Charakterbildende Maßnahme

Builds Character

Flicken auf Mantel

“Builds character” sagt ein Freund von mir gerne angesichts diverser Unbilden, mit denen das Leben so aufzuwarten hat. Darunter fällt dieses Brandloch im Mantel sicher auch.

“Builds character” is the standard answer of a friend of mine when one of those oddities of life happen. And this burned hole in my coat can be counted under that.

Aber wenn es ein Kleidungsstück mit Charakter gibt, dann ist das doch wohl der Trenchcoat, richtig? Also darf man seine Geschichte auch sehen und ich habe schlichtweg von Hand ein kleines Stück Stoff aufstaffiert (Flachbügeln läßt sich der Stoff nämlich auch nicht, daher habe ich das gar nicht erst probiert.) Loch zu.

But if there is a garment that is allowed to have a character of its own, then it’s the trenchcoat, right? So… you can see its history. And I simply hand applied a small rectangle over the hole. (Since the fabric does not like to be ironed flat I did not even try.) Fixed.

Und wer weiß… vielleicht ist es ja doch ein spezielles Designelement… ;-)

And who knows… maybe it is a special designer touch after all… ;-)

Das Loch… und nun?

The hole… and now?

Mantel mit Loch Tja, wie hier schon geschrieben hat mein Trenchcoat nun ein Loch. (Siehe Pfeil.) Nicht riesig, aber schwarz und daher sehr gut zu sehen. Ob ich darüber traurig bin, wie Margitta gefragt hat weiß ich nicht so genau. Ganz glücklich war ich mit dem Mantel ja nie, der Herstellungsprozess enthielt doch die eine oder andere Fehlentscheidung. Sachen, die ich anders machen würde. Dazu kommt, daß mein Mann inzwischen einen echten Burberry (Second-Hand…) besitzt, von dem ich mir das eine oder andere Detail abgucken könnte und Burda im aktuellen Heft gerade so einen tollen Trench drin hat. Einen neuen und besseren Mantel zu nähen hat also durchaus positive Aspekte.

Well, as writte here my trenchcoat has a hole. (See arrow.) Not very big, but black and well to see. If I am sad about it as Margitta asked I don’t know. I’ve never been completely happy with this coat, the making of it was driven by several wrong decisions. Things I would like to do differently. Then meanwhile DH has a real (second hand…) Burberry Coat where I could copy details from plus Burda ihas thic nice coat in the latest issue. So sewing a new and better coat has some positive aspects, too.

Brandloch Bevor ich allerdings auch nur dran denke, ein neues Projekt zu starten, muß ich mindestens das aktuelle (ein Rock, eine Jacke, zwei Tops) nähen sowie eines, das Stoff aus meinem Vorrat verbraucht. Also eigentlich eher… nächstes oder übernächstes Jahr.

But before I even think about starting a new project I will have to finish the current one (one skirt, one jacket, two tops) plus one that uses fabric from my stash. So… a coat would be more likely next year or 2017.

Das heißt, hierfür brauche ich eine Reparatur-Idee, die mich über die nächsten zwei Jahre bringt… hat jemand Vorschläge?

That means I need an idea how to cover this and brings the coat over the next two years…. any ideas?

KEINE Alternative ist, den Ärmel neu zuzuschneiden und einzunähen. Zum einen bin ich mit dem Mantel ja eh nicht superzufrieden, zum anderen ist es eine fürchterlich frickelige Arbeit (Der Ärmel hat noch Windstoppermembran drunter und die Nahtzugaben sind gut zurückgeschnitten) und von dem Absteppgarn habe ich keines mehr. Da das irgendein Restbestand von Gütermann war, kann ich das auch nicht nachkaufen.

NOT an option is cutting and sewing a new sleeve. First I am not too happy with the coat anyhow, so my motivation to invest more time in it is low. Then sewing in a new sleeve is no fun at all, the seam allowances are cut back and there is a windstopper involved. And I do not have any of the thread left, that was used for the flat felled seams. That was some remnant from Gütermann, so I can’t buy more of it.

