Außergewöhnlich….

Exceptionally…

… langweilig, aber doppelt nützlich war das kleine Nähprojekt, das ich vor einigen Tagen nicht nur angefangen, sondern auch vollendet habe.

… boring but double useful was the small sewing project I’ve started and even finished a view days ago.

WaschlappenLangweiliger als Waschlappen geht es nicht. Aber mir wurde kürzlich bewusst, daß ein nennenswerter Teil meiner Waschlappen immer noch die sind, die meine Mutter mir beim Auszug vor knapp 30 Jahren mitgegeben sind. Und das waren damals schon nicht mehr die Besten. Inzwischen mehrfach gestopft und vom Frottee ist auch nicht mehr viel übrig. (Die, die ich vor etwa 20 Jahren nach einem Umzug für 0,99 DM (ja…) mal vom Grabbeltisch gezogen habe sind nicht deutlich besser.) Und wenn dann so ein Waschlappen beim Auswringen reißt… dann ist es echt Zeit für was Neues.

There is hardly anything more boring than sewing washcloth. But I recently realized that I am still using quite a few of the washcloths my mother gave to me when I left home 30 years ago. Which were not the newest and best at that time. Meanwhile they are darned and some of them more than once and the terry cloth has mostly lost the terry. (Those I’ve purchased for 0,99 DM (yes…) about 20 years ago after a move are not in a much better state.) And when you wring such a washcloth and it tears… it is really time for something new.

Gute Waschlappen kosten aber durchaus auch heute Geld und mir fiel ein, daß ich auch noch einen Rest Frottee in der Restekiste hatte. Der ist dick und nimmt viel Platz weg. Ein paar Meter Schrägband hatte ich auch noch… Mit groß abmessen oder stecken oder heften habe ich mich nicht aufgehalten. Ich habe den Stoff in Streifen geschnitten (eine Waschlappenlänge breit), eine lange Seite zwischen das Schrägband gelegt und frei Schnauze angenäht. Dann noch 75cm Schrägband aufeinandergenäht für die Aufhänger. Die Streifen dann in doppelter Waschlappenbreite durchgeschnitten, zusammengeklappt und mit Zickzackstich zusammengenäht. Dabei den Aufhänger zwischenfassen. Ich habe nicht auf die Uhr geguckt, aber das waren sicher keine zwei Stunden. Jetzt habe ich zehn neue Waschlappen. Für die nächsten 20 Jahre oder so. 😉

But good quality washcloth have their price and I remembered that I still had a piece of terry cloth in my remnant bin. Which is thick and takes up quite some space. And there were some meters of bias band also… I did not do a lot of measuring or pinning or basting. Just went away. I’ve cut the fabric in strips the width of a washcloth length. Sewed the bias to one of the long sides. Another 75cm I’ve sewn together to make the loops for hanging. Then I cut the stripes the double width of a washcloth, folded them over and sewed them togehter with a large zigzag stich. Catching the loops in the seam. I did not look on the watch, but I think it was less than 2 hours. Now I have ten new washcloths. For the next 20 years or so… 😉

Revue de Presse: fait main N° 422 (Mars 2017)

Zum Nähen komme ich zwar immer noch kaum (ein Shirt ist fertig, aber noch nicht photographiert), aber die Märzausgabe der Fait Main habe ich Ende Februar in Paris mitgenommen. Das Wickelkleid vom Titel würde mir schon mal sehr gut gefallen.

Das Editorial stimmt uns auf den Frühling ein und verspricht außerdem viel blau. Blau ist ja bei mir immer gut. (Wobei das natürlich immer an der Stoffwahl liegt und die hat man immer selber in der Hand.)

Die vorgestellten Bücher sind diesmal thematisch bunt gemixt, was die Techniken betrifft. Nähen ist eher weniger dabei. Und Macramé ist auch wieder im Kommen? Da reicht es vermutlich, wenn ich meine alten Anleitungen wieder suche…

Dann wieder die bunte Mischung an Produktvorstellungen… die Handtücher mit den baskischen Streifen sind hübsch.

Dann das Gleiche noch mal für Beauty und „Gesundheits“produkte. Auch nicht interessant.

