Revue de Presse: Burdastyle April 2018

Titel BurdastyleSollte die Burda Webseite wieder so was wie halbwegs stabil funktionieren? Ich bin mal verhalten optimistisch und kann auch zum April Heft was erzählen. Der Titel ist diesmal sehr zart. Um nicht zu sagen blass. Wobei mir das bei Kleidung ja gar nicht so schlecht steht… Mal gucken, was die Schnitte so sagen…

Für das Editorial gibt es ein neues Bild. Und man verweist auf einen Wettbewerb und dessen Finalistinnen. Wobei ich mich gar nicht an den Wettbewerb erinnern kann… vergessen oder fand man das nicht wichtig genug, es auch im Heft vorher anzukündigen? Naja, wer das verpasst hat, kann ja an der nächsten Runde „burda-style Talent“ mitmachen.
Oder nicht.

Ah ja, mit der Wettbewerbspräsentation geht es los. Berichterstattung im Stil von „Bunte“, also völlig uninteressante Bilder, aber auffällige Präsentation der Preise von Prym. Wegen mir könnte man das alles weg lassen, und lieber den Modellen der Teilnehmerinnen die eine oder andere Nahaufnahme widmen. Zumindest hoffe ich, daß die Ergebnisse interessant waren.

Dann der Modetrend… Bündchen an alles, auch an Rüschenblusen. Das ist nicht mein Trend, aber auf der h&h gab es tatsächlich an mehr als einer Stelle (für die Händler) gemusterte Fertigbündchen auch mit Streifen und anderen Mustern zu kaufen. Und die Varianten von Albstoffe (die auch Burda bewirbt) sind für Endverbraucher auch zu haben, die waren mir schon auf der Creativa aufgefallen. In vielen Farbtönen. Da hat sich am Angebot gewaltig was getan.

Aus der Zeit gefallen wirkt hingegen „das will ich“. Eine Hülle für den Kalender (neudeutsch: Organizer) ist ein Thema, was uns lange Jahre bis Jahrzehnte begleitet hat. Nur… auf Papier verwendet die doch kaum noch einer. Macht ja alles das Handy. Das gibt dann ein tolles Geschenk… für die Schublade. Aber man kann sich aus der mehrseitigen und reich bebilderten Anleitung den einen oder anderen Tip zum Nähen mit Kunstleder rausziehen.

„Neo-Romantik“ ist dann der erste Modetrend. Spitze, Obst- und Blumenprints in Pastell und mädchenhafte Silhouetten. Was auch immer das sein soll. Okay, Spitzenkleid 107 könnte von der Form her auch ein Kinderkleid sein. Die Spitze hat ein wenig von Gardine… aber für den Strand sicher passend. Bluse 119B scheint interessante Ärmel zu haben (deutlich spannender als das Druckmuster des Stoffes, den man am Ende eh wieder nicht mehr bekommt), aber das Photo verrät da nicht viel. Auch Kleid 112 in Kurzgröße hat diesen Kinderkleid Look. Dafür wirkt Blazer 102 wie aus Omas Kleiderschrank. Dabei sieht die Schnittzeichnung eigentlich recht gut aus… Stoffwahl oder Styling? Auch Overall 106A liegt irgendwo zwischen Schlafanzug und Kindergarten. Da ist das Plastron an Bluse 110 ein klareres Statement. Keines, das mir gefällt, aber das ist Geschmackssache. Auch in Langgröße gibt es mit 117B ein Kleid. So eine Art Hemdblusenkleid, mit weiterem Rock, Vokuhila und einem „gürtel“ der ein wenig wie ein um die Hüfte geknotetes Hemd wirkt. Nun ja, alles was doof aussieht kommt wieder… Bei Bluse 108A muß man schon genau hinsehen, um zu erkennen, daß das die Titelbluse ist. Selbst die Farben haben kaum Ähnlichkeit miteinander. Anschließend ein Schlafanzug mit Zitronen. Nur daß die technische Zeichnung deutlich attraktiver wirkt. Genäht verschwinden nicht nur die Details im Stoffmuster, das „Bustier“ Teil sitzt entweder anatomisch falsch oder macht aus anderen Gründen einen extrem wenig schmeichelhaften Busen.

Die Werbung fürs Zubehör nennt sich jetzt „Inspiration“…. Der Schlüsselanhänger in Form einer Zitronenscheibe ist süße, aber 30 EUR dafür?

Kann man also genauso überblättern wie die Beautyseite danach.

Unter Retro-Modell gräbt Burda eine Bluse vom April 1958 aus. Die mit der Passe und dem weiten Rundhalsausschnitt tatsächlich auch einer aktuellen Kollektion entstammen könnte. Lustig finde ich nur, daß die Modelle von Audrey Hepburn und Romy Schneider die bildlich zitiert werden genau keinen runden, sondern einen V-förmigen Ausschnitt haben…