Es sollte irgendwas sein, was nicht zu viel Arbeit macht und bei dem ich nicht den Mantel halb auftrennen muß. :o)

So it should be something that does not need to much work an what I can do without ripping half the coat apart. :o)

Der Pausenmantel

The break coat

Dieser Mantel besteht wirklich nur aus Pausen… endlich habe ich das Material zusammen und auch installiert (um mich wieder dran zu erinnern, daß in der Konfektion normalerweise Kunststoffschnallen verwendet werden, weil Metall eigentlich zu schwer ist….) gibt es die nächste Zwangspause.

ÄrmelschnalleOn this coat there is more breaks than sewing time. Now I finally had the material needed and I also used it (which reminded me that on store bought coats the buckles are made of plastic because metal is a little to heavy…) I was again stoped.

Denn um eine geeignete Höhe für den Gürtel zu bestimmen brauche ich die Augen von Frau mhs in meinem Rücken und die werde ich diese Woche leider nicht treffen können.

Next step is to determine the right position for the belt and that requires the eyes of Frau mhs in my back. A meeting isn’t possible this weeks, so another week waiting.

Dafür habe ich wieder eine Runde Bodenturnen eingelegt und endlich einen Kleidschnitt von Vogue kopiert, den ich ebenfalls seit ungefähr zwei Jahren nähen will. Auf den Stoff paßt der Schnitt auch, also steht morgen eine Runde Stoff waschen auf dem Programm…

On the other side I managed to copy a dress pattern I am wanting to sew for about two years now. The pattern will fit the fabric, so tomorrows task will be washing the fabric.

So paßt’s!

That fits!

Na bitte, ein kleiner Besuch bei Plissee Becker und schon passen die Schnallen.

GürtelschnalleAlso die Schnallen, die ich jetzt habe. Und die passen zudem auch viel besser zu den Knöpfen.

Just a tiny visit at Plissee Becke and the buckles fit.

The buckles that I have now that is. Which also fit the buttons much better.

Warum hatte ich die nicht gleich da gekauft?

Ach ja, ich hatte die Schnallen aus Paris mitgebracht, weil ich den Mantel ja im gleichen Monat noch fertig nähen wollte und vorher nicht mehr zum Knopfladen gekommen wäre. Das war im November 2008.

Na gut…

Why didn’t I buy them there at the first place?

Ah, I remember… I had bought the buckles in Paris because I had wanted to finish the coat the same month and wouldn’t have had the time to go to my local button shop. That was november 2008.

Well…

Ein Rätsel…

A quizz…

Schnalle und RiegelWas paßt nicht?

What does not fit?

(Es ist nicht so, daß ich die Schnallen nicht schon gehabt hätte, bevor ich die Riegel zugeschnitten und genäht habe…. Aber jetzt sind nicht nur die Riegel so breit genäht, sondern die Schlingen am Ärmel sind auch auf die Riegelbreite eingestellt. Also versuche ich jetzt erst mal neue Schnallen zu bekommen, bevor ich das alles auftrenne und neu mache.)

(It’s not as if I hadn’t had the buckles before I was cutting and sewing the sleeve belts… But now not only the belts are that large, the straps to hold them on the sleeve are prepared and sewn to that widht also. So I’ll try to get new buckles before I unsew and redo everything.)

Der Mantel nimmt wieder Fahrt auf

The coat gathers its way again

Vor langer Zeit, im November 2008 um genau zu sein, begann ich einen Mantel zu nähen. Bis Dezember war er immer noch nicht fertig und im Jahr 2009 bin ich zu keinen nenneswerten Fortschritten gekommen. Außer eine Schublade zu kaufen, damit die Teile nicht überall rumliegen. (Ja, trotz der ganzen Strickerei in letzter Zeit habe ich das Nähen noch nicht drangegeben.)

Long ago, November 2008, I started sewing a coat. December it wasn’t finished yet and 2009 I hardly made any progress at all. Except buying a soring box so all the parts and pieces wouldn’t be laying around everwhere. (Yes, even though this looks more like a knitting blog these times I have not given up sewing.)

Aber jetzt hatte ich endlich mal wieder etwas Zeit dafür und es gibt doch ein paar Fortschritte.

But now I could make time for it and so there is some progress again.

TrenchcoatAuch wenn es fast aussieht wie auf dem letzten Bild hat sich doch was getan, Kragen und Revers sind weitgehend fertig.