SofakombiLümmelmode fürs Sofa kann mich ja normalerweise nicht begeistern. Aber kaum kommt es in blau… schon hat es meine Aufmerksamkeit. Die Kombination mit den Streifen sieht irgendwie gemütlich und frisch aus. Das würde ich glatt tragen…

Der Rest der Modestrecke (die was mit blau zu tun hat…) ist dann etwas angezogener. Ein Jeansoverall, eine Jeansjacke und eine Pulli Hosen Kombination. Okay, eine weite kurze Hose aus Jeans sieht auch an einem Modell etwas… wenig schmuck aus. ein weiter Pulli dazu macht es nicht besser. Das Spitzenmuster auf dem Pulli hingegen ist eine gute Idee.

Die nächsten Produktvorstellungen sind wieder bunt gemischt.. von Fimo bis gemusterten Stoffabschnitten.

Strickerinnen mit Sinn für Dramatik kommen dann auf ihre Kosten… ein wuscheliges Teil, das wahlweise als Minirock oder als „Schulterkragen“ getragen werden kann. Vielleicht nicht praktisch, aber schon irgendwie witzig.

Eine einfache Bildanleitung zeigt dann, wie man aus Jeans einen Steppstoff macht und daraus eine schlichte Tasche näht. Kein schlechtes Projekt für Jeansliebhaberinnen.

Dann ein schlichter Baumwollstrickpullover in… blau. Mit Bund und Ärmelbündchen im Perlmuster, schlicht, aber schön tragbar. Sogar mit leichter Taillierung. Gefällt mir.

Weiter geht es mit einer Anleitung zur Schnittveränderung, Hier wird das Armloch erweitert und der Ärmel entsprechend angepasst. Nun ja, das ist ein Problem das ich eher selten habe.

„Bonjour le Printemps“ stellt dann erst noch mal das Kleid vom Titel in den Vordergrund. Das sieht auch auf den zweiten und dritten Blick toll aus. Hm… inzwischen könnte mir die 46 mit FBA (und einer gewaltigen Erweiterung an den Hüften) sogar passen. Schon sehr reizvoll. Jogginghose mit Tunika ist weniger spannend, wobei die Tunika einen schön schlichten Schnitt hat und sich gut für Musterstoffe eignet. Dann noch eine Art „Safarijacke“, aber recht lang. Mag gerade ein Trend sein, aber das hat mir zu viel Sackcharater..

gestricktes BabykleidEntzückt bin ich hingegen wieder von dem gestrickten Babykleid. In so zarten Farben sehen die Kleinen ja eh immer süß aus und irgendwie spricht mich der Retrocharme wieder sehr an. Als ich klein war, gab es solche Kleidchen auch schon mal. Wobei sie eigentlich sehr praktisch sind, denn man kann auch ein Shirt drunter ziehen und sie passen eigentlich ewig, vor allem, wenn man unten mal was anstrickt. Das Material aus Baumwolle und Polyacryl ist auch ganz modern und sollte gute Trageeigenschaften und einfache Wäsche vereinen.

Dann kommen die Plusmodelle. Alltagsmodelle aus unterschiedlichen Materialien werden versprochen. Ich muß zugeben, alltagstauglich sind das Kleid, der Rock und die Tunika. Aber das ist mir dann doch wieder zu sackig alles. Okay, die Tunika zu einer Hose sollte besser aussehen.

Aber dann doch lieber die Artikel über Ausstellungen… Vergoldungen aus dem 18. Jahrhundert im Musée des Arts décoratifs. Faszinierend finde ich das ja immer, aber mein Geschmack ist es dann doch nicht.

Kunst gibt es in der Fondation Beyeler in der Schweiz. Übers Jahr von Claude Monat, Wofgang Tillmans und Paul Klee. Zusammenhang zum handarbeitlichen Thema bleibt jetzt ein wenig unklar… da fehlten dann wohl interessantere Themen?

Eine Lektion „Nähkurs“ zeigt, wie man Abnäher beliebig verlegt. Das ist jetzt nicht neu für mich, aber so wie es gezeigt wird, kann sich jeder dran trauen. (Wobei ich ja bei Brustabnähern den „Angelpunkt“ etwa 2 cm – 4 cm jenseits der Spitze ansetzen würde.)

Auch bei der Deko bleibt es blau. Einfach grafisch gestaltete Kissen und Wandbilder… nun ja, braucht man dafür eine Anleitung?

Dann wieder ein Strickpulli für Kinder. Das Muster ist defintiv auch jungstauglich, das Streifenmuster kommt wohl mal wieder aus dem Garn und steigert meine Begeisterung für solche Garne jetzt nicht.