„Volltreffer“ nennt sich dann die nächste aktuelle Modestrecke, die für Golfplatz und Büro geeignet sein soll. Sollte Golf als Sportart in Deutschland inzwischen doch verbreiteter sein, als mir bisher bewußt war? Los gejht es mit dem Hemdblusenkleid 117A, derVokuhila-Saum taucht derzeit ja auch bei den amerikanischen Schnittherstellern reichlich auf. Das kann man allerdings nur der Zeichnung entnehmen, denn das Model wurde sitzend so drapiert, daß man im Grunde außer dem wenig aufregenden Stoffmuster nichts erkennt. Als „Masterpiece“ gibt es dann eine Nylonjacke mit abknöpfbaren Ärmeln. Trotz der auffälligen Knöpfe und der Taschen… Funktionsjacken und schön sind wohl doch eher zwei unterschiedliche Kategorien. Bluse 105B hat interessante Abnäher vorne. Fertig genäht wirken sie dann aber eher Dysfunktional, weil sie nicht recht zur Anatomie passen scheinen. Damit das wirklich gut aussieht, muß man wohl sehr exakt anpassen.
Sweatshirt Burdastyle
Schlicht, aber absolut genial finde ich dann das Shirt 116. Allerdings die Rückseite, die das Bild nur im Heft zeigt. Eine interessante Abwandlung des Raglan läßt an den Schulterblättern Haut blitzen, aber wirklich nur ein Streifchen…

Als Modell 115 gibt es das dann auch als Kleid. Da fürchte ich ist mir die „langweilige“ Fläche vorne dann doch etwas zu groß. Anschließend noch die Jacke ohne die Ärmel. Hm… Weste halt. Kleid 118 mit dem Faltenrock hat dann schon wieder viel Retro-Vibe. nicht unbedingt zum Guten. Sieht aber zumindest bequem aus. Hose 114A ist mir mit dem vielen Grün etwas zu bunt. Aber auf den zweiten Blick könnten die Details anders gestylt vielleicht sogar gut rüber kommen. Oder doch Pyjama? Im Rücken geknöpfte Bluse wie Modell 113 hat für mich immer etwas kleinkindhaftes. Da braucht man Mama, um sich anzuziehen. Der der Strickpulli in Oversized mit extra tiefem V-Ausschnit könnte genau so in den späten 1980er in einer Strickzeitschrift gewesen sein. Oder war es vielleicht auch… wer weiß, Lana Grossa hat sicher auch ein Archiv… 😉

Als „Accessoires“ gibt es Sonnenbrillen. Die irgendwie alle rechtähnlich aussehen, eher bunte Gläser haben und mir sagen, daß ich dieses Jahr keine neue Sonnenbrille brauche.

Die nächste Beauty-Seite sollte man langsamer überblättern. Zwischen dem Stylingkram versteckt sich nämlich eine Nähanleitung… Hat das bei Burda wohl auch mal jemand gemerkt, daß die Leserinnen sich für die verkappte Werbung nicht gebürlich interessieren? :-p

„Modern Classics“ verspricht aufregende Schnittelemente an Klassikern. Schon mal mein Thema. Die Revers am Trenchcoat 103 gefallen mir im Prinzip, aber wenn man den Gürtel drüber knotet… dann fällt das leicht seltsam.
Blazer Burdastyle
Genial finde ich den Blazer 101. Ein „Master Piece“, das den Namen verdient hat Kleiner Stehkragen mit Revers, die weiten, aber nicht zu weiten Armkugeln, die Knöpfe am Ärmel, der weibliche Bindegürtel… Bringt mit glatt dazu, noch mal die Größentabelle zu studieren… hilft aber nichts, 44 ist von meinen Maßen leider zu weit entfernt. 🙁

Bluse 108B ist mir hingegen zu verspielt, vor allem die oberer Rüsche auf dem Ärmel sieht etwas unmotivert aus. So wie: „Entwirf mal einen Statementärmel, in drei Minuten bist du fertig.“
Overall Burdastyle
Die schrägen Ärmelblenden am Overall 106B finde ich dafür wieder sehr gelungen. Ähnliche Details hatte ich kürzlich ein paar Mal in koreanischen Serien gesehen und mich gefragt, wie man das wohl hinbekommt, daß es auch gut fällt.

Bluse 105A mit den kreativen Abnähern… wirkt auch auf dem Bild eher unmotiviert. Das ärmellose Trenchkleid 104 ist eigentlich eine tolle Idee, nur zu nah am Hemdblusenkleid, denke ich. Daher gefällt es mir nicht. Zumindest im Moment nicht. Da bin ich mir nicht sicher, ob einige Monate nicht meine Meinung ändern… Auff#llige Ärmel gibt es dann auch an Bluse 119A und der Bleistiftrock bekommt ein Volant verpasst. Das auf der Zeichnung irgendwie besser wirkt als am Rock.

In eigener Sache ruft Burda dann zum Beliebtheits… äh Talentwettbewerb auf. (Die Teilnehmer für das Finale werden größtenteils durch Abstimmung auf der Burdaseite bestimmt, so daß vermutlich die tatsächliche Qualität der Modelle weniger zählt als das „Wer motiviert die meisten Facebookfreunde.“ Daran ist nichts falsch, nur auf interessante Modelle muß man nicht unbedingt hoffen. Auch nicht auf unentdeckete frische Talente.)

Die „Legestyles“ sind dem Overall gewdmet. Da ist es dann schade, daß enige davon die Ärmel, die den besonderern Reiz ausmachen, verdecken. Trotzdem gefällt mir das Abendoutfit gut, die Jacke kann man ja ausziehen. Die anderen beiden Varianten scheinen eher darauf ausgelegt, jegliche Form zu verstecken.

