel Ahnung von Leder hätte, aber Wissenszuwachs kann ich nach dem Lesen auch nicht vorstellen.

Warum unter „leichter nähen“ jetzt eine Makramee geknüpfte Lampe kommt? Geheimnisse der Redaktion. Aber Handarbeit scheint wirklich wieder im Trend zu liegen, wenn alle alten Techniken wieder rausgekramt werden. (Andererseits… eine schöne Technik, mit der man von filigranem Schmuck bis rustikalem Design alles machen kann.

Um Porzellan geht es beim „Atelierbesuch“. (Also die Webseiten die die Redaktion abgesurft hat…) Das mit dem Schmuck von Amelie Riech gefällt mir aber gut, das sieht wirklich edel aus. Der Rest ist dann doch weniger mein Geschmack.

Jetzt nur noch der Stoff des Monats. Diesmal Rips in allen Farben. Ein Material das ich wegen seiner Struktur gerne mag, das man aber so vom laufenden Meter nicht so ohne weiteres bekommt.

Fazit? Ein paar Highlights, aber nichts davon passend für mich. Und der Rest eher… naja. bis *bah*. Aber gut, gucken wir mal, was der nächsten Monat bringt.

Die Spannung hat ein Ende

It’s blocked!

DakshinaChitra Shrug… der Shrug ist gespannt.

Druck ist doch was praktisches… nächste Woche will ich das Teil mitnehmen. Beim Spannen habe ich dann noch gesehen, daß ich da noch unvernähte bzw. unabgeschnittene Fäden habe. Aber das läßt sich ja noch korrigieren.

Jetzt brauche ich nur noch kleine Plastikdruckknöpfe (ich frage mich schon seit vielen Jahre, wozu man die wohl brauchen könnte…), denn ich will es sowohl als Stola als auch als Ärmelschal tragen können. Mal sehen, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstellen.

Being under pressure isn’t bad for me. I need it in about one week so it got blocked. While doing so I discovered some uncut thread, but that can be corrected.

Next thing is buying tiny plastic snaps (and I’ve wondered for years what they might be good for) because I will be able to use it as shawl and as shrug. We’ll see whether that works out as expected.

(Ganz hinten sieht man übrigens schon die Maschenprobe für die nächste Stola gespannt…)

(At the very background you can spot the swatch for the next shawl blocked…)

Shoppingtrip fürs nächste Projekt

Shopping for the next project

Jaja, ich weiß, ich müßte dringend mal den Trenchcoat fertig nähen. Und eigentlich brauche ich ihn auch, weil es Herbst wird und mein australischer Rinding Coat wirklich immer räudiger wird.

Yes, I know. I should really finish my trenchcoat now. And I need it because my australian riding coat looks worse from day to day and starts falling apart.

Aber da es Herbst wird, naht auch endlich die Zeit wo ich den schon länger fertigen Pullover endlich mal anziehen könnte. Wenn ich denn was passendes dazu hätte. Er paßt nämlich nur zu einem Rock und außerdem habe ich gar nichts graues mehr.

But since autumn is coming I’ll finally get a chance to wear this sweater I finished quite a while ago. And this calls for a straight gray skirt. And I have neither a gray one nor a straight one. Or anything else in gray.

Stoff für RockAlso mußte ich vom letzten Paris Besuch etwas Stoff mitbringen.

Grau gemusterte Möbelstoffe waren mein Begehr, was ich größtenteils in den Grabbelkisten auch fand. Es soll nämlich ein schmaler Rock im Stil der populären spanischen Marke werden. (Früher hätte man es Patchwork Stil genannt…)

So I had to buy some fabric at my last visit to Paris.

I was looking for gray decorator fabrics and was able to get some, mostly from the grab tables and boxes. I want to make a skirt in the style of the now so popular spanish brand. (Before you would have called that patchwork style… )

Ich habe keine Ahnung, wie das hinterher an mir aussehen wird, aber der finanzielle Einsatz hielt sich in Grenzen. Also werde ich es einfach mal rausfinden.

(Die beiden blauen Seidenstücke unten im Bild haben hingegen mit dem Rock nichts zu tun. Die sind irgendwie so in die Tasche gehüpft. Für je einen Euro konnte ich die doch nicht auf dem Wühltisch liegen lassen, oder? 😉 )

I have not the slightest idea how that will turn out my size, but the financial investment was quite limited. So I’m going to find out.

(The pieces of blus silk at the bottom have nothing to do with my project. But they were 1 EUR each, I couldn’t leave them there, could I? 😉 )

Aus dem Blogarchiv

From the archives

Diesmal mit leichter Verspätung…

A little late this month…

September 2006, Schwertnadel und feiner Stoff

September 2007: mehr Paris, weniger Nähen

September 2008:

Hackensocke, die Anleitung

Heels for flats

Und weil ich gerade so schön dabei bin…

Socken mit hohen HackenJetzt ist auch hier die Anleitung fertig. Gezeigt habe ich die „im Schuh“ Socken mit ausreichen hoher Ferse ja hier schon. Wer außer Pega sie also auch nachstricken möchte findet hier die Anleitung:

Hackensocke in Gr. 38-40

(Und natürlich wie immer ist die Anleitung für den privaten Gebrauch und statt sie einfach zu kopieren gebt bitte den Link auf diesen Blogeintrag weiter.)

