Sommer wird’s? – Ist mir doch egal!

Summer is coming? – I don’t care!

MützeDicke Wollmützen sind ja kein sommerliches Strickthema, aber ich will endlich die Resteknäuel von meinem Schreibtisch weg bekommen. Und so wie das Wetter im Moment ist, paßt das ja…

Thick woolen hats are not the best knitting theme for summer, but I want to get rid of all those remnantes who are sitting on my desk. And if I look on the weather now… thick hats are maybe not so bad.

Das Reggae Ombre von Schoppel Wolle mit seinem langen Farbverlauf ist ideal, um wieder eine Slip On Down Mütze zu stricken. Mal sehen was aus ihr wird, denn meine erste Variante fand beim eisigen Osterspaziergang im Zoo eine Freundin und wurde auch gleich mitgenommen… 😉

Reggae Ombre by Schoppel Wolle with its long color runs is perfect for another Slip On Down Hat. Let’s see what will happen to it.  My first version found a friend for our icy Easter Parade  at the zoo and never came back… 😉

Elan 511 – Die zweite Annäherung

Elan 511 – second approach

BH elan 511Die zweite Variante habe ich mehr oder weniger direkt nach der ersten genäht. Auch hier alles noch mal mit Resten und improvisiert.

The second version I did more or less directly after the first one, still using scraps and improvising.

Ich wollte kein „vollständiges“ Kurzwarenpaket anpacken, deswegen habe ich bei den Trägern sehr improvisieren müssen. Bei den Resten hatte ich noch zwei Stücke, die je etwa 10cm lang waren. Das reicht, um die nötige Dehnung zu bekommen. (Hoffe ich.) An die habe ich dann ein farblich genau passendes nicht dehnbares Strickband genäht. Das hatte ich bei Mokuba mal für ein anderes Projekt gekauft, dafür aber doch nicht verwendet.

I didn’t want to take something away from still complete packages with bra supply, so I had to improvise the straps. I had two scraps, 10 cm each, from white straps left which should be enough to assure the elasticity. For the rest I used a knitted something I had bought years ago at Mokuba in Paris for another project. I hadn’t used it then, but the color fits perfectly here.

PolsterungDiesmal habe ich die Körbchen gefüttert, dafür mußte schwarzer Meryl herhalten, der gerade noch dafür ausreichte. Die rechte Seite habe ich gepolstert, allerdings nicht mit dem teuren Laminat sondern mit Volumenvlies, das ich einfach sternförmig auf das „Innenkörbchen“ genäht habe.

This time I lined the cups as the instructions probably intended and I mad my usual padding in one of the cups. But instead oe expensive laminated foam I used a bit of batting. Sewing it on the „inside“ cup might not look to nice from the inside, but it is a quick method.

Am Schnitt habe ich am Untercup bis zu 1cm mehr Tiefe zugefügt und auch zur vorderen Mitte hin zugegeben. Dafür ist das Mittelteil schmaler und ich habe es gerafft, weil es ungerafft sozusagen „aufsitzt“. Das Rückenteil habe ich im Auslauf der Breite der Verschlüsse angepaßt.

Pattern alteretations so far: adding up to 1cm more depth to the lower cup, adding a bit towards the middle. The bridge got smaller and I made the shirring, because unshirred it kind of „sits“ on the belly. And I adapted the width of the back parts to the width of the closures.

Version eins befindet sich gerade im Tragetest. Sie ist erstaunlich bequem, allerdings haben die zu kleinen Körbchen zur Folge, daß es eher eine Büstenhebe ist, als ein Büstenhalter. 😀 Und das Mittelteil dehnt sich doch gewaltig, daß ein bißchen Vlisofix nicht reicht, um der Belastung stand zu halten war im Grunde ja absehbar.

Number one is at the level of „wearing test“. It is surprisingly comfy, but the cups are to small and so it has the tendeny to become „cupless bra“ over the day. 😀 And the bridge stretches quite a lot which is not so surprising. A bit of Vlisofix is probably not strong enough to support all that stretch.