Ich habe diesmal das Mantelfutter bis auf die Ärmel schon an die Belege und den Kragen genäht und dann Kragen und Revers verstürzt. Die Seitennähte sind auf dem Bild auch gesteckt und warten aufs Nähen.

Das ist übrigens der Punkt, wo ich dann immer gar nicht verstehe, wie jemand einen Mantel an einem Tag oder gar einem Nachmittag fertig nähen kann. Bei mir dauert schon der Kragen mit den Revers einige Stunden: Ober. und Unterkragen aufeinander nähen, Naht flach Bügeln, Nahtzugabe auseinander bügeln. Besatz an Revers und vorderer Kante stecken und nähen, flach bügeln, auseinander bügeln. Nahtzugaben zurückschneiden, einschneiden wo nötig, Kragen und Revers wenden, Ecken schön rausholen, von Hand die Kanten flach heften, Kragen doppelt absteppen. Kragen noch mal bügeln. Absteppen von Revers und vorderer Kante konnt das am Schluß, nachdem der Saum genäht ist.

Just from the picture it might not seem a huge progress but some time consuming steps have been done: Collar ad lapels are mostly finished.

This time I’ve sewn the lining (minus lining sleeves) to collar and front facings and then attached both collars and attached the facings. On the pics side seams are pinbasted and wait for the next seam.

I have to admit that this is one of the moments where I do not really understand people who can “do” a jacket or a coat in one day or even one afternoon. For me collar and facings take several hours alone: Pin basting and sewing both collars. press seams flat, press seams open. Pin basting and sewing front facings, press seams flat, press seams open. Cut back and clip seam allowances, turn collar and facings, baste flat, topstich collar, press again. (Lapel and front will get their topstitching at the end, after the hem is attached.

Mantelzwischenfazit

Da ich dieses Jahr nichts mehr nähen werde, gibt es jetzt wenigstens mal einen Zwischenstand meines (November)Mantels:

As I wont sew anything for the rest of this year here the status of my (november)coat:

parallele Nähte

Erst einmal etwas, auf das ich wirklich sehr stolz bin.

Ich habe in der Tasche eine schmale Paspel mitgefasst. Dazu habe ich zuerst meinen Paspelstreifen auf die Tasche genäht, mit langen Stichen und danach, damit die Paspel nicht schmaler wird, exakt eine Fadenbreite neben den langen Stichen die Taschenpatte auf den Mantel genäht.

Und das hat diesmal hundertprozentig funktioniert, nicht ein Stich ging daneben. (Ja, man sieht es auf dem Bild kaum, weil die Stiche wirklich ganz nahe beieinander sind. Draufklicken vergrößert es aber.) Ich strebe das immer an, aber daß es so gut klappt ist selten. Dazu kam, daß ich nicht hätte auftrennen können, weil das Paspelmaterial Löcher behalten hätte…

First something I am really proud of.

I made a very fine (2mm) piping when sewing the flap to the coat. First I machine basted my piping with a longer stitch to the flap, then I had to sew the flap to the coat exactely one thread width away from the first stitching with smaller stitches.

And it worked! Not one single stitch went wrong. That’s what I always try but rarely achive. (Yes, it is hardly visible on the pic because the stitches are so close. Clicking on the pic gives a version that is a bit larger.) Plus I couldn’t have ripped any stitches, because the material of my piping keeps the holes of stitching…

Abnäher anzeichnen

Dann habe ich eine schnelle und einfache Lösung für ein weiteres Problem gefunden.

Wie markiere ich den Abnäher? Mit Nähfaden geht im Prinzip, ist aber aufwendig und bei meiner dicht gewebten und glatten Popeline gar nicht so einfach. Kreide hält nicht und ist kaum sichtbar und Trickmarker hat die Tendenz, etwas durchzufärben.

Die Lösung ist ganz einfach: Quilters Tape. Im Prinzip ist das ein schmales Kreppband wie aus dem Baumarkt. Da meine Brustabnäher in diesem Fall gerade sind, markiere ich Abnäherspitze und den Anfang des Abnähers und klebe den geraden Streifen des Klebebandes auf. Genau entlang nähen, dann wieder abziehen. Fertig.

Then I found a quick and easy solution for a problem:

How do I make the markings for the stiching line for my darts? Threadtracing is an option but time consuming and on my densly woven and a bit slippery popeline not the best one. Chalk does not last long enough even to finish the line and trickmarker bleeds through.

