Aus dem Archiv

From the archives

Mai 2006:

Mai 2007:

Mai 2008:

Mai 2009:

Mai 2010:

Mai 2011

Mai 2012

Mai 2013

Mai 2014

Mai 2015: Viel Häkeln und Stricken

Mai 2016: Kleinkram

Mai 2017: Öh ja… da war wohl viel los…

Schmutziger Kolibri

Auch die Geburtstagssocken meines Bruders haben es mit formidabler Verspätung geschafft…

gestrickte Sneaker SockenFür den Geburtstag wieder auf Wunsch kurze Sneaker Socken.

Das Garn ist passenderweise Sockenwolle mit Baumwollanteil von Schachenmayr Regia Cotton aus der Serie „Kolibri Colors“. Ich hatte da mal einige Knäuel gekauft, zwei davon sind inwzischen verstrickt und ich bin jedesmal beeindruckt, wie ausgesprochen häßlich die Farben rauskommen. Auf dem Knäuel sah man das nicht so ausgeprägt. Das Fabmanagement der Kamera zeigt das nicht so gut, aber diese Farben hier wirken im Original einfach durchweg… schmutzig.

Raute aus gekreuzten MaschenDamit das Streifenmuster nicht zu langweilig wird, habe ich noch Rauten aus gekreuzten Maschen auf dem Oberfuß’gearbeitet.

Ansonsten zeigen diese Socken mal wieder, das selbstmusternde Garne ein Rätsel für mich sind und bleiben.

Diesmal fängt die zweite Socke vorne mit einem erkennbaren Versatz im Streifenverlauf an. (Identische Socken versuche ich schon gar nicht mehr, das funktioniert eh nicht.) Überraschenderweise hören dann aber beide gleich auf…. Schon nach wenigen Reihen entwickelt sich das dann alles sehr, sehr ähnlich und etwa nach der ersten halben Raute sind die Muster identisch. (An den Kreuzungsstellen der Maschen kann man das relativ gut sehen.)

Keine Ahnung, warum… ?

Weihnachtssocken 2018

Herrensocken mit Pony MotivSo, das hat diesmal wirklich lange gedauert… Herrensocken auf einen speziellen Wunsch hin. (Ja, liegt in der Familie, wir haben alles so unsere Eigenheiten…)

Da sie Weihnachten noch nicht fertig waren, gibt es auch kein Tragephoto, sondern nur ein „vor dem Wegschicken“ Photo.

Wegen des Motivwunsches (Fluttershy) mußte ich beim Garn einige Zugeständnisse machen, denn Sockenwolle gibt es dann doch nicht in allen Farben. Wegen der Haltbarkeit habe ich für den Fußteil aber normale Sockenwolle genommen, hier Lana Grossa Meilenweit. (Gar nicht so einfach, einfarbige Sockenwolle zu bekommen…). Für das Motiv hingegen ONline Linie 12 Street in gelb und Lana Grossa Cool Woll Baby in rosa.

grauen Herrensocken mit FluttershyDas Linie 12 Street kommt von der Stärke her sehr gut hin (das kann man also auch statt Sockenwolle für Tücher nehmen, ist weicher), das Babygarn ist etwas dünner.

Was ich daraus gelernt habe: Den Schaft in drei Farben zu stricken war eine schlechte Idee. Man bekommt die vielen Garnstränge nicht gut eingefangen, alles verhedert sich ständig und der Schaft wird unglaublich dick und warm. Hier wäre aufsticken besser gewesen. Was ich definitiv machen werden, falls ich noch mal einen so komplizierten Motivwunsch bekomme.

Das Motiv habe ich gespiegelt, so daß sich die Ponys angucken.

Mein Bruder bekam Weihnachten ja schon mal eine Socke zum anfassen in die Hand. Und fragte, warum ich für die Socke selber kein farbigeres Garn genommen hätte… wenigstens blau. (Ich konnte ihn so halbwegs davon überzeugen, dass die Farben vor grauem Hintergrund besser zur Geltung kommen. Abgesehen davon, daß bei blau ja die Gefahr des Abfärbens größer ist, was man ja auch nicht will…)

Meine Sockenwolle in gedeckten Männerfarben kann ich jedenfalls entweder für mich selber nehmen oder für die Weihnachtsaktion für Obdachlose. Das habe ich gelernt…

 

Rosenpanda

Stoffpanda aus RosenstoffWas mir ja großen Spaß macht, ist die relativ zufällige Zuordnung von Stoff und Schnitt. Bei Kleidung für mich würde das keinen Sinn machen, weil ich das dann am Ende nicht unbedingt anziehen würde, aber sowohl bei Barbiekleidung als auch bei den Stoffkreaturen kann ich mich ausleben. 🙂

Also wurde aus dem Rosenstoff mit einem Rest Cordstoff ein ungewohnt farbiger Panda. Da mein Stoff sehr dünn war, habe ich ich vorher mit G785 in haut bebügelt, sonst hätte das nicht funktioniert.