Elan 511 – noch kein Schnitt, aber schon Kritik

Elan 511, not (my) pattern yet

Da ich ein paar Sachen habe, wo mein normaler BH Schnitt gerne vorblitzt, ging ich auf die Suche nach einem Schnitt mit 3/4 Cups und weit außenliegenden Trägern. Denn ich dachte, es wäre einfacher, einen neuen Schnitt zu verwenden und anzupassen, statt einen passenden umzumodeln.

I have some clothes were my standard bras tend to show so I went looking for a bra pattern with 3/4 cups and straps that are mostly at the sides and not so centered. And somehow I tought it would be easier to fit a new pattern than adapting a fitting one.

Daher habe ich mir Élan 511 besorgt, der auf dem Bild der Schnittüte recht niedlich aussah.

So I choose Élan 511 which looked quite nice on the drawing.

Das böse Erwachen kam mit der Anleitung. Der Schnitt hat eine sehr eigene Größenskalierung und daher sind die „DD“ Körbchen eher „B“. Die Methode der Größenermittlung durch Messen wird exakt beschrieben, sah für mich aber so aus, als käme ich da bei was raus, was zu groß ist. Ich hätte nach der Élan-Tabelle 42FF gebraucht, was in dem Schnitt aber nicht vorgesehen war.

Bad surprise came with the instructions. They have a quite „unique“ sizing and what they call „DD“ cups is more likely to be „B“ for most other patterns. Also the method how to determine the right size (which is decribed in detail) seemed a bit odd to me and I suspected that this would create a very loosely fitting bra. Anyhow, 42FF (which would have been my size according to the instructions) didn’t exist.

Schnitteile Nun habe ich aber schon einen passenden BH Schnitt und wenn ich dessen cm-Größe in inch umrechne komme ich schon mal bei 40 raus. Also einfach mal die Schnitteile vergleichen… gut, das Rückenteil hat eine ähnliche Größe, aber die Körbchenteile haben eine völlig andere Form… Auch wie das Rückenteil und das Mittelteil im Verhältnis zur Ober-Untercup-Teilung ansetzen ist anders. Kurz: Ich verstehe den Schnitt nicht.

Now I already do have a fitting bra pattern and if I take the cm numbers from there and convert them to inch I get 40, which exists as size. That is much better. So nothing easier than comparing my pattern pieces to the new pattern. The back has a similar shape and size, already good. But the cup parts are shaped completely different. Also the placement of back band and bridge relative to the parting line between upper and lower cup are completely different. Means: I don’t understand the pattern at all.

BH Elan 511Also habe ich einfach mal die größte Größe genommen und einen BH genäht. Reste an Stoffen und Spitze habe ich ja zum Glück, Kurzwaren auch noch genug. Ich habe einen sehr weichen Stoff gewählt, denn es ist zu erwarten, daß die Cups zu klein sind und wenn der Stoff besser dehnt gibt es wenigstens noch einen „Lümmel-BH“ für die Couch. Brauchen kann ich gerade wieder welche und ganz um sonst mache ich mir die Arbeit dann doch nicht gerne.

So I took the biggest size and made a bra. I still hat enough remnants and material. I’ve choosen a very soft fabric, because I expect the cups to be a bit to small and a soft and stretchy fabric can help to make the bra wearable, at least for lazy lounging on my couch. I well do need some more bras and I don’t like to work for nothing.

Allerdings habe ich mir nicht viel Mühe gegeben, die Körbchen sind nicht gefüttert, die halbseite Polsterung zum Größenausgleich fehlt auch. Aber… ich habe einen BH fürs Sofa und kann mit dem jetzt feststellen, was ich ändern muß. Dann mal auf zur zweiten Version…

I made it a not very elaborate project. Did not line the cups, left out the one sided padding I normally make. But… I now have a bra for lounging and it helps me to find out how to change the pattern. Then let’s go for the second version…

Revue de Presse: Meine Nähmode 2/2013

Titel Meine NähmodeAuch von der „Meine Nähmode“ ist ein neue Ausgabe erschienen. Das Titelbild finde ich spontan sehr attraktiv. Auch wenn ein zweiter Blick auf das Titelkleid fragen nach der Paßform aufwirft. Aber es lebe der Jersey…. Mit viel Chichi hält sich die Redaktion ja aher nicht auf, Sommermode wird versprochen, nicht originell, aber muß ja nicht sein.