So I remembered the quilters tape I’ve had for some time in my notions stash and that is just perfect. My darts are straight, so I only had to fold the dart, mark beginning and end and put a straight piece of taper from one to the other. Then machinestitch along the tape, removing the tape and you’re there!

Mantel

Das ist also der Mantel bisher: Die rückwärtige Mittelnaht ist genäht, im Vorderteil sind Leistentaschen eingearbeitet, die Brustabnäher geschlossen und die Schulternähte sind genäht. Auch die Windstoppermembran ist schon mit eingearbeitet.

Damit konnte der Mantel auf einem Kleiderbügel verstaut werden, ein Moment, den ich immer sehr zu schätzen weiß. Ab da wirkt es doch wie ein Kleidungsstück. Und alles Kappnähte, die auch ganz ordentlich geworden sind.

Die Falten sind größtenteils auf mangelndes Bügeln zurückzuführen, allerdings läßt sich der Stoff mit dem hohen Polyesteranteil nicht gut bügeln und die Membran ist ebenfalls hitzeempfindlich. Da werde ich noch etwas Geduld brauchen. (Die restlichen Falten kommen leider von den Taschen, die habe ich nicht ganz kräuselfrei hinbekommen.)

This is the coat so far. Middle back is done (flat felled seam), pockets and darts in the fronts and the shoulder seams (again flat felled) are done. the windstop membrane is already assembled with the fabric.

I always love the moment when I can store it away on a hanger and not folded somwhere, because it gives me the feeling to have more a garment than just fabric.

The wrinkles you see are mostly due to poor ironing. My polyester fabric does not like to be ironed and the membrane is not very heat resistant either. So this will need some patience. (The rest of the wrinkles come from inserting the pocket. Evidently I did not get them in perfectly.)

Reflexpaspel

Tut mir leid, daß das erste Bild etwas unscharf ist, denn ich habe es ohne Blitz gemacht.

Der Blitz verrät nämlich noch eine Besonderheit: Die Paspel, die ich an den Taschen eingesetzt habe, ist aus Reflexband. Das habe ich irgendwann mal bei Scherzkeks-Stoffe gekauft und es war noch was übrig. Da ich doch auch oft nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs bin fand ich ein bißchen mehr Sicherheit ganz gut.

Obwohl wirklich nur 2mm breite Streifen des Bandes sichtbar sind, ist der Effekt doch mehr als deutlich…

Sorry for the other pic to be a bit blurry. But I had to take it without a flash.

Because the flash shows another special feature of the coat: The “piping” I inserted to the pockets is made from reflective material I purchased quite some time ago at Scherzkeks-Stoffe and had some of it left. I’m often outside when it’s dark so I tought a bit more of security might be a good thing.

And even though the visible part of the piping isn’t larger than 2mm the effect is more than visible…

Kleinteile

Positiv ist die Bilanz an der Kleinteilefront.

Gürtel, Gürtelschlaufen und die Riemen für die Ärmel sind genäht, gewendet und zweimal abgesteppt. Wenn der Mantel also mal so weit ist, dann müssen sie nur noch angenäht werden.

Positive the view to the small parts: Belt, beltloops and the “belts” for the sleeves are sewn and topstiched (twice). So once the coat is nearly finished they will just have to be attached.

fehlende Teile

Bis ich so weit bin, müssen allerdings erst noch einige größere Teile verarbeitet werden.

Die Ärmel sind zusammengenäht (Kappnähte) und dabei die Membran mitgefasst. Ich will versuchen sie auch als Kappnähte zu arbeiten, im Buch Shirtmaking von David Coffin habe ich eine Technik dazu gefunden, die vielleicht auch an dem Mantel funktionieren könnte.

Kragen und Kragensteg sind jeweils zusammengenäht, wo bei der Kragensteg des Unterkragens auch Reflexband aufgenäht hat. (Die Idee ist, daß ich den Kragen hochschlagen kann und dann eben im Dunkeln das Reflexband sichtbar wird.

Die Belege sind immerhin mit Vlieseline bebügelt.

Before I can attach the small parts there are other bigger works to do.

The sleeves have one seam that is done (flat felled), the windstop-membrane is caught in that seam. I’ll try to attach them to the coat with a flat felled seam, in David Coffins Shirtmaking I’ve found instructions that might also work with my coat.