Die Babystrecke ist hingegen wieder ganz süß. Auch in blau. :o) Von der Wickelauflage, die sich zur Tasche faltet über niedliche Elefanten als Mobile oder Beissring zum Set aus Hose und Oberteil aus Jersey. Für etwas größere Mädchen (Gr. 92 bis 128) gibt es dann ein Kleid und eine Hose. Wobei die Hose mit Schleife und eher weiter Schnittform, die in der Taille blusig gerafft wird, tatsächlich mädchenhaft ist und nicht „unisex“.

Strickmantel für MädchenUnd noch mal kann ich mich für ein Strickmodell begeistern. Besonders schön sind die unterschiedlichen Texturen. Die Jacke selber ist aus einem dieser Effektgarne, die einen frotteeartigen Effekt ergeben, die Herzen und Kantenabschlüsse sind aus glattem Garn.

Oh, Stickfans kommen auch auf ihre Kosten… rosa Flamingos in Kreuzstich für Handtücher. Muß ich jetzt nicht haben, aber Flamingos sind ja auch gerade Trend…

Dann ein Hinweis auf eine Veranstaltung zum Thema Garten… nun ja.

Noch mal eine Seite zur Schnittanpassung,diesmal einfache Längenänderungen. Naja, quer durchschneiden und auseinanderziehen oder einfalten. Aber wer das noch nie gemacht hat, den mag es ermutigen.

Anschließend stehen erneut die Kinder im Mittelpunkt. Eine Puppentragetasche mit Bettzeug kann man nähen. Und auch die passende Puppe gleich dazu.

Der für mich spannendste Artikel ist dann der über Mode in Taiwan. Anlässlich einer Ausstellung in Calais. Das liegt ja leider wieder nicht so am Weg, aber die Bilder des Artikels entschädigen etwas dafür.

Gesamtfazit? Die Strickanleitungen gefallen mir fast besser als die Nähanleitungen. Bis auf das Titelkleid. Dumm nur, daß ich keine Anleitungen für Kindersachen brauche…

Revue de Presse: Burdastyle März 2017

Titel BurdastyleAuch im März kommt die Burda recht luftig daher, auf den zweiten Bilck aber vor allem edel, was den Stoff betrifft. (Und süßer Gürtel, oder was auch immer diese Schleife ist.) Ach so, mal wieder eine Hochzeitsausgabe… (Was jetzt der ungarische Mädchenname Piros(ch)ka mit „Gypsy-Glamour-Style“ zu tun hat, können wir uns dann auch selber ausdenken. Ich denke da ja eher an Puszta… :-p )

Ach guck, im Editorial ist dann auch von Puszta-Style die Rede… 😛 Und vom Hochzeitsshooting in Griechenland und der (Requisiten)Hochzeitstorte, die in der ersten Klasse reisen mußte. Man sollte meinen, es wäre einfacher, so was bei einem Bäcker in Griechenland zu bestellen?

Für „trend“ dürfen wir einen Blazer verändern. Er wird hinten aufgeschnitten und dann nur noch durch Stoffstreifen ersetzt. Das sieht in der Tag nicht schlecht aus. Und dass als Basis ein billiges Teil von Bonprix herhalten darf klingt auch sinnvoll. Bei so einem Teil für eine Saison und drei Benutzungen muß man sich die Mühe des selber nähens nicht machen.

Mist, diesmal habe ich die Kosmetikseite nicht schnell überblättert… von der Kosmetik ist nämlich fast nichts zu sehen, um so mehr von der Kosmetiktasche in Form eine Knautschig knuddeligen Elefanten. „Das will ich!“ als Überschrift stimmt dann leider schon mal. Vermutlich nicht extrem praktisch, aber ich fürchte, ich brauche dann doch mal weiches, buntes Leder. Oder geht das auch mit beschichteter Baumwolle? Da hätte ich gerade welche da. Hm, dürfte mit dem Vliesofix aber schwierig werden…