Bunte StofftiereUnd da das Anleitungsbuch von Aranzi Aronzo diese drei Gestalten als „die drei Bongos“ zusammen sieht, auch noch mal ein Gruppenbild.

Der Basisschnitt ist identisch, die kleinen Detailunterschiede ergeben aber drei erstaunlich unterschiedliche Modelle. (Und wenn ich das richtig sehe, war der rote Bär der erste aus der Serie und wurde schon 2016 genäht. Der mußte jetzt ganz schön lange warten, bis sein Trio vollständig wurde…. 😉 )

Aufgeräumter Nadelblick April 2019

Das Photo der Rosentunika spare ich euch, die Träger sind jetzt zwar endlich adjustiert, aber noch nicht angenäht, auf der Puppe sieht man da aber keinen Unterschied.

Barbie Kleid, zugeschnittenDafür gibt es wieder Kleinteile zu sehen… diesmal bekommt Barbie edlen Seidenjacquard, Und wie erfahrene Leser wissen, bevor Barbie was bekommt, bekommt vorher jemand anderer was, meist ich. Ich hatte tatsächlich einen Nähanfall, so daß ich in einer guten Woche ein Kleid genäht habe. Ganz frisch. Bilder gibt es auch schon, ich muß dann nur mal dazu kommen, sie zu bloggen… Aber wird schon. Irgendwann.

(Und den Nähanfall habe ich mit sehr viel Schlafmangel bezahlt… das auch noch kurz vor der Zeitumstellung.)

Auch Socken wurden reichtlich fertig. Lace TuchDeswegen ist mein letztes Jahr begonnener Lace-Schal tatsächlich das einzige Strickprojekt im Moment. Ich will den fertig haben, bevor ich was Neues anfange. Dafür schaut es auch ganz gut aus, ich bin im 17 Rapport von 20 und habe auch das letzte Knäuel Garn wieder gefunden. Denn das werde ich noch brauchen.

Das wird dann auch mein letztes Projekt auch „Victorian Lace Today“ sein, da habe ich jetzt alle gestrickt, die mir wirklich gut gefallen haben. Mal sehen, womit es weiter geht. 🙂

Aus dem Blogarchiv

From the archives

Immerhin für den Rückblick reicht die Zeit…

April 2006:

April 2007:

April 2008:

April 2009:

April 2010:

April 2011:

April 2012:

April 2013: Bißchen Stricken bißchen Nähen, bißchen Ausstellungen.

April 2014: Unterwäsche und anderer Kleinkram

April 2015: Stricken und Ostern

April 2016: ein bisschen von Allem

April 2017: Hatte schon vergessen, wie produktiv ich da war…

Meine Nähmode, 3/2018, Modell 38 (Bluse) (= Simplicity 8296)

Schulterfreie Tunika in hellblau

Das Modell hatte mir ja im Heft sofort gut gefallen und vor meinem geistigen Auge sah ich auch einen weißen Baumwollbatsit mit Lochstickereibordüre, der seit Jahren in meiner Kiste lagert. Weiß ist ja auch wieder Sommertrend. Zum Glück habe ich mir erst mal im Urlaub eine weiße Tunika gekauft, denn bis ich zu diesem Schnitt kam, war es schon eher Frühherbst.

Außerdem stellte ich dann fest, daß ich den weißen Stoff wohl doch mal verschenkt hatte… fand aber einen anderen Lieblingsstoff mit Lochstickerei und weiß… hatte ich ja schon gekauft. Der war aber wieder so Lieblingsstoff, daß erst mal ein Probeteil her mußte. Ein eisblauer Ausbrenner Voile, den ich auch vor mehr als zehn Jahren mal bei einer Tauschaktion bekommen hatte. Also konnte ich dann doch loslegen.