Kleid "Meine Nähmode"Und auch im Heft geht es mit Kleidern weiter. Die ersten fünf Modelle finde ich alle attraktiv, besonders gut gefällt mir allerdings die gepunktete Version.

Unter „Sommer Kombi“ versteht man hier weite Hosen und ein schmales Oberteil. Nicht aufregend, aber recht nett.“Froh in Apricot“ kann mich etwas weniger entzücken. Zu viel formlos und Gummizug. Die gerüschten Kleider von „romantische Sommerträume“ haben so was von 1970er… nicht sicher, ob ich das mögen würde. Bei dem Größenspektrum muß ich darüber aber nicht nachdenken.

(Und die Sparte „Fragen Sie die Hobbyschneiderin“ scheint sich derartigen Zuspruchs zu erfreuen, daß sie die Frage und Antwort aus dem letzten Heft einfach noch mal verwenden….)

Auch eher lau die Tuniken unter dem Motto „mädchenhafter Charme“. Da gefallen mir die diversen Jerseykleider „Brasiianische Rhythmen“ doch deutlich besser. Jersey mit Form ist einfach schöner als Säcke, die sich gefälligst in Form zu dehnen haben.

Sehr „grundlegende“ die einfachen Röcke unter dem Motto „auf Wolke 7“.

Jacke "Meine Nähmode"Sehr gut gefällt mir dann wieder die Jacke unter dem Motto „schwarz-weiß Eleganz“. Zwar auch nicht sonderlich innovativ, aber diese Ausschnittform finde ich immer schmückend.

„Festliche Raffinesse“ bietet viele Schößchen, irgendwie kann ich mich damit einfach nicht anfreunden, auch wenn die amerikanischen Blogs seit geraumer Zeit voll damit sind. Relaxte Freizeitmode beiten die Hosen im Cargo Stil. Auch ein Khaliah Ali Modell ist dabei, das fand ich allerdings schon truschig, als ich es das erste mal bei Simplicity gesehen habe. Dann gibt es ein easy Modell als Kleid. Auch einfache Modelle dürfen Abnäher haben. Oder Falten am Ausschnitt. Ebenfalls sommerlich nett die Jersey Shirts mit Knoten-Effekt.

Summa summarum kann man mit dem Heft tatsächlich die Garderobe für einen Sommer nähen. Für den Urlaub und auch fürs Büro. Allerdings fällt mir auf, daß das Größenspekturm doch arg nachgelassen hat. Zwei Kombis sind in Größe 32/34 zu finden und nur eine in Größe 48/50 und 52/54. Irgendwie bilde ich mir ein, daß das schon mal besser aufgeteilt wird. Das „große Größen“ Heft vom gleichen Verlag ist leider kein Ersatz.

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen selbstverständlich beim Verlag.)

 

Braune Blümchen

Brown Blossoms

Das mit dem Stricken, liebe Christa, merke ich mir fürs nächste Mal. 😉 Diesmal blieb ich  bei der bewährten Technik und die letzten Meter von dem weichen braunen Garn wurden  die hinlänglich bekannten Scrap Flower Daisy von Kristine Mullen. Die gehen jetzt in die Tüte mit dem Tüddelkram.

I’ll remember the knitting idea for the next time, dear Christa! 😉 This time I used the well known pattern for the last meters of the soft, brown yarn and they became Scrap Flower Daisy by Kristine Mullen again. Which will go into my bag with decorative stuff where the other ones are waiting for them.

 

Revue de Presse: Threads July 2013 (167)

Titelbild ThreadsWie immer überraschend im Mai kommt die Juliausgabe der Threads. Daß erklärt wird, wie  man einen perfekt passenden Ärmel bekommt, das hat schon mal mein Interesse.