The collarstands are sewn to the collars and as you can see on the pic I’ve used more from that reflective material. The stripes are on the stand of the undercollar and the idea is, that I can put up my collar when it’s dark and the stripes appear.

About the facings there is nothing interesting to say, they are cut and the iron on interfacing is on.

Futter

Und das Futter… tja, das ist gekauft.

Den Rücken und den Unterärmel habe ich auch schon zugeschnitten, aber ich bin allmählich etwas knapp an Stecknadeln. Teilweise, weil in den anderen Teilen des Mantels noch recht viele drin stecken, die die Windstoppmembrane festhalten.

Das Fehlen der anderen verrät etwas über die Anzahl der Ufos bei mir, die auf die Fertigstellung warten… Meine Motivation im Januar wird wohl weiter “fertig nähen” sein.

The lining… well… I have it.

Back and one part of the sleeve are cut, too, but I’m running out of pins. Partially because there are quite a amount of them left in the already sewn part of the coat, to hold the windstop in place.

The other part of pins I can not use now tells a lot about the number of unfinished sewing projects I have here… My “Motivationsmonat” for January should be more finishing…

Reisemantel: Knopflochfrust

Frustrating buttonholes

Eines war schnell klar, mein Mantel sollte Paspelknopflöcher bekommen. Am Wochenende habe ich mich also dran gemacht. Ich mache nicht ständig welche, aber es ist auch nicht das erste Mal. Und ich habe auch eine Technik gefunden, mit der sie ganz gut gelingen.

Dachte ich bisher.

missglückte Paspelknopflöcher

Ich habe sogar brav ein Probeknopfloch genäht, schon um die richtige Größe zu ermitteln. Das sah auch ganz gut aus. (Nicht ganz so schön wie in Wollstoffen, aber das konnte ja an meinem Stoff liegen. Baumwolle mit viel Poly läßt sich nicht so gut bügeln.)

Woraufhin ich die Knopflöcher am Vorderteil des Mantels genäht habe und sie alle versaubeutelt habe.

Jedes einzelne.

Alle vier.

I had quickly decided to make bound buttonholes on my coat. So that was on my schedule for the weekend. I’m not making bound buttonholes everyday, but it wasn’t the first time either. And I know a technique that works fine for me.

That’s at least what I thought so far.

I made a test buttonhole to check the right size which also looked quite nice. (Not as nice as in woolen fabrics, but I thought this was due to the poly-cotton fabric, that does not iron so well.)

Then I took the front of my coat and made the buttonholes. Messing up all of them.

Every single one.

All four of them.

vermurkstes Knopfloch auf eine andere Art Na gut. Zwei Tage Denkpause. Vielleicht paßt meine Methode ja nicht zum Material.

Aber in der aktuellen Threads ist ja eine totsichere Methode zum perfekten Paspelknopfloch gezeigt. Die hat zwar viel Ähnlichkeit mit Methoden die schon früher nicht funktioniert haben. Aber einen Versuch ist es auf alle Fälle wert….

Tja, die Paspeln sind wunderschön gleichbreit und gut geformt.

Dummerweise überlappen sie sich aber im Knopfloch. Das war also auch nichts.

But the latest issue of Threads features another technique for perfect bound buttonholes. It reminds me a lot of techniques that have not worked for me in the past, but who knows…

Well the lips are well formed and of even width. Only they do not fit into the opening, they overlap… Back to square one.

Augenknopfloch

Na gut, vielleicht Augenknopflöcher? Von Hand kann ich die auf dem Stoff definitiv nicht schön, aber meine Maschine macht das ja auch.

Wenn sie nicht immer diesen komischen Gradstich machen würde, bevor sie um die Kurve geht.

Okay, I give in. Maybe an eylet buttonhole? I’m sure that I do not master the technique of doing it by hand on this fabric, but my machine knows how to do that.

If it would not make this funny long stitch before starting the eyelet part…

Ich bin gerade ziemlich genervt…

Ich werde also ein Vorderteil neu zuschneiden (glücklicherweise habe ich so viel Stoff gekauft) und werde dann, wenn alles fertig ist, ganz normale Knopflöcher nähen. Es sei denn, die Janome von Frau mhs kann schönere Augeknopflöcher.