Nach Vergleich meiner Körpermaße mit der Maßtabelle und den fertigmaßen habe ich mich für die Größe 44/46 entschieden. Eigentlich hätte mein Hüftmaß 48 gebraucht, aber zum einen ist das Modell weit, zum anderen kommt durch die FBA ja auch noch mal Weite rein, die ohne Abnäher auch nicht rausgenommen werden kann.

Das Kopieren des Schnittmusters war in bewährter Weise eine Freude… die Linien auf dem Schnittmusterbogen laufen ineinander, auch solche, die identisch in Farbe und Form sind, aber zu völlig unterschiedlichen Teilen gehören, rot wurde offensichtlich über schwarz gedruckt… oft muß man den Linien in beiden Richtungen folgen (wenn man mal einen Ausgangspunkt gefunden hat), um die passende Kontur zu finden.

An Fehlern mangelt es ebenfalls nicht. Saumlinie für Modell 39&39, alles klar. Beim Kopieren des Ärmels bemerkte ich dann, das es offensichtlich auch für das Vorderteil ein Passzeichen gibt, das ich aber nicht mit kopiert hatte. Eine genauere Inspektion verriet auch schnell warum… in den beiden größeren Größen ist es vorhanden, in meiner nicht. Ärmel gibt es der Beschriftung nach auch nur für zwei der vier Modelle (36-39), die anderen beiden muß man aus der Zeichnung erraten. Das geht, aber „nähleicht“, wie der Hefttitel verspricht ist das sicher nicht. Wobei sich die Markierungen an der Kante des Ärmelsschnitteils dann wohl tatsächlich nur auf eine Version beziehen… Das ist alles eher für ausgefuchste Näherinnen.

Kurzum… das Heft liefert viel Schnitt für wenig Geld, aber es ist auch unübersehbar, dass es ein Billigprodukt ist.

An Schnittveränderungen gab es zunächst mal meine üblichen figurbedingten. Am Voderteil im ganzen 6 cm per FBA eingefügt (der Abnäher liegt ja nicht ganz klassisch, daher habe ich die FBA nicht durch erweiterung des vorhanden Abnähers gemacht, sondern bin klassisch in den Armausschnitt rein. Das erweiterte dann aber den vorhandenen Abnäher einfach nach oben, so daß ich den nicht mehr verlegen mußte, sondern ihm nur eine neue Mittellinie verpassen. Rundum habe ich oberhalb der Taille noch 2cm Länge rausgenommen und am Rückenteil noch mal keilförmig, knapp 2cm an der hinteren Mitte verlaufen zu den Seitenlinie. (Die hintere Mitte bekommt dadurch einen Knick den ich aber ignoriere, sondern das Teil dann wieder ganz normal im Bruch anliege. Bei mir ist das Problem ja nicht Hohlkreuz, sondern nur kurzer Rücken mit auslandendem Po. Das ist ähnlich, aber eben nicht ganz das Gleiche.)

Die Ärmel habe ich weit zugeschnitten, also fast gerade nach unten und um die Länge der Rüsche direkt verlängert. Da soll dann ja ein Gummi rein, statt eines angesetzten Teils.

Der Zuschnitt war dann die nächste Herausforderung. Mein Stoff ist ein leichter Ausbrenner, der in sich sehr schön stabil und fadengerade war, nur leider war er extrem schief zugeschnitten, so etwa 30 cm Versatz über die Breite. Und von der Menge her knapp. Ich konnte aber tatsächlich Vorder- und Rückenteil untereinander im Bruch zuschneiden und die beiden Ärmel einlagig zugeschnitten daneben. Sogar für die Träger und die vordere obere Kante hat es noch gereicht. (Dann war aber wirklich Ende des Stoffes, der Rest gibt nicht mal mehr ein Barbiekleid.)

Ähnlich „erfreulich“ geht es mit der Anleitung weiter. Die Zeichnung zeigt, daß die Abnäher ganz offensichtlich genäht werden (was jeder erfahrenen Näherin klar ist), die Anleitung übergeht diesen Schritt ganz generös. Die obere Kante des Vorderteils wird mit Vlieseline bebügeln, was sinnvoll ist, die Träger aber nicht. Da ich die Träger aber deswegen will, damit ich nicht versehentlich im Freien stehe, fand ich es sinnvoller, sie auch zu bebügeln, damit sie nicht ausleiern. Ich habe mich angesichts des dünnen und transparenten Stoffs in beiden Fällen für hautfarbene G785 entschieden.