Dann geht es mit der Hochzeitsstrecke los. Ja, ich gestehe, ich kann mir auch fast immer Brautkleider anschauen… und wenn ich mal zufällig Zeit habe, gucke ich auch Zwischen Tüll und Tränen… (Wobei sie wegen mir weniger Tränen und genauere Aufnahmen von den Kleidern zeigen könnten… aber irgendwas ist ja immer.) Also mal sehen, ob ich hier auch eine Runde schmelzen gehen kann…
Kleid Burdastyle
Mit Kleid 105 geht es schon mal vielversprechend los. Bei den Burda Brautkleidschnitten habe ich ja immer mal das Problem, daß sie zwar gut „Multiverwandbar“ sind, aber dafür irgendwie weniger nach Brautkleid aussehen, als gekaufte. Bei dem hier ist die Balance aber aus meiner Sicht perfekt geglückt. Was da steht ist eindeutich eine Braut, ohne die „Schleier“ an den Trägern kann man den Schnitt aber auch für ein großes Abendkleid nehmen und in kurz und aus anderem Stoff gibt das ebenfalls ein Cocktailkleid oder sogar ein elegantes Sommerkleid. Ohne daß es wie „ich habe mein Brautkleid eingefärbt“ aussieht.

Sehr figurnah ist Kleid 110. Ganz sicher sexy, aber da zeichnet dann auch jede Hautfalte drunter ab. Von Kurven ganz zu schweigen. Ich schätze, wir dürfen getrost davon ausgehen, daß die höchstperfekte Modelfigur in diesem Fall auch was mit dem Einsatz von Photoshop in der Nachbearbeitung zu tun hat.. 117B ist dann der Gegenentwurf, ein weites Minikleid aus Jersey. Sicher nett, aber nur so mittelfestlich. Ein Bleistiftrock… nun gut, ein Standardschnitt halt. Maxirock 102A wirkt durch den Wickeleffekt vorne eher wie ein Überrock, dem der Unterrock fehlt. Geziegt wird er mit einem Shirt als Oberteil. Pulli zur Hochzeit soll ja auch so ein neuer Trend sein. Auf der nächsten Seite wird ein „Tunikakleid“ angepriesen, ich sehe aber nur ein Empirekleid. Ich brauch eine Weile um zu realisieren, daß das Hauptmotiv des Bildes nicht das weißen Brautkleid in der Mitte ist, sondern das Modell an der Seite… das außerdem vom Tamburin verdeckt wird.
Kleid Burdastyle
Dafür gefällt mir Kleid 111 in Kurzgröße richtig gut. Schlicht, aber mit einer raffinierten Taillenbetonung. (Je nach Feier kann das sowohl die Braut auf dem Standesamt tragen oder auch ihre Trauzeugin, ohne Angst zu haben, der Braut die Show zu stehlen.)

Sehr traditionell in Form und Stoff dann Modell 108 mit langen Spitzenärmeln. Auch sehr hübsch. Sicher nicht nur mit Turnschuhen dazu… Die weite Hose 115A ist natürlich wieder ein Schnit für alle Gelegenheiten, hier macht es der Stoff. (Und ich frage mich mal wieder, ob die Bezeichnungen „Palazzohose“ und „Marlenehose“ bei Burda jeweils vom Zufallsgenerator ausgeworfen werden.) Auch eher fürs Standesamt dan die kragenlose Kurzjacke. Äh… Blazer 114. Durchaus schmuck mit den großen Taschenklappen. Empirekleid 104 war vorhin ja schon mal zu sehen, aber hier ist es jetzt auch als Hauptmotiv „gemeint“. Das hat dann doch ein wenig Nachthemd-Flair. Ich denke durch die Raffung, die schon im Oberteil beginnt. Aber Burda schlägt es ja auch für den Babybauch vor. Anschließend wieder ein Suchbild, nämlich was das Motiv sein könnte. Aha, diesmal wieder der Bleistiftrock. Das „off Shoulder“ Kleid 119B ohne Taille und mit zusätzlicher Rockrüsche auf Hüfthöhe fällt dann bei mir doch wieder eher unter Strandkleid. Dafür ist das Bustier 106 mit Schößchen zum engen Rock wieder sehr ansprechend. Auch die Tunika 116B mit den freien Schultern wirkt interessant. Dieser Schulterausschnitt mit breiten Blenden… wäre jetzt nur schön, wenn nicht das Model im Brautkleid das eigentliche Motiv halb verdecken würde. Bei Kurzjacke 101B macht es dannwieder der Stoff. Dann noch mal das Titelkleid 107… Bustier 106 mit Rock dran. Doch, sehr süß.