Seems I’m in a pattern writing mood…

I*ve already shown the sock here. And if you want to knit those for yourself, here is the pattern:

Heels for flats, size 38-40.

(And as always, the pattern is for private use only and please don’t make copies, you can easily pass a link to this blog entry.)

Oxana – das Schnittmuster

Oxana – the pattern

Babystrampler Oxana

Anfang Juli mußte ich ja schnell diesen Babystrampler nähen. Jetzt ist der Sommer zwar fast vorbei, aber nächstes Jahr gibt es sicher wieder Babys in der Größe.

Some weeks ago I had to sew this baby summer romper as a gift. Well, summer is nearly over but I am sure next year there will be new babies that size.

Oxana von Eichelberg

Den Schnitt habe ich nach Metric Pattern Cutting selber erstellt. Er entspricht etwa der deutschen Gr.62, hat vorne einen Verschluss mit Druckknöpfen sowie eine Öffnung im Schritt, die ebenfalls mit Druckknöpfen geschlossen wird.

I made the pattern myself, drafted after Metric Pattern Cutting. It’s size 3 month according to the book or for babies with 64cm height. It has a front opening that closes with snaps and a gusset opening, also closed with snaps.

Da ich den Schnitt selber gemacht habe, gibt es ihn hier als kostenlosen Download. (Wie immer für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch kostenlos. Ihr habt kein Recht, Kopien weiterzugeben. Alles andere nur nach schriftlicher Genehmigung.)

Bitte erwartet keinen professionell geplotteten Schnitt, er ist liebevoll von Hand gezeichnet und mit dem DinA4 Scanner eingescannt. Es muß also ein wenig geklebt werden und die Anleitung ist keine detaillierte Anleitung, sondern nur ein grober Bauplan. Es gibt aber ein paar Paßzeichen und die Schnitteile sind beschriftet.

Babystrampler Oxana von JocoSince I made the pattern myself I can offer it as a free download. (As always it’s free for privat, non commercial use and you don’t have the right to pass on copies. Any other use requires my written consent.)

Please don’t expect a professional pattern. It’s hand drawn and was scanned with a DinA4 scanner. So a little bit of glue for the paper pattern will be needed. Instructions are not detailed and they are in German. All pattern pieces are labeled though.

Oxana von RumpelstilzUnd hier ist der Schnitt/ here is the pattern:

Schnitt Oxana Teil 1 (S.1-4)

Schnitt Oxana Teil 2, S.(5-8)

Ich hoffe, jemand hat Freude dran. Und wenn es mit der Anleitung Probleme gibt, stehe ich für Fragen natürlich zur Verfügung.

(Oder falls jemand ein WIP machen mag, da helfe ich natürlich auch gerne durch und es gäbe dann eine Photoanleitung für alle. 🙂 )

I hope someone likes it. If you have problems with the pattern feel free to use the comment section to ask!

Oxana von sticknickiDie vielen schönen Designbeispiele sind übrigens nicht von mir. Ich hatte auf der Hobbyschneiderin Seite Testnäherinnen gesucht und auch gefunden und darf ihre Ergebnisse auch hier zeigen.

Die sportlich geringelte Variante an einer 62 cm großen Babypuppe stammt von Eichelberg.

Die grüne Version die mit den Autos zeigt, daß der Schnitt auch absolut jungstauglich ist hat Joco beigesteuert.

Bei Rumpelstilz kam ein altes lila Shirt zu neuen Ehren (bei gebrauchter Kleidung kann man sich nämlich ziemlich sicher sein, daß eventuelle schädliche Zusatzstoffe inzwischen ausgewaschen sind).

Und von Sticknicki stammt die fröhlich bunter Version, die in der Galerie der Hobbyschneiderin auch mit Kind zu sehen ist.

Ich danke hier noch mal ganz herzlich allen, die sich die Mühe gemacht haben und auch durch ihre Anregungen geholfen haben, den Schnitt und vor allem die Anleitung noch zu verbessern!

And in case you wonder when I made all those different versions of the pattern: I didn’t. There were very kind sewers of the Hobbyschneiderin website who helped me improving the pattern and the instructions by testing the patterns. So my special Thanks to Eichelberg (red and white stripy version), Joco (green with cars), Rumpelstilz (purple) and Sticknicki (white with flowers and butterflies)!