Zum Glück ist das Modell im Ganzen nicht schwierig zu nähen und war letztlich auch eine relativ einfach Nähaufgabe. Bei der Verarbeitung im Detail habe ich mich eh nicht an die Anleitung gehalten, denn ich wollte mal ausprobieren, ob man so ein Teil nur mit geradem Steppstich nähen kann. Quasi wie auf einer alten Gradstichmaschine. Die Antwort ist: Man kann. Ich habe einfach überall rechts-links-Nähte (aka Französische Nähte) gemacht, nur etwas breiter, als man das typischerweise machen würde. Das sieht dann von innen und außen gut aus, denn mein Stoff ist ja semi-transparent, da scheint das etwas durch.

Für die Ärmel habe ich leichten Gummi in der Länge zugeschnitte, wie der ungekräuselte Ärmel an der Stelle hätte haben sollen und habe das überlappend zum Ring geschlossen. (An der Stelle habe ich ein bisschen gemogelt und den Gradstichfuß kurz abgenommen… es wäre vermutlich auch mit Gradstich gegangen, aber die Schnittkanten mit umschließen fand ich jetzt auch nicht falsch.) Das ergab bei meinem leichten Gummi (der durch seine zartgrüne Farbe aber von rechts ziemlich unsichtbar war) zu wenig Kräuselung, also abtrennen, fünf Zentimeter rausschneiden, noch mal aufnähen… passt. 🙂 Und ja, auch den Gummi habe ich mit Steppstich aufgenäht. Der Gummi wird auf die Weite des Oberstoffes gedehnt, der Oberstoff ist nicht dehnbar, also kann der Gummi auch später nicht weiter dehnen als das und ich habe entlang jeder Gumminkante einfach gesteppt. Mit eher langer Stichlänge, damit der Fadeneintrag den Gummi nicht ausdehnt. (Hier hatte ich vorher allerdings in der Mitte des Gummis von Hand geheftet, um die Mehrweite am bereits rund genähten Ärmel gleichmäßig zu verteilen.)

Die Länge des Schultergummis habe ich auch durch einziehen, feststecken und dann anziehen bestimmt. Meiner mußte deutlich kürzer werden, als die Anleitung vorgesehen hatte. (Abgeschnitten wird der Gummi dann immer erst zum Schluß. Ich kaufe meist so 5m und wenn die aufgebraucht sind wieder 5m. Dann habe ich weniger Verschnitt.)

hellblaue Tunika, schulterfrei, vorder- und RückansichtAn den Säumen gab es dann einen feinen Saum genäht, wie man das ohne den Säumerfuß macht, habe ich hier schon mal beschrieben.

Trotz des Winters hat das Werk den Tragetest an Sylvester auch schon bestanden. In zwischen habe ich die Träger vorne noch von Hand oben an der Ausschnittkante angenäht. Das gefiel mir so noch nicht ganz so gut.

Im Ganzen hat der Schnitt aber die Probe bestanden und wie ihr ja schon im aktuellen Nadelblick gesehen habt… auch die zweite Version ist schon fast fertig. Den enormen Abnäher durch die FBA könnte man auch aufschneiden, aber bei dem dünnen Stoff geht es auch so.

Bei leichtem Stoff würde er wohl auch problemlos ohne die Träger halten, aber da mein Körper ohne BH-Träger nicht hält… sind die Träger gut, um andere Träger zu verdecken. Im Winter sogar die eines Unterhemds mit Spaghettiträgern.

Creativa 2019

Auch wenn ich mir seit einigen Jahren vor nehme, mal ein Jahr auszulassen… hole ich mir dann doch wieder meine Ladung platte Füße ab.

Nähgarn und Druckknöpfe von AlterfilKauftechnisch war ich dieses Jahr aber extrem brav…. der schwarze Gummi, den man in der Ecke sieht, ist tatsächlich aktuell dran, an einer älteren Leinenhose muß der Taillengummi ausgetauscht werden und ich habe tatsächlich keinen schwarzen mehr. Da ich das am Wochenende machen will, aber vorher nirgendwo mehr hin komme, wo ich einen kaufen könnte, war das dann Beifang.