Die „Accessores“ verraten uns dann, welche Kleider die Burdamodelle inspiriert haben. Im Mittelpunkt natürlich Kate Middelton. Was aber schon einige Jahre her ist. Die anderen Damen kennt man dafür gar nicht. Und die Torte bei den Accessoires einzuordnen?.. sach ich mal lieber nichts zu…

Das ganze dann noch mal als Stilberatung, zu den vier Modellen im Einzelnen. Modern, Glamourös, Romantisch und Sexy. Wobei die Unterwäsche mit dem höher geschnittenen Höschen zum superengen Kleid realistisch ist, man sich aber drüber streiten kann, ob sie jetzt spezielle sexy ist. Und der Hut im Herrenhutstil zu Romantisch? Nun ja, ich heirate nicht, da muß ich mir keine Gedanken machen.

„Erste Hilfe“ ist anschließend noch das Motto der Pflegetips. Die natürlich vor allem Produktvorstellungen sind. Ich bin mir gerade nicht so sicher, ob ich das alles an einem Brautkleid ausprobieren würde, das ich noch behalten wollte…

„Gipsy Glamour“ nennt sich die nächste Modestrecke. Der Einleitungstext ist eine faszinierend sinnfreie Aneinanderreihung von Schlagworten… Piroschka, Puszta, Balkan… das ganze soll dann fantastisch geschnitten sein. Klar, Volkstrachten egal welcher europäischen Provenienz waren schon immer ganz besonders für ihre ausgefeilte Haut-Couture Schnittführung bekannt… 😛 Gut, das Kurzjäckchen 101A ist nett, hat aber ganz sicher mehr von Chanel als von was auch immer da sonst noch sein soll. Kleid 113 ist weitgehend formlos, lässt sich dank Seidensaton aber gut mit einer Schärpe auf Figur bringen. Glamourös wird es dadurch aber immer noch nicht.
Top Burdastyle
Sehr gut gefällt mir das schulterfreie Top 116A. Allerdings enthält es absolut nichts, was ich mit den Schlagworten vom Anfangstext in Übereinstimmungen bringen könnte.

Für Langgrößen dann ein 7/8 Hose, von der man dank sitzender Pose nichts sieht. Aber wohl ein Basisstück. Kleid 119A als weites Hängerchen mit großer Ausschnittrüsche staucht dank tief angesetztem Rock und Stoffmusterwahl selbst Modelmaße auf Proportionen eines Kindergartenkindes. Älter als 16 sollte man nicht sein, wenn man das trägt, denn dann ist das Alter vorbei, in dem Mädchen süß aussehen, egal was sie tragen… Maxirock 102B ist aus Viscose und steht, als wäre mindestens ein Reifrock drunter… (vermutlich eher ein Ventilator…) Jedenfalls ist so garantiert, daß der fertige Rock absolut keine Ähnlichkeit mit dem Bild haben wird. Danach eine bunte weite Hose, da kommt dann wenigstens etwas Hippie-Flair auf. Top 118 wirkt wie die Cousine des Hängerkleidchens, vielleicht etwas weniger grauenhaft, da die Rüsche fehlt. Und munter gerafft wird dann wieder am Trägerkleidchen 103. Früher trug man so was bestenfalls auf dem Weg zum Strand. Oder als Nachthemd. Form bekommt es durch all das Zusammenziehen nämlich am Ende doch nicht. Dann noch ein Minkleid, das immerhin an der Hüfte etwas Form bekommt. Okay… die Modestrecke ist jetzt nicht mein Ding.

Wie man die Blende der Bluse oben mit einfachen Stichen bestickt zeigt dann eine kleine Bildanleitung. Das ist schon mal nicht schlecht. Auch wenn das „Übertragen mit Bleistift“ nicht so funktioniert, wie das Photo zeigt. Da wäre wohl eher Bügelstift angesagt. (Wobei Bleistift auch erstaunlich waschfest sein kann…)

Accessoires dazu sind dann Schule mit vielen Blüten. Da kann ich mich generell damit anfreiden, die vorgestellten Modelle hingegen… der Leder Sneaker ist nett. Und von Konstatin Starke habe ich kürzlich ein verlockendes Modell im Schuhgeschäft gesehen. Nur nicht das hier gezeigte…

Beauty kann ich dann aber wieder fix überblättern.

Die „Nähschule“ ist diesmal eher anfängertauglich, das schulterfreie Top mit Gummiraffung ist das Modell. (Und die Anleitung fängt beim Auflegen auf den Stoff und dem Übertragen der Markierungen an.)