Die Frage an die Autoren der Ausgabe befaßt sich diesmal mit der Lieblingsnadel für die Maschine oder von Hand. Interessant, wer alles mit der nächsten Nadel näht, die grade in der Maschine steckt. (Oder so… freie Interpretation meinerseits.) Mein häufigsten Maschinennadeln dürften die Organ SuperStretch 75 sowie die Organ Universalnadeln in 70 oder 80 sein. Alles andere ist selten. Und Handnadeln habe ich noch tausende von John James, die feiner sind, als alles was ich von Prym im Handel gesehen habe.

Die Editorin hebt diesmal die Freude am Abwandeln und Kreieren hervor. Da kann ich mitgehen. 🙂 Dann die Leserbriefe…

Bei den „Notions“ finde ich die „Fingerschutze“ aus Silikon zum Bügeln auf den ersten Blick sehr interessant. Auf den zweiten bin ich mir nicht mehr so sicher, denn vermutlich kann man damit dafür nicht mehr so gut greifen, fühlen und werkeln. Andererseits ist der Preis so gering, daß man es ausproieren könnte.

Bei den Lesertips finde ich die Technik zur Änderung eines trägerlosen Kleides besonders interessant. Und daß man Gummis selber färben kann klingt auch interessant. Manchmal hätte man es ja schon gerne farblich passend….

Die Applikationen auf transparente Stoffe finde ich als Idee ganz wunderbar. Von den beiden gezeigten Modellen ist nur das Kleid interessant. Aber es wird Zeit für eine größer Wohnung, so daß die Lötstation wieder einziehen kann… mit der müßte man nämlich „Hitzeschneiden“ können. Die Lötpistole die zur Zeit hier wohnt schafft es nämlich nicht…

Bei der „How Did They Sew That?“ Technik geht es diesmal ums Smoken. Das ist eine eher banale Technik, aber halt mühsame, denn so kontrolliert kann man es nur von Hand machen. Und auch wenn das Beispiel auf Karostoff gezeigt wird… Das Kleid selber zeigt, wie man auch Form dadurch geben kann. Dann allerdings vermutlich nicht durch genau gleichmäßige Abstände. Ich glaube, ich brauche doch mal eine Schneiderpuppe, um das auszuprobieren….

Das „quick to make“ Projekt ist diesmal ein ganzes Shirt. Ein durchaus interessanter „Dreh“ im Vorderteil, aber so wahnsinnig macht mich die Technik dann doch nicht an. Und als Geschenk auch nur mäßig geeignet, weil man doch die Kleidergröße wissen muß.

Die Pattern Reviews befassen sich mit Mode für heiße Sommertage. Das ist bei dem Wetter, das wir dieses Jahr haben ja nicht so angesagt. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf… Die gezeigten Schnitte sind nett, aber so richtig spricht mich nur das Marfy Shirt/ Kleid an. Wie gut, daß die Schnitte nicht einfach so zu kaufen sind, das fördert meine Selbstbehrrschung enorm…

Mit leichten, dünnen Sommerjerseys/-strickstoffen befaßt sich der nächste Artikel. Da stelle ich dann wieder neidvoll fest, daß in den USA Jerseys und Strickstoffe wohl deutlich einfacher zu bekommen sind als hier. Hier ist man ja schon froh, wenn man eine Sorte in einem Laden bekommt. Für unterschiedliche Typen braucht es meist verschiedene Läden und Versender. Interessant finde ich die Auflistung der verschiedenen Arten mit einem Photo im Großaufnahme. Allerdings kann ich nicht alles deutschen Bezeichnungen zuordnen bzw. bin mir nicht sicher, ob die Kategorien wirklich Trennscharf sind, oder ob es eher Erklärungen für in den USA gängige Marktbezeichnungen sind. (Und was einen Slinky jetzt wirklich ausmacht habe ich immer noch nicht verstanden.) Die verschiedenen Verarbeitungstechniken sind hingegen wieder gut und ausführlich.

Dann endlich die „Master Class“, die diesmal erklärt, wie man Armloch und Armkugel anpaßt. Das ist die Stelle, die ich bei Veränderungen versuche nicht anzufassen, weil ich Schiß davor habe, die Armkugel anpassen zu müssen… Zunächst finde ich es aber interessant, daß bei einer Verlegung des Brustabnähers die Form des Armausschnittes wieder zurückverlegt wird. Ich habe das dann immer gelassen. Dann werden verschiedene Punkte gezeigt, an denen man sich orientiert, wo wie viel Mehrweite rein kommt (was teilweise anderer Literatur die ich habe widerspricht, aber oft gibt es ja mehr als einen Weg zum Glück) und letztlich auch, wie ich zu einer neuen Armkugel komme. Der Artikel ist mehr als aufhebenswert.