Die „nähschule“ widmet sich dem Trenchkleid. An sich schön, denn da gibt es viele Details zu zeigen. nur warum das Kleid einen Stretchanteil im Stoff fordert? Das sollte doch auch ohne gehen?

Kindermode ist diesmal sehr casual, zum Schlafen und Spielen wird vorgeschlagen. Größe 116-140 sind vertreten, T-Shirt, Shorts, Joggunghose, Nachthemd (das genauso als Kleid mit Passe durchgeht)…. Grundschnitte und größtenteils unisex zum Zugreifen, wenn man diese Größengruppe benäht. Ein einfaches Zelt und eine Matratze darf man auch nähen.

„Spezial“ ist dann wieder Werbung, vor Stoffgeschäfte bzw. Online-Shops für Stoffe. Stoffgeschäfte nach Städten geordnet wäre ja ein Thema, vor allem wenn man mal auf fremdem Terrain unterwegs ist. Aber wer hatte schon mal Probleme, genug Online-Shops für Stoffe zu finden??

Bei den Plus-Größen ist das Thema „Asia Style“. Wickeljacke und Kimonobluse unterscheiden sich offensichtlich nur durch den Stoff. An der Bluse fällt aber zuerst mal die unschäne Nahtverarbeitung auf. Bei reiner Seide darf man sich schon etwas mehr Mühe geben, oder? Das Off Shoulder Top und Kleid gefallen mir als Zeichnung erst mal gut, auf dem Photo fällt aber auf, daß sie eine eher unschön gestauchte Figur ergeben. Wie das an jemandem aussieht, der nicht so groß ist wie ein Model will ich vielleicht gar nicht mehr wissen. Oder an jemandem mit ausgeprägterer Oberweite… Jacke 123 ist so eine Art Parkaschnitt. Das ist… nicht häßlich, aber aufregend auch nicht. Und nicht sehr Asia, oder?
Rock Burdastyle
Bleistiftrock 126 gibt hingegen alle Daumen hoch und macht Lust, gleich mal zu gucken, ob ich passenden Stoff in der Kiste habe!

Bei der Volantbluse 125 stellt sich mir hingegen zu aller erst die Frage, ob man das wirklich genau so auf den Stoff auflegen mußte? Das Stoffmuster kommt sehr auffällig zur Geltung. Aber nicht unbedingt auf eine gute Weise…

Da das Heft schon seit Anfang März verkauft wurde, war das Deko und Küchenthema natürlich Ostern. Die Dekoideen sind leider durchweg extrem niedlich… hoher „will ich“ Faktor.

„Die brauche ich“ hält und Overlocks und Covermaschinen unter die Nase. Wie immer unsystematisch und ohne echten Mehrwert…. aber gut, man kann ein paar Modelle sehen.

„Wie geht eigentlich?“ zeigt uns eine Schnittanpassung bei flachem Po. Nicht neu, aber warum sollte Burda eigenes Material nicht recyceln? Hier muß man ja das Rad nicht neu erfinden.

Der „Atelierbesuch“ macht heute Werbung für 4711 Kölnisch Wasser. Und erzählt uns die Legende, wie der Firmengründer ans Rezept kam. (Der lokale Konkurrent Farina hat eine andere Geschichte dazu, soweit ich weiß… 😉 )

„Eine letzte gute Idee“ zeigt uns ein geflochtenes Lederband als Schlüsselanhänger. Das finde ich diesmal tatsächlich interessant, das Band ist nämlich auf beiden Seiten geschlossen, das Leder wird nicht bis zum Ende aufgeschnitten. Und den Trick, wie man da eine Flechtung hinbekommt, den finde ich wirklich interessant.

Fazit? Auch diese Ausgabe hat das eine oder andere Highlight… Zwei Modelle stünden sogar hoch auf meiner „will ich nähen“ Liste, wenn ich so eine hätte.

Und Mittwoch kommt die nächste Ausgabe, gerade noch pünktlich, also…

Nachösterlicher Nadelblick: April 2018

Fresh from the needles – post Easter edition April 2018

PantiesIch mußte erst mal selber zum Februar zurückblicken um festzustellen, daß sich diesmal enorm viel getan hat. Alle Projekte vom Februar sind fertig und ich habe nur neue Projekte unter und auf den Nadeln. Beim Nähen sind es im Moment drei Panties, denen noch die Gummis fehlen. (Nein, ich habe nicht gesagt, daß es besonders aufregende Projekte wären… 😉 )

I had to check back to February to realize that this time everything has changed. All projects from February have been finished and I have only new projects on or under the needle. Sewingwise it’s lingerie, so three panties are waiting for the elastic. (I never said the new projects were very thrilling… 😉 )

Handschuhe mit ZopfmusterSocken gibt es im Moment keine, aber ich nutze unsere Spendenaktion für Weihnachten um Handschuhe zu stricken. Ich glaube, das sind die erste Fäustlinge meines Lebens. Als Garn habe ich „Merino Kid“ von Shibui Knits (aus dem Webs Paket aus den USA weiland), die Anleitung ist Bias Cable Mittens von Jennifer Reinhard, die ich auf Ravelry gefunden habe. Trotz Maschenprobe scheinen sie etwas kleiner zu werden als erwartet, aber notfalls eben für Kinder. Getrennt habe ich aber schon fleißig, zuerst wegen einem eigenen Fehler und dann, weil die Strickschrift die Zunahmen etwas originell kodiert. (Auf den zweiten Blick eigentlich sehr praktisch, aber dummerweise anders, als alle anderen Strickschriften die ich in den lezten 30 Jahren gesehen habe…)