Aber diese Entscheidung eilt noch nicht. Ich werde den Mantel im November nicht mehr fertig stellen und werde auch im Dezember kein neues Projekt beginnen, sondern ich werden den Monat nutzen, um möglichst viele Ufos vor Weihnachten noch fertig zu stellen.

I am quite annoyed now.

What I’m going to do is cut one front again (luckily I have enough fabric), sew my coat and then in the end sew just normal buttonholes. Or as Frau mhs whether her new machine does the job better.

But this decision will not have to be taken soon. I will not finish my coat this month. Neither will I start a new project in december. Instead I’ll try to finish as many projects as I can before christmas.

Meine Reisen und mein Reisemantel

Travelling and my travel-coat

Ein Reisemantel ist ja eine feine Sache, aber wenn man ständig herumreist, ist es etwas schwierig, die Zeit zu finden ihn zu nähen. Immerhin habe ich in Paris meine Zutatenliste weiter abgearbeitet.

A travel coat is a great thing, but with all my travelling it’s difficult to find the time to sew it. At least I bought some of the necessary notions in Paris.

Knöpfe, Einlagen, Schnallen

Zuerst war ich bei Entrèe des Fournisseurs (was sich anbietet, weil er ja quasi um die Ecke ist) und habe dort Knöpfe in zwei Größen gefunden. Metalloptik, aber angesichts meines leichten Stoffes aus Kunststoff.

Danach zog ich gen Montmartre auf der (erfolglosen) Suche nach Jersey für ein anderes Projekt. In einem der kleinen Kurzwarengeschäfte dort fand ich immerhin eine Gürtelschnalle. Dabei viel mir ein, daß ich an den Ärmelriegeln statt Knöpfen eigentlich auch lieber Schnallen hätte, also habe ich kleine Schnallen auch noch mitgenommen. Jetzt habe ich die kleinen Knöpfe übrig… denn an den Taschen brauche ich keine, denn die mache ich anders. Allerdings sind die Schnallen glänzend, also werde ich versuchen, sie noch matt zu bekommen.

First I went to Entrèe des Fournisseurs (it’s just around the corner) and bought the buttons in two sizes. They look like metal, but are lightweight plastic, more suitable for my fabric.

Then I went on to Montmartre on a (futile) quest for jersey knit for another project. But in one of the smaller shops for notions I found a belt buckle. Looking at it I decided I preferred buckles for the sleeves instead of buttons and bought smaller ones, too. What did I buy the small buttons for? The buckles are shiny I’ll try to find a way to make it matt.

Und weil der Laden auch Einlagen hatte, habe ich noch Gewebeeinlage gekauft.

Denn ich wollte mich diese Woche nicht nur an das Aufbügeln der Einlagen machen, sondern auch anfangen zu nähen. Mindestens die Knopflöcher, denn es sollen Paspelknopflöcher werden.

Tja… dann fiel mir allerdings ein, daß die Adventszeit vor der Tür steht und ich zu allermindest dringend die Honigleckerli und die Pommeranzenbrötchen machen sollte, denn die müssen erst einige Wochen liegen, damit sie weich werden.

The shop also had interfacing, so I bought woven interfacing, too.

The plan was to start sewing this week, like the bound buttonholes. (If you have no time, make the pattern more complicated and time consuming. One of my most favourite rules… )

Until I recognized how close the advent time is. And that baking “Honigleckerli” (a kind of gingerbread) and “Pommeranzenbrötchen” was getting urgent. Because they have to be stored some weeks before they are soft enough to eat them.

Und heute wollte mein Schwiegervater wissen, welchen Schnellkochtopf ich jetzt zu Weihnachten möchte, also mußte ich in die Stadt. (Ein paar andere Sachen waren auch aus…) Da ich die no name Einlage immer noch nicht vorgewaschen hatte, habe ich gleich noch bewährtes G785 gekauft, das ich stattdessen verwenden werde. (Falls sich noch jemand fragt, wo meine vollen Stoff und Zubehörkisten herkommen… *g*)

Adam, beantwortet das deine Frage? ;)

And today my father in law wanted to know what model of pressure cooker I wanted for Christmas, so I had to go to town. (Okay, there were other things I also needed…) As I hadn’t found the time to preshrink my no name interfacing I also bought G785 that I’ll take instead of the woven interfacing. (If anyone still asks how my stash builds… *g*)

Adam, does that answer your question? ;)

Motiviert für den Reisemantel

Und natürlich ist die Zeit wieder knapp.