Bei den Kindermodellen stehen diesmal die ganz kleinen im Blickpunkt. Früher nannte man das Spielkleidung, denke ich. In den Größen 68-92.
Babykleid Burdastyle
Ganz besonders süß finde ich das Mädchenkleid mit der Passe.

Für Jungs gibt es ein Shirt und Latzhose und eine lange Hose. Auch die Strickjacke für Mädchen ist sehr süß… Und die Anleitungen beschränken sich nicht auf Kleidung, es gibt auch Bauklötzchen aus Schaumstoff (Weniger gut zum Bauen, aber schonender zum Parkett…) oder ein Kissen.

Kontrastprogramm dann der „Look des Monats“. Irgendwas mit Streifen und Buntstiftfarben. Oder so. Was der Look genau ist, muß man eher raten. (Ich würde sagen, das ist die Sache mit der Sportkleidung, die die Alltagsmode beeinflusst.)

Dann wieder Beauty, irgendwas mit Zitronengras. *blätter*

„Mehr Davon“ ist das Motto der Plus Strecke. Den gemeinsamen Nenner kann man nur raten… alle Mode-Highlights der Saison. Aha. Los geht es mit einem Kleid, das aussieht wie Rock mit Oberteil. Finde ich ja immer unpraktisch, denn der Vorteil von zweiteiligen Ensembles ist, daß man sie unterschiedlich kombinieren kann. Warum dann also als Einteiler?
Hose Burdastyle
Eine Hose mit diesem asymmetrischen Überschlag habe ich ja schon letztes Jahr (oder war es vor zwei Jahren?) mal woanders gesehen und interessant gefunden. Daß Modell 122B jetzt in meiner Größe dabei ist, wäre fast ein Grund sie zu nähen…

Kleid Burdastyle
Auch Wickelkleid 121 gefällt mir. Ob da der Ausschnitt so bleibt oder auch völlig aufklafft? (Und die Säume kann man ja besser machen und ggf. auch mal vorsichtig ausbügeln.)

Blusonjacke ist sicher auch in, aber nichts, was ich dringend haben muß. Nicht für mene Figur. Dann die Hose noch mal in bunt… nein, einfarbig mag ich sie lieber. Noch mal der „Fake-Zweiteiler“, der Look gefällt mir, nur lieber in zwei Teilen. Bluson zum Maxirock ist dann eine Form, mit der ich mich nicht anfreunden kann. Shirt 126A hat eigentlich einen unspannenden Schnitt, aber mit den Streifen in unterschiedlicher Anordnung ist er aber auf einmal spannend. Und zu einer normalen Bluse sieht dann auch der Maxirock ganz nett aus. Wenngleich ich die gezogene Taille nicht so schmeichelnd finde.

Anschließend geht es um Schnittanpassung bei großem Busen. Die Techniken zeigt Burda schon seit Jahrzehnten so, aber sie mal wieder so nett zusammengefasst zu sehen ist nicht schlecht.

Die Werbung für die Eckes-Plörre kommt immer uninspirierter daher. Das Beste diesmal ist, daß die Flaschendeko das Etikett verdeckt. Die Idee mit so einer angehängten Taschen ist aber nicht neu, wer das weniger langeweilig haben will, kann sich Bärbels Blogeintrag von 2012 anschauen. 😉

Den Rezepten gönne ich ja immeer einen Blick, diesmal alles mit „besonders saftigem Grundteig“. Äh ja… ein Rührteig mit viel Fett und Ei und wenig Mehl. Ja, wird saftig. Der Rot-weiße Marmorkuchen ist farblich natürlich originell, allerdings hat er im Gegensatz zum herkömmlichen Marmorkuchen nur eine Geschmacksvariante. Was nun auch wieder einen Teil des Reizes nimmt…

Danach gibt es ein „spezial“, wobei unklar bleibt, was denn hier so Spezial ist. Anleitungen für Mäppchen in dieser Bauform gibt es nun wahrlich schon zu Hauf.

Mehr Spaß macht wieder der Ateleirbesuch, der diesmal zu einem Pariser Couture Zulieferer führt. Legeron macht Seidenblumen die wahrlich eine eigene Kunstform sind und nichts mit den billigen Dekoblüten aus dem Einrichtungshaus zu tun haben.

„Green Fashion“ befasst sich dann mit umwelt- und menschenfreundlich hergestellten Jeans. Keine wirklich neue Info dabei, kann man also eher als Werbung für Hess Naturmode werten. (Andererseits vertreiben die nicht erst seit gestern Naturmode, besteht also eine gewisse Hoffnung, daß sie ihre Lieferkette so halbwegs im Griff haben.)