Maybe a surprise, but really no socks. But I am knitting mittens for our yearly charity knitting for the homeless. I think they are the first mittens I’ve ever made. The yarn is „Merino Kid“ by Shibui Knits (still from that Web’s surprise packet I got a few years ago), the pattern is Bias Cable Mittens by Jennifer Reinhard. I did a swatch but I think they will be smaller than expected. But then they can be gifted to a kid. I’ve already frogged a lot. First because I did not pay attention to the cart and then because the chart did code the added stitches in a very surprising was. (On the second look a very practical way that suits the pattern perfectly fine, but different from all other charts I’ve seen in the last 30 years…)

begonnenes Spitzentuch in rotUnd ich habe mir wieder ein Lace-Projekt gegönnt. Wobei es nur am Rand etwas Lace hat, aber der Morning Dove Shawlette von Pam Jemelian passt einfach perfekt zu meinem Kaschmir-Seide Garn „Maravillosa“ von Dibadu Funnies, das ich 2011 für einen völlig wahnsinnigen Preis gekauft habe. Deswegen dauerte es auch so lange, bis ich die passende Anleitung fand.

And then I’ve started a new lace project. Okay, It has only a bit of lace on the border, but the Morning Dove Shawlette by Pam Jemelian fits my cashmere silk yarn „Maravillosa“ by Dibadu Fannies just perfect. I’d purchased it in 2011 for a completely insane price, so it took me a while to find the right pattern.

BuchcoverUnd auch mit meinen Büchern bin ich durch. Handarbeitsbücher stapeln sich zwar gerade auf dem Nachttisch, aber da ich aus dem Makramee-Buch erst mal ein Werk nacharbeiten will, habe ich noch kein neues angefangen. Und auch mit dem Herrn von Hirschhausen bin ich durch. Das Buch ist nicht schlecht, teilweise sogar informativ, aber in der Gesamtheit etwas geschwätzig. Den Kazuro Ishiguro habe ich auch schon vor einigen Wochen auf einer Reise angefangen, denn der von Hirschhausen war einfach unglaublich schwer als Buch. Jetzt muß ich gucken, ob ich mich an den Anfang noch erinnere…

Also the books on my nightstand have changed. I have a pile of craft books, but since I have to try out one pattern from the makramee book I haven’t started another one so far. I finished the other book and started a new one. To be honest already more than a month ago, because the other one was simply to heavy to travel with it. Now I have to see if I can remember the beginning of this one when picking it up again…

Aus dem Blogarchiv

Frohe Ostern erst mal! Und der Rückblick…

(Happy Easter!)

From the archives

April 2006:

April 2007:

April 2008:

April 2009:

April 2010:

April 2011:

April 2012:

April 2013: Bißchen Stricken bißchen Nähen, bißchen Ausstellungen.

April 2014: Unterwäsche und anderer Kleinkram

April 2015: Stricken und Ostern

April 2016: ein bisschen von Allem

Hinkehöschen

One legged panty

rosa PantyUnterwäsche steht auch mal wieder auf dem Plan. Diesmal geht es mit einem „Reibeverhindererhöschen“ los. (Der Schnitt ist immer noch das figurformende Panty von Marinique Langere aus Südafrika, die es aber nicht mehr zu geben scheint.)

It’s time for some underwear again. This time I am starting with an „anti chafe“ panty. (The pattern is still the figure shaping panty from Marinique Langere in South Africa which seems not to exist any longer.)

Das hat diesmal zwei Besonderheiten. Zum einen hat es nur ein Bein, bzw. nur ein langes Bein. Wieso das? Nein, ich habe immer noch zwei Beine und die sind auch nach wie vor gleich lang (soweit wir Menschen halt symmetrisch sind…). Aber das Höschen soll unter diesem Rock getragen werden. Und der hat einen recht hohen Schlitz. Wodurch man, so ich nicht gerade blickdichte Strumpfhosen dazu trage, aber das Bein des Höschens sieht. Zwar habe ich mich um eine relativ unauffällig Farbe bemüht, aber eben nur relativ. Da es aber vom Prinzip her genügt, ein Bein einzupacken, um Reibung zu verhindern… habe ich einfach das Bein auf der „Schlitzseite“ deutlich kürzer gemacht. Wir werden sehen, ob sich das so bewährt, wie es soll.

Now this time it has two „special“ things. The first is that it has only one (long) leg. Why this? No, I still have two legs which are still of the same length (within the usual range of symmetry in humans). But I want to wear the panty under this skirt. Which has a high from opening. So without wearing thick pantyhose the anti-chafe panty will show. I tried to get fabric in an uobtrusive color, but still not unvisible. To prevent chafing though it is enough to cover one leg… so I shortend the pant on the side of the opening. We will see if that will do.