Der Artikel von Susan Khalje über Shopping in Paris hat auch mein volles Interesse. Insbesondere die Adressen im Sentier, denn da gehe ich meist mit eingezogenem Kopf vorbei, weil fast alle Händler mit großen Schildern darauf hinweisen, daß sie nur Großhandel machen. Aber offensichtlich nicht alle… gut zu wissen. Die anderen Adressen sind dann größtenteils bekannt.

„Designer Details“ nennt sich eine bunte Sammlung an Techniken bzw. Designideen, die die Autorin an hochpreisiger Kleidung aufgefallen sind. Nun ja, den Beleg nach außen zu wenden statt nach innen it ein alter Hut. Gehfalte mit transparentem Stoff unterlegen habe ich schon gemacht, als es noch kein Internet gab. Und die mit Chiffonstreifen umwickelte Kette kann mich als Designelement nicht begeistern. Andererseits gibt es Leute, die das sicher noch nicht kennen und erklärt wird es, wie in Threads ja fast immer, gut.

Dafür schwelge ich mit um so mehr Begeisterung in den Bildern der Firma Penn & Fletcher, die alle Arten Stickerei designen und ausführen. Von Hand, frei geführt oder mit großen Stickmaschinen für Meterware. Dabei gibt es so wohl neue Designs als auch nacharbeiten historischer Stickereien zur Restaurierung. Und werden für einen Vampirfilm spezielle Eigenschaften gesucht (z.B. Bühnenblut soll sich gut rauswaschen lassen) wird auch das erfüllt. Gezeigt wird dann eine Technik, den Stoff zu markieren, die ich nachgerade genial finde… UV aktives Pulver. Ist auf dem Stoff unsichtbar, bis man eine Schwarzlichtlampe anknippst… die muß man an der Nähmaschine haben, aber bleibt mal ein Stäubchen beim ersten Tragen drauf, macht das auch nichts. (So lange man nicht damit in die Disko geht… )

„Teach yourself to sew“ zeigt in wieder sehr klaren Bildern, wie man einen Blindsaum macht. Und zwar zuerst von Hand, dann mit der Haushaltsnähmaschine und zuletzt mit einer speziellen Blindstichmaschine. Letztere wird zwar kaum einer von uns besitzen, aber das fand ich dann wieder interessant zu sehen, wie das funktioniert. (Und die amerikanische Angewohnheit, den Saum mit „Hem Tape“ zu benähen gefällt mir eigentlich ganz gut. Sieht einfach sauberer aus als Overlock oder Zickzack Stich.)

Auch den reich bebilderten „Nähzimmereinblick“ genieße ich wieder. Diesmal jemand, der sowohl ein privates als auch ein „dienstliche“ Nähzimmer hat. Und es zeigt, wie man mit eigentlich wenigen Finanzmitteln funktionale und ansprechende Räume gestalten kann.

„A stitch in time“ ist wie meist recht USA zentriert und daher für ich nicht so interessant. Den „style tip“ finde ich sogar grauenhaft (egal ob vom Laufsteg oder nicht). Originell finde ich hingegen den gestickten QR Code auf einer Jacke, der dann auf eine Webseite führt, auf der die Herstellungsdetails derselbigen dokumentiert sind.

Der Blick in den „Leserschrank“ überrascht mich durch einen ganz schlichten Rock, der wohl vor allem durch seine Verarbeitung überzeugt. (Mir aber gut gefällt.) Das „Cupcake Dress“ sieht aus wie einer. Ich würde es nicht anziehen, aber es ist so süß(lich) daß es schon wieder gut ist. Auch wenn das Thema so sicher nicht meines ist, es ist wunderbar umgesetzt.