Jetzt aber hurtig

Swift I can sew

HöschenWenn es dann eilt kann ich auch schnell und schlampig. Morgen brauche ich es nämlich…

If it is really urgent I can sew quick’n’dirty. Need to wear it tomorrow…

Aber das Ding ist für untendrunter und es wird nie jemand sehen. Mein bewährter Schnitt für ein „Reibe-verhinderer-Höschen“ durfte wieder ran. Nur kürzer als sonst, denn die Schlitze in dem blauen Kleid sind so hoch, daß man das Höschen sonst sieht, sobal ich mich hinsetze. (Ich unterschätze doch immer wieder gerne, wie hoch Schlitze beim Sitzen dann werden.)

But no one will ever see the thing. My trusted bum and leg firmer pattern was out again, because the vents of my blue dress are so hight, that my normal version is visible if I sit down. (I tend to forget how high they get once one is seated.)

Dann kann ich als nächstens auch die Jeans fertig säumen und wenn mir dann nichts dazwischen kommt, geht es vielleicht sogar mit dem Trenchcoat weiter.

So the next thing will be to hem the jeans and if nothing happens until then I might even be able to work on my trenchcoat.

Die vorletzte Hürde…

I jumped the last but one hurdle…

.. auf dem Weg zur fertigen Jeans habe ich endlich übersprungen. (Ja, immer noch die Jeans die ich vor einem halben Jahr oder so angefangen habe.) Jetzt fehlt nur noch der Saum

… on my way to a finished pair of jeans. (Yes, still those I’ve started half a year ago or so.) Now only the hem is missing.

Jeanstaschen mit NietenWas mich aufhielt waren die Nieten.

Zuerst fand ich keine in Kupfer, nur in Silber. Auch auf der Webseite von Prym nicht. Glücklicherweise gibt es Leute, die offensichtlich die Webseite besser im Griff haben als ich und mir die Artikelnummer sagen konnten. Daraufhin beschloss ich, diese Woche noch ein paar Läden mehr aufzusuchen.

What stopped me first were the rivets. First I didn’t find any in copper, only in silvery colors. Even on the Prym Website I couldn’t find any. Luckily there are others that are better in searching this site and they could tell me the Product number. So I decided to go to some more shops this week.

Then I found that I still had rivets from the last time. They were from YKK but they aren’t any worse.

Dann habe ich aber bei mir noch Nieten vom letzten Mal gefunden, zwar von YKK, aber die sind nicht schlechter.

Nur die reinzubekommen… das war kein Vergnügen. Zwar war beim Werkzeug ein kleines Locheisen dabei, das ist aber so kurz, daß man es kaum festhalten kann ohne sich mit dem Hammer auf die Finger zu hauen. Außerdem ist es wohl nicht scharf genug, um mit dem Stoff fertig zu werden. Zum Glück ist bei meinem Lochstickset von Bernina ein Pfriem dabei, mit dem ging das besser.

But getting them in was no fun… A small punch was included in the package but that is so short that you hardly can hammer on it without hammering on your fingers, too. Plus it is not sharp enough to cut the fabric. Luckily my Bernina eyelet kit contains a awl which worked better.

Trotzdem mußten die Nieten auch noch irgendwie da rein. Ich habe zwar die Variozange, aber zum einen ist die von Prym und nur halb kompatibel, zum anderen hilft sie eh nicht viel, weil man sie nur etwa 2cm von der Kante entfernt einsetzen kann, länger ist der Zangenkopf nicht. Das mitgelieferte Plastikwerkzeug reicht auch nicht weiter.

But then I had to get the rivets fixed. I own the Variopliers to attach rivets and snaps, but mine are from Prym and they are only halfway compatible with YKK. And they don’t help much anyhow, because you can use them only about 2cm away from a border, the „head“ is not longer. Same for the plastic tools that come with the rivets.

Zum Glück habe ich von diesen Plastikdingern eine große Sammlung, also eines mit dem Werkzeug für das Nietenunterteil, eines mit dem Werkzeug für das Nietenoberteil bestückt und dann kräftig los hämmern und hoffen, daß das ganze dann auch gerade aufeinander liegt.

Luckily I have a whole lot of those plastic things so I used onw for the lower part of the rivet and another one for the upper one. Then hammering like made and hoping the upper and lower rivet are correctly positioned.

To attach six rivets I only „killed“ four. And really firmly closed rivets are yet another thing. But they seem to stay put well enough. Stil… if anyone knows a better technique let me know!

Ich habe auf sechs Nieten auch nur vier verhauen. Und wirklich fest eingeschlagene Nieten sehen anders aus. Aber sie scheinen zu halten. Wenn jemand eine gute Technik weiß, wie man das besser bewältigen kann… nur her damit!

Also nur noch der Saum… vorher muß allerdings eine weitere Hürde überwunden werden: Ich muß was nähen, was ich am Freitag anziehen will. Für meine Verhältnisse ja eher knapp, auch wenn es nur was relativ kleines und einfaches ist.

So it’s only the hem that is missing. But before I can do that I need to sew another item I want to wear on Friday. For my sewing speed that is a bit tight, but it’s something small and easy, so it should work.