Die zweite Besonderheit (oder wenn es sich auch im Langzeittest bewährt Neuheit, denn das könnte ich beibehalten) ist, daß ich das Höschen komplett mit Bauschgarn auf der Nähmaschine genäht habe. Die Nähte verlaufen über die hintere Oberschenkelinnenseite und sind da nicht extrem bequem. Und als ich auf der Creativa am Alterfilstand vor dem Körbchen mit dem Bauschgarn in den netten Farben stand dachte ich mir… warum eigentlich nicht? Herr Amrhein (von Alterfil) meinte auch, daß das einen Versuch wert sein könnte. Und was soll ich sagen… Alterfil B120 Bauschgarn funktionert sowohl als Oberfaden als auch als Unterfaden prima auf meiner Nähmaschine. Knifflig ist nur das Einfädeln in die Nadel, denn Bauschgarn franst vorne natürlich aus… Ich habe einfach so viel durchgeschoben, wie ging, habe die neben der Nadel abstehenden Fäden abgeschnitten, energisch die nächsten Zentimeter in die Nadel gezogen, wieder nebenstehende Fäden abgeschnitten (das waren schon sichtbar weniger) und das so lange wiederholt, bis alle Fasern des Bauschgarnes im Nadelöhr waren. Hat mich so 20 cm Faden gekostet, aber das ist vertretbar. Auf so einem Miniking ist ja genug drauf. (Aber nicht zu viel, passt auch prima und ohne Anstände auf den Garnrollenhalter.)

The second speciality (or new technique, because if it passes the long time test I will continue to do so in the future) is that I used wooly nylon on my sewing machine (needle and bobbin) for the entire piece. The leg seams are running somewhere at the back inner thighs, a position that is not extremely comfortable when sewn with normal thread. So when I was standing in front of a basket with many nice colors of wooly nylon at the Alterfil booth on the Creativa I wondered… why not? And Mr Amrhein, the boss of Alterfil thought also it might be worth trying. To cut it short: Alterfil B120 works great on my sewing machine! Only difficult thing was threading the needle, because the thread of course frays a lot. So I tried to get most of the thread through the needle, pulled a bit, cut all thread parts that were outside the needle very close to the eye, pulled again, cut again what was still outside the eye (which was considerably less than the first time) and repeated that until all fibers were inside the eye. I „lost“ maybe 20cm with that operation. No problem, there is enough thread on the Miniking cone. Though not too much… and the Minikings also fit nicely on the sewing machine.

Jetzt nähe ich dann erst mal alle anderen Teile außer dem BH, denn da werde ich wieder auf normales Nähgarn wechseln, zumindest für alle Teile, auf denen auch Zug drauf ist. Und erst dann werde ich das Bauschgarn aus der Nadel wieder ausfädeln. 😀

Now I will sew everything except the bra. Because there I will go back to normal sewing thread, at least for all parts that carry weight or need to resist pulling. And only just before that I will pull the wooly nylon out of the needle. 😀

Schiefschnute

Crookedface

brauner Stoffhase mit rosa Gesicht

Aus den weiteren Resten ist noch dieses Häschen nach einer Anleitung aus dem Buch von Aranzi Aronzo entstanden. Das Gesicht ist etwas schief… kommt davon, wenn ich versuche, freihand und von Hand zu sticken. Daß der Stoff elastisch ist und das Perlgarn eine relativ dicke Nadel braucht macht es nicht besser. Naja, nennen wir es halt „Persönlichkeit“… 😉

From other remnants I made this little rabbit after a pattern from the Aranzi Aronzo book. The face is quite crooked. That’s what happens if I try to embroider it by hand without much marking. That the fabric is elastic and the thread required a relatively large needle didn’t make things better. Well… let’s call it „personality“…

Creativa, das Shopping Event

Creativa, the Shopping event

Natürlich war ich auch dieses Jahr wieder in Dortmund auf der Creativa. Leider war ich vom Rahmenprogramm dieses Jahr nicht so begeistert (den ausführlichen Bericht gibt es auf hobbyschneiderin24), dafür habe ich so viel Geld ausgegeben wie noch nie, weil… sonst war nicht viel zu tun…

Of course I’ve been in Dortmund for the Creativa. Sadly there was not so much to see besides the shopping booths. (Or not much I was interested in.) But I’ve spent more money there than ever. Because… there was not much else to do.

Immerhin konnte man am Stand von Alterfil noch ein bisschen Spaß haben. Die haben da so einen lustigen interaktiven Monitor, mit dem man ein Selfie am Stand machen kann und das entweder mit einem flotten Spruch als Postcarte per Mail verschicken bzw. bei Facebook teilen. Oder sich selber einen Gutschein für den Onlineshops schicken, der noch bis Ende April gilt. Falls man was vergessen hat oder was will, was sie nicht dabei haben. Oder auch einfach so. Darf jeder, muß man nichts dafür kaufen oder so… 🙂 Morgen ist noch mal Gelegenheit dazu.

At least I had a bit of fun at the booth of Alterfil. They have a funny interactive screen that takes a picture of you and then you can either make it a postcard to send per email or share it on facebook or you make it a voucher that gives you 10 percent off in the web shop until end of april. If you forgot to buy something. Or want something they do not have with them, Or just because. Everyone can do it, you need buy something… 🙂 Tomorrow is that last day, if you happen to be in Dortmund.

Wald Sneaker

Forest Socks

Sneaker SockenEin schnelles Bild gibt es von den Sneaker Socken, die mein Bruder zum Geburtstag bekam. Über das Garn kann ich nicht viel sagen, da es aus einem Tausch kam. Sockengarn mit Baumwolle, handgefärbt. Die Farben erinnern mich an einen lichten Birkenwald. Daher der Name.