Bei Alterfil gibt es neben diversen Sortimentern in festen Kunststoffboxen jetzt auch Druckknöpfe. In drei Größen, jeweils in silber, altsilber und altmessing. (Und Jeansknöpfe mit Muster…). Das Werkzeug zum Einschlagen kommt natürlich mit, aber da Herr Amrhein auch nicht wußte, ob das mit der Prym-Zange kompatibel ist… mußte ich dann mal ein Päckchen mitnehmen, um das zu testen. Wahrscheinlich nicht mehr vor der h&h, aber vor Ostern. Nehme ich mir zumindest vor.

Das Farbeverlaufsgarn gibt es im Moment nur in der Version und ist am Messestand noch „Bückware“, da sollen aber demnächst mal ein paar Farbvarianten produziert werden und die finden wir dann sicher auch im Alterfil-Webshop (wo ich ja sonst mein Nähgarn beziehe.)

PermuttknöpfeUnd gemäß meiner eigenen Doktrin, nur noch Sachen auf Vorrat zu kaufen, die selten sind konnte ich bei Ch’ti-Boutons (wie der Name schon vermuten lässt aus dem Norden Frankreichs…) dann nicht widerstehen.

Nein, diese so schön grafisch gemusterten Knöpfe sind nicht gegossenes Plastik, das ist Perlmutt! Da mußten dann leider drei verschiedene Größen und je 10 davon mit. Bei 30 Perlmuttknöpfen für 11 EUR kann man auch über den Preis nicht meckern.

Ich stelle gerade fest… gekauft habe ich nur in Halle 6. Und in Halle 5, aber Halle 5 ist im Kühlschrank.

Sonst war mir zum Kaufen eigentlich zu viel los, aber es gab gefühlt sehr viel Textiles, nicht nur Stoffe (und da nicht nur Patchwork und Deko), sondern auch Wolle. Vom 500g keine-Ahnung-was-du-bist-Knäuel bis zu nicht so gängigen Sachen wie Fiberspates oder Tausendschön.

Besonders gut hat mir wie meistens die Ausstellungsfläche gefallen. Gerade die kleine kuratierter Sammlung an Quilts/Textilkunst zum Thema Bauhaus sollte man sich nicht entgehen lassen. Aber auch die Werke der Schüler der Modeschulen verdienen einen zweiten Blick.

Gefühlt etwas weniger Perlen, etwas weniger gruschtiger Krempel, aber eine spannende Neuentdeckung war auch nicht dabei. Ich hatte aber definitv einen netten Tag. Auch wenn mir jetzt die Füße weh tun. 🙂

Aus dem Blogarchiv

Der Februar ist ja immer so überraschend schnell vorbei, daher kommt auch der Rückblick im Verzögerung. (Dafür habe ich im Februar wieder was genäht… man kann halt nicht alles haben…)

März 2006:

März 2007:

März 2008:

März 2009:

März 2010

März 2011:

März 2012:

März 2013

März 2014

März2015

März 2016

März 2017

Barbie mit Hut

Barbie mit langem Kleid und HutWenn auch die Tunika noch nicht fertig ist, geht es immerhin mit der Resteverwertung voran. Aus den Einzelteilen vom Anfang des Monats wurde ein fertiges Kleid mit Hut. (Wieder aus dem alten Burda Sonderheft für Barbies.)

Das Kleid war so schnell genäht wie es aussieht. (Nur mußte ich an der oberen Kante mal wieder einen Gummi einziehen, weil die zu weit war. Kann aber auch beim Umbügeln passiert sein.) Die Ärmel näht man mit ein paar Handstichen an.

Der Hut ist eine andere Liga… alles von Hand (Unterbau aus Schabrackeneinlage und H250), der Unterbau nicht so leicht von Nadeln zu durchstoßen und wie man dann den Stoff drauf befestigen soll, ist auch nicht so evident. An dem Punkt hätte ich mir dann doch das eine oder andere Mal die ausführliche Fotoanleitung gewünscht. So ist das mehr experimentelles Basteln. Aber es hält irgendwie. Nur das mit den „gleichmäßigen“ Falten am Hut… so klein bekomme ich das nicht nach Augenmaß hin. Das hätte ich vorher markieren müssen. Aber für einen Barbiehut habe ich beschlossen, dass es doch herzlich egal ist.

Eigentlich hätte man an verschiedenen Stellen noch kleine Stoffröschen aufnähen sollen… darauf habe ich aber großzügig verzichtet. Der Stoff hat eh genug Rosen.