Die Fragen an die Experten befassen sich mit Reißverschlüssen in kurvigen Nähten (bis mir jemand mal gesagt hat, daß das schwierig ist, hatte ich es schon mehrfach gemacht. 😮 ) und mit der Messung der Schritthöhe. Letzteres für mich unbefriedigend, weil als Ausgangspunkt mal wieder ein gut sitzendes Kleidungsstück empfohlen wird was man zum einen erst mal haben muß und was sich bei Hosen je nach Schnittform ja durchaus ändert.

Und zum Abschluß die übliche nette Geschichte und das gesmokte Abendkleid. Was ich auch auf den zweiten Blick wunderbar und im Grunde genommen zeitlos finde.

Fazit: Diesmal ein Heft, in dem ich einige Themen sehr spannend finde, die anderen dafür um so langweiliger. Aber wenn alles nur nach meinem Geschmack wäre, wäre es auch langweilig. 😉

 

Wollrest + Perlen = Armband

Scrap of Yarn + Beads = Bracelet

gestricktes ArmbandNach den Weihnachtsbäumchen war von dem weichen braunen Garn immer noch was übrig. Ungefähr 25 Meter, was die Möglichkeiten etwas einschränkt.

After knitting the christmas trees there was still around 25 meters of the soft, brown yarn left. Which makes it not easy, to find a pattern.

Doch das Stash Busting Bracelet von Jen Zeyen auf Ravelry paßte perfekt. Ich habe mich für kubische Glasperlen entschieden, die geben dem Armband etwas Gewicht und den Formkontrast mag ich.

But the Stash Busting Bracelet by Jen Zeyen on ravelry was the perfect fit. I decided to use cubic glass beads for the pattern. The give the bracelet some weight and I like the contrasting shape of the cubic beads against the soft honeycomb pattern.

Jetzt sind noch etwa sechs Meter übrig… was wird das wohl mal wieder werde…. ? 😉

Now there are about six meters left… guess what that will become again…? 😉

Kleine Knoten oder Makramee und Eiffelturm

Tiny Knots or Makramee and Eiffel Tower

Bei meinem letzten Parisbesuch lief mir bei Dam Boutons ein niedlicher kleiner Eiffelturmanhänger zu.

Eifelturm an MakrameebandLast time I was in Paris I had to buy this cute little Eifel Tower at Dam Boutons.

Als ich überlegte, was ich damit mache fiel mir ein, ich könnte es doch mal wieder mit Makramee versuchen… Aus AlterfilS35 Garn gibt das ein sehr stabiles Band. Nur das mit der Spannung auf den Knüpffäden muß ich noch mal üben… :o)

While I was thinking what to do with it I remembered I had once done Makramee. Using some Alterfil S35 thread it made a very strong string. Only the thing with keeping the treads taunt while working I’ll have to practice some more… :o)

Dezenter Blingbaum

Subdued bling-tree

Ja, es war noch ein Rest übrig… 😉 Im Vergleich zu den anderen Strickbäumen ist dieser hier aber wirklich dezent. Ich habe beim Stricken einen Faden des Alterfil Metallicstickgarns in Gold mitlaufen lassen. Das sorgt für etwas Glitzer (der auf dem Bild leider kaum rüber kommt), bleibt aber doch eher diskret.

Compared with the other knitted christmas trees this one is really a subdued version. I’ve added golden machine embroidery yarn from Alterfil while knitting and it gives a little glam (more than the picture shows) but in a discrete way.

Damit ist das grüne Garn dann aufgebraucht und ich muß euch nicht mehr mit obskuren Strickwerken langweilen.

Now finally the green yarn has been used up and I don’t have to bore you with more weird knitting.

Bling-Bling Baum, zum dritten

Bling-Bling Tree, number three

WeihnachtsbaumNach diesem und diesem ist hier Nummer drei. Mit besonders viel Bling durch die goldenen Pailletten.

After this and that here comes number three. With a lot of bling and sequins.

(Ich hatte mir versprochen, daß es durch die großen Pailletten schneller gehen würde, aber da die alle mit je einem Rocaille befestigt werden war das ein absoluter Trugschluß…)

(I had thought the big sequins would make decorating way faster. But since they are each attached with a seed bead I could not have been more wrong….)