A quick pic of the sneaker socks I made for my brother’s birthday. Can’t say much about the yarn because it was from a swap. Mystery sock yarn with cotton, handdyed. The colors remind me of a birch wood, hence the name.

Romantisch in Braun

Romatic in Brown

Barbie in braunem KleidBraun ist ja nicht die Farbe, an die ich zuerst denke, wenn es um romantische Kleider geht. Aber da ich die Schnitt aus dem alten Burda Barbie-Heft immer nach dem Zufallsprinzip dem Stoff zuordne sah der Schnitt eben ein Kleid mit sehr weitem Rock vor.

Barbie in braunem KleidBrown is not really my first thought when I am thinking „romantic dress“. But since I am taking the patterns from the old Burda Barbie issue by chance the brown farbric ended up with a dress with a very wide skirt.

Mit dem Kleid der Anleitung hat das nicht viel zu tun, denn das sah einen Überrock aus Tüll und eine Tüllrüsche vor. Tüll habe ich aber keinen, schon gar keinen bunten. Aber einen Rest einer zartrosa Spitze, der sich doch gut auf dem Kleid macht.

It doesn’t look much like the dress from the pattern, because that had a tulle oversikrt an tulle ruching. But I don’t have tulle eben less colored one. But there was a remnant of a pale pink lace that went well with the dress.

(Für mich selber würde ich nie Stoff und Schnitt nach dem Zufallsprinzip kombinieren, denn ich würde es vermutlich nicht anziehen… aber das Beste aus dem zu machen, was man hat ist einfach spannend.)

(For myself I would never combine fabric and pattern just by chance, because I would probably not wear it… but making the best of what you have is very interesting to do.)

Revue de Presse: Burdastyle März 2018

Titel BurdastyleKaum zu glauben, zwei Monate hintereinander Glück im Burdalotto… Der schlichte Mantel auf dem Titel gefällt mir, kommt mir aber auch sowohl als Schnitt als auch in der Stoffwahl und Farbgebung recht vertraut vor. Hatte Burda mal ein ähnliches Modell, an das ich mich noch erinnere oder denke ich an einen anderen Schnitthersteller?

Das Editorial bereitet uns auf das jährliche Hochzeitsthema vor. Aber auch „coole“ Modelle, die grafischen Blumenprints in Szene setzen. Okay, mit großen Blumen habe ich noch was. Obwohl… das ist Digiatldruck, fällt vielleicht nicht unter grafisch.

„Green Lifestyle“ weist uns dann auf Alternativen zu Pelz und Leder hin. Das Plüsch besser als Pelztierhaltung ist steht außer Frage (weniger warm ist er allerdings auch), aber ob es „grüner“ ist, Polyurethan und Microfasern zu verwenden, die die Gewässer und darin lebende Tiere und Organismen sehr nachhaltig verschmutzen… nicht sicher, ehrlich gesagt.

„Trend“ sind dann Quasten als Ohrringe. Abgesehen davon, daß man die fertig bei den Möbelstoffen bekommt… einen speziellen „Tasselmaker“ braucht man da echt nicht. Pappe tut’s und ist umweltfreundlicher als ein weiteres Stück Plastik.

„Das will ich“ ist ein Kleidersack aus bedrucktem Baumwollstoff. Nett anzusehen, wogegen er im Schrank die Kleidung schützen soll ist hingegen nicht so ganz klar. Und der grobe Messingreißverschluss sieht gut aus, birgt aber gerade bei feiner Kleidung ein nicht unbeträchtliches Risiko für Schäden…. aber sagen wir, wer statt eines Kleiderschranks nur eine Kleiderstange benutzt bekommt so einen Lichtschutz gegen Ausbleichen. (Die Anleitung ist aber sehr ausführlich mit vielen Photos… also nicht so schlecht als Anfängerprojekt.)

Das Hochzeitsthm mischt mal wieder durch… normale Größe, Plus Größe, Kinderkleidung. Bietet sich ja an. Für Mädchen gibt es Kleider in 98-152, ich vermute, da ist das Komunionthema dann auch schon abgedeckt? Für Jungs einen „Minianzug“ in 98 – 122. Aber jetzt mal der Reihe nach… 121 ist ein zweiteiliges Brautkleid in Plus Größe, das ungeheuer Reich an Schnittdetails ist. Am genähten Modell irritiert mich vor allem, daß ein Teil reinweiß aussieht, ein anderer leicht creme. Da weiß ich gerade nicht, wie ich das finden soll. (Und ob das Absicht ist, der Stoff ausging oder nur die Beleuchtung. Das Mädchenkleid 129 A ist ein durchaus kindliches Modell mit hoch angesetztem Rock. Allerdings auch überraschend kurz.  Noch mal in Plus Modell 120, ein Etuikleid mit großem Kragen. Also einfach ein klassischer Schnitt, der immer geht, muß ja nicht weiß sein. 128B für kleine Mädchen hat viele Rüschen, die in dem modernen Druckstoff gar nicht so zur Geltung kommen. Andererseits kann das auch gewollt sein. Und Top 110A mit Schößchen sieht in der Zeichnung gut ais, aber auch da verschwindet viel im unruhigen Stoff. 125 ist dann wieder Plusgröße, das ist jetzt einfach ein Sommerkleid, eher bequem als elegant mit irgendwie leichten 70er Anklängen. Also mehr so für die relaxte Hochzeit. Sehr süß dagegen Spitzenkleid 109A. Spitze, Volant am Ausschnitt und über der Schulter… Gesamteindruck: mädchenhaft. Wirklich spannend die Schnittführung von Etuileid 102. Nur so klein auf dem Photo, das man leider keinen Trageeindruck bekommt. Das ist aber sicher auch nicht nur für eine Hochzeit. Dann gibt es den Titelmantel und in Plus ein recht schlichter Bleistiftrock mit Schlitz. Interessanter da wieder der Schnitt für Rock 103B, nur die Passendetails über der Hüfte werden von der Jacke verdeckt, Die nicht nur irgendwie verunglückt aussieht, sondern auch wirkt, als wäre es darin mühsam, die Arme anzuhaben. Also häßlich und unpraktisch.
Brautkleid Burdastyle
Perfekt finde ich das Etuikleid 101A. Die streckenden Teilungsnähte im Oberteil, die Rockfalten, die erst unten aufspringen und als feines Detail die Ärmel aus Spitzenstoff. Schlicht, modern, elegant und trotzdem speziell.