Travel-coat for the “Motivationsmonat” with a limited time budget, as ever…

“Wind und Wetter” ist das Thema für diesen Motivationsmonat und da der Monat schon deutlich fortgeschritten ist, muß ich jetzt auch mal heftig loslegen. Ich brauche einen neuen Mantel. Oder einen zusätzlichen. Die letzten zehn Jahre hat mich mein australischer DrizzaBone Mantel gut begleitet, aber so allmählich ist er doch recht abgeliebt und aufgescheuert. Also brauche ich einen Nachfolger. Oder so was ähnliches.

Da ich ja viel herumreise möchte ich einen Mantel in neutraler Farbe, der zwar winddicht ist und einen kleinen Regenschauer abhält, aber nicht viel wiegt, nicht knittert und waschbar ist. Außerdem soll er auch über meiner Fleecejacke noch passen, dafür aber kein eigenes wärmendes Futter haben, damit er im Sommer und auch bei kühlem Wetter getragen werden.

“Wind and weather” is the topic of this Motivationsmonat and as the month is nearly half over its more than time to start. My australian DrizzaBone coat kept me good company the last ten years but a lot of wearing and travelling didn’t make it better. So it’s time for a replacement.

As I’m traveling a lot I want an allround coat: neutral colour, protection against wind and a light rain, doesn’t have much weight, doesn’t wrinkle (to much) and can be machine washed. And it should also fit over my fleecejacket but not have a warm lining so I can wear it on a rainy summerday but also in colder weather.

Material für Reisemantel

Obwohl ich den ersten Teil des Monats in Berlin war und danach mit Arbeit eingedeckt, war ich nicht ganz untätig.

Zuerst einmal suchte ich einen Schnitt. Er mußte weit sein, damit die Fleecejacke auch drunter paßt und insbesondere auch ausreichend weite Armausschnitte haben. Ich habe einige Hefte durchgesehen, ein paar Schnitte ausgemessen und bin letztlich bei dem Trenchcoat aus der ersten ottobre woman von 2006 gelandet. Zumindest als Basis, ohne Änderung geht bei mir ja nix. *g*

First I searched my magazines and my pattern collection for a pattern. It had to be wide enough to fit over my fleece jacket and especially the sleeves had to be wide enough for that purpose, too. After measuring several patterns I decided that the trenchcoat from the first ottobre woman von 2006 would be a good start. With some modifications, of course.

In Berlin war ich eigentlich für eine Fortbildung, doch ich war ein bißchen früher angereist und konnte so dem Rat einer Berliner Nähfreundin folgen und bei Hüco Stoffe auf die Jagd nach einem passenden Stoff gehen. Und siehe da… ich wurde fündig. Eine helle Popeline, Baumwolle mit hohem Kunstfaseranteil, dünn, aber dicht gewoben.

Und da das alleine vielleicht doch noch etwas mehr Wind durchläßt, als mir lieb ist, habe ich vom Computer in der Hotellobby noch einen Notruf an Annette gestartet, die mir eine Windstoppermembran besorgt und geschickt hat. (Das Päckchen kam sogar noch vor mir Zuhause an…)

My stay in Berlin was for a seminar but I had come earlier so I cold follow the advice af a sewing friend from Berlin and direct my steps to Hüco Stoffe where I found indeed the perfect fabric. It’s a lightweight but firmly woven popelin in a neutral beige. A bit of cotton but mostly polysomething to keep wrinkles away and make it quickly drying.

Still I thought I wanted more protection against wind so I used the free internet terminals in the hotel lobby to send a “sewing SOS” to Annette who knew where to get a wind stop membrane and sent it to me in no time. (It arrived even before I was back home.)

Inzwischen ist der Schnitt auch kopiert, die Knöpfe möchte ich am Wochenende kaufen, vielleicht bekomme ich auch Vlieseline. Denn nächste Woche möchte und sollte ich dann mal kräftig loslegen…

Meanwhile I’ve traced the pattern. I want to buy the buttons this weekend and maybe I can get my interfacings, too. Next week I hope to be able to do a lot of sewing…