Kinderanzug Burdastyle
Und natürlich auch ganz süß. Hose und Sakko im Miniformat. 🙂

Blazerjacke 123 in Plusgröße wirkt als Zeichnung interessanter als in der fertigen From, vielleicht liegt es aber auch an der Bundfaltenhose in ungüstiger Läge dazu. Kleid 101B zeigt, daß es auch in Farbe wirkt. Und ds Mädchenkleid in pink. Tiefe Bundfalten dann auch in den kleineren Größen… und das Rüschenkleid in der „klassischen“ Version. Auch hier recht kurz, der Rock… Mini ist wieder da und das ohne Gnade?
Brautkleid Burdastyle
So richtig klassisch bräutlich wird es noch mal mit Modell 107. Trägerlose Corsage, fächerförmige Falten und ein schlichter Rock… zeitgemäß und elegant, für alle Bräute die weder Rüschen noch Volants mögen.

Zum Abschluss der Strecke noch das klassische Brautkostüm, Taillierte Jacke mit Pencilskirt.

Die Location bekommt danach ebenfalls noch eine Seite mit Webadresse. Damit man da auch buchen kann….

„Inspiration“ nennt sich dann das bunte Sammelsurium an Acccessoires und was man sonst noch für den Tag so kaufen kann und sollte. Damit es nicht so nach Werbung aussieht. (Tut es natürlich doch…)

Kosmetik ist auch unvermeidbar. Früher machte man schönes Make Up zur Hochzeit, heute mu0ß man vorher „Detox“ machen. Es lebe die Leistungsgesellschaft…

„Grafic Flowers“ verspricht dann die nächste Modestrecke. In Kurzgröße gibt es mit Modell 115B eine Bluse mit Wickeleffekt und Schößchen. Wie üblich so photographiert, daß man vor allem den Stoff sehen kann. (Also im Text steht „Wickelbluse“, da das Model aber sitzt und die beiden Stofflagen am Ausschnitt nicht das kleinste bißchen aufklaffen, ist da entweder zugenäht oder eine Stecknadel drin. Also eher „Wickeleffekt“) 104B hätte ich jetzt für einen Mantel gehalten, zumal über einer Hose getragen. Der Text belehrt ich, daß es ein Kleid ist. Hier kommt die Wirkung mal wieder vom ganz speziellen Print auf dem Stoff. Das viele Schwarz auf Taillenhöhe macht allerdings eine schlanke Taille. Blzer 106B kann ich dann lange anstaren, das mußte bleibt aber ein Karo, floral ist da jetzt nichts. Auch die Bleistifthose 111B ist definitiv Blumenfrei. (Gibt es eigentlich einen Grund, warum Models mit eingedrehten Füßen rumstehen? Typische Kinderhalten, sieht zu Stöckelschuhen dann aber nur noch lächerlich aus. Blumen dann wieder auf Rock 116B. Einfacher gezogener Rock, der aber noch ein Schürzenteil aufgesetzt bekommt. Trägt natürlich in der Taille auf, aber ist dafür einfach zu nähen. Abgesehen von der Stoffwahl… Kleid 113 setzt das Vichy-Karo auf dem Rock sehr interessant in Szene, aber dieses „Bandeau“ auf dem Oberteil? Bikinioberteil auf Bluse… kann man machen, aber warum solte man? Top 110 B hat eigentlich eine interessante Schnittführung, mit dem V-Ausschnitt der in die Teilungsnaht hinein läuft. Der Streifenstoff mit den Punkten (?) ist auch nicht schlecht. nur die Hose aus dem gleichen Stoff… schon hat es was von Schlafanzug. Mit 114A gibt es dann ein weites Hängerchenkleid, das bis auf die langen Ärmel nach heißen Sommertagen schreit. Falls da Blumen vorkommen, müssen die aber Schwarz auf Schwarz gedruckt sein. Und dann noch eine Tunikabluse mit geraden Armausschnitten und Schluppe. Die hat zwar Blumen, aber weder Schluppen noch der Ärmelansatz sind etrwas, was ich haben muß. (Und gönnt dem Model doch bitte passende Schuhe. Plateausandalen mit überstehenden Zehen… das fällt schon fast unter „igitt“.)

Parfümwerbung wird schnell überblättert.

Die „Nähschule widmet sich dem Vichykleid.

Beim „legestyle“ durfte mal weider die Praktikantin ran. Vorgenammen hat sie sich den Rock mit Schürzenteil. Immerhin mal kein Outfit dabei, das jetzt völlig unangemessen ist. Der „Casual“ Style mit Satin Collegejacke ist zwar häßlich, aber das ist geschmackssache. Mit dem Bussinessoutfit ist schon mal gesichert, daß sich hinterher jeder an einen erinnert. Fehler sollte man also keine machen, die vergisst dan auch keiner. Und schwarze Bluse am Abend ist nicht originell, geht aber immer.

Grau und Nude Töne sollen den „Casual Chic“ ergeben. Und blau. Blau finde ich gut. Den Rock mit dem Schürzenteil gibt es in Blockstreifen. Das ist ein wenig unerwartet… aber warum nicht? Die Bluse in Kurzgröße ist in irgendeiner undefinierten hellen Farbe in ganzer Pracht zu bewundern. Was zu der Frage führt, warum die an der Schulter hoch steht und an der Hüftpasse aka Schößchen seltsame Falten wirft? Gleich daneben gibt es eine Art verschlusslosen Cardigan in Langgröße. Hat viel Ähnlichkeit, mit einer übergeworfenen Decke. Dann Bundfaltenhose 119B. Der Umlegebund sieht wirklich nicht schlecht aus! (Die Schlappen dazu hingegen…) Dannnoch mal das Hängekleid, nur diesmal als Bluse 114B. In einem sehr klassischen Streifenstoff. Hm. Dann noch mal die Schluppenbluse mit dem seltsamen Ärmelansatz. Dank der breiten Manschetten und dem einfarbigen Stoff etwas edler.
Oberteil Burdastyle
Ganz überrascht bin ich dann, wie sehr mit das Shirt 118 anspringt. Das hätte ich wirklich gerne eine bis zwei Nummern größer. Die Drapierungen sehen ganz einfach aus, geben dem schlichten Shirt aber einen echten Kick! Kurzer Blick auf die Anleitung… doch, das müßte sich anpassen lassen… Aber das Vorderteil ist doppellagig, wenn der Stoff nicht blitzdünn ist, wird das aber arg dick. Könnte aber eine gute Idee für den nächsten Wäschejersey sein… Und da der Schnitt so eng nicht aussieht… muß das wirklich bi-elastisch sein oder geht Single Jersey aus Wolle auch? Wenn ich meinen normalen Shirt Schnitt nehme… müßte eigentlich…

Als „Accessoire“ gibt es wieder Schuhe. Diesmal allerdings diese Schlappen, die vorne wie ein normaler Schuh aussehen. Das ist ein Schuhtyp, mit dem ich mich bislang noch gar nicht anfreunden konnte.

Die Rezepte unter dem Motto „sweets“ sind diesmal auch sehr grün und angeblich Detox. Ich fürchte, der Löwenzahnsmoothie kann mich so gar nicht begeistern. Aber dann brauche ich auch keine Flaschenhülle dafür… Allmählich ist das Niveau der Rezepteecke so weit gesunken, daß man sie auch wieder abschaffen kann.

Wie auch Beauty… aber auf mich hört ja keiner.

„Wie geht eigentlich?“ Zeigt die Schnittanpassung für kleinen Busen (aka SBA) für unterschiedliche Schnittführungen. Nicht mein Problem, aber Technikartikel kann man nicht genug haben.

Und den Atelierbesuch schaue ich mir auch wieder gerne an. Kleine Kunstwerke aus Papier sind nichts für meine Finger, aber faszinierend zu betrachten ist das schon.

„Die brauche ich“ wirft uns dann verschiedene Futterstoffe vor. Amüsant, daß durchweg Gattungen vorgestellt werden, außer Venezia, wo der Markenname genannt wird. Was hat Colsman aus Essen nur getan, daß Burda sie so lieb haben? (Aber gut, ist ja mein Lieblingsfutter, schadet nichts, wenn das noch mehr Leute kaufen.)

„Pflegetips“ wirft uns dann die übliche unsystematische Produktpräsenation vor… von billigem Waschbenzin bis zur Dampfbürste. Wobei ich Kunstfell bisher immer in der Waschmaschine gewaschen habe, ebenso wie Seidensatin (den nur einmal vor dem Vernähen…) und um Wolljacken aufzufrischen genügen in der Regel zwei Tage auf dem Balkon. Billig und umweltfreundlich.

„Spezial“ sind dann Schlaufen aus Leder an der Wand, um Tücher oder Zeitschriften reinzhängen/legen. Ob ich allerdings wie vorgeschlagen einen Hufnagel in meine Stahlbetonwand bekomme?

Und die „letzte gute Idee“ ist dann die Scherenhülle aus Stoffresten. Nicht auf den ersten Blick nützlich, auf den zweiten als Aufbewahrung für Reisen bzw. zu Nähtreffen dann vielleicht schon. Andererseits brauche ich bei so was dann ja doch wieder den Werkzeugkasten… :o)

Doch, stellenweise wieder ein nettes Heft. Und in wenigen Tagen kommt das nächste…