Als „eine letzte gute Idee“ werden Haargummis aus Stoffresten gebastelt. wobei mir dann gleich noch eine Bezugsquelle für butne Baumwollstoffe mitgeliefert bekommen. Klar, Stoffreste kaufe ich immer…

Und das nächste Heft erscheint dann… *huch* quasi gleich…

Aus dem Blogarchiv

Okay, dieses Jahr kommt mir das Leben 1.0 ja ausgesprochen in die Quere… nicht nur, daß nichts fertig wird, ich vergesse sogar die Rückschau. Glücklicherweise hatte ich auch schon produktivere Monate… 😉

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Ringelsneaker

Striped sneaker socks

Sneaker Socken aus BaumwollgarnWunschgemäß gibt es für meinen Bruder diesmal Sneaker Socken zum Geburtstag. Nachdem er Weihnachten meinte, Wintersocken hätte er jetzt eigentlich genug, weil er auch die Baumwollsocken mit Schaft nur im Winter trägt…

Since my Brother told me on Christmas that he is well equipped now with winter socks, since he is also wearing the cotton socks only in winter, because in summer the leg part feels to warm for him.,, he’s getting sneaker socks for his birthday.

Das Garn ist von Lana Grossa „Meilenweit Solo Cotone Stretch“ und hat zur Baumwolle noch einen Polyesteranteil. Im Gegensatz zu einem „Stretch“ Garn, das ich früher mal verwendet habe fühlt sich das beim Stricken aber zum Glück nicht dehnbar an. Mit dem anderen war ich nämlich nicht gut klar gekommen. Bei den Ringeln habe ich mir nur ungefähr Mühe gegeben, den Farbverlauf zu treffen und das hat erstaunlich gut funktioniert.

The yarn is „Meilenweit Solo Cotone Stretch“ by Lana Grossa. It’s cotton and polyester but luckily it is not stretchy while knitting. (I’ve once had a „stretch“ yarn that was really kind of elastic and had trouble knitting with it.) I’ve only taken a bit of care to match the stripes of both socks but they turned out pretty well for that.

Die Socke ist meine „Standardsocke“, nur ohne Bein. Wobei ich oberhalb der Ferse mit verkürzten Reihen noch einen kleinen Keil gestrickt habe, damit sie nicht so leicht in den Schuh reinrutschen. Mal sehen, wie im Herbst der „Tragebericht“ ausfällt. 🙂

The pattern is my standard sock pattern, just without the leg part. I added a bit of height with short rows over the heel only, so they should not slip into the shoe so easily. We’ll see what my brother will tell me about how they have been wearing once summer is over. 🙂

Trillian

Tuch TrillianEndlich gibt es mal wieder ein fertiges Werk… schon im September habe ich „Trillian“ von Martina Behm angeschlagen, weil ich für einen Fortbildung was zum „nicht denken“ brauchte. Da ich das Endergebnis aber nicht wirklich brauche, wurde es zugunsten anderer Projekte immer wieder nach hinten geschoben.

Finally I have a finished object to show… already in September I’ve started „Trillan“ by Martina Behm, because I needed something „brainless“. But I do not need the shawl, so it was always set on the backburner for other project.

Tuch TrillianAber jetzt ist es fertig. Das Garn war „Jawoll Magic“ von Lang Yarns und ich finde, die Streifen entwicklen sich hier ganz nett über das Tuch. Ich habe weniger als die angegebenen 150g verwendet und finde das Tuch schon ganz schön groß… noch kein Umschlagtuch, aber für einen Schal schon umfangreich.

The yarn is „Jawoll Magic“ by Lang Yarns and I like how the stripes develop over the shawl(ette). I used less than the 150g the pattern calls for and I think it’s quite big. Not a real shawl yet, but for a shawlette quite large.

Das Garn ist Sockengarn, dafür ist es noch relativ weich, aber ein extremer Halsschmeichler ist es nicht. Für mein Empfinden wäre es am Hals noch okay, aber eigentlich brauche ich das Tuch nicht und es sind auch nicht so wirklich meine Farben. Mal sehen, was draus wird…

The yarn is a sock yarn and taking that into consideration it is relatively soft. But not really soft, of course. For me it would be okay to wear it against the skin, but actually I don’t need it and it’s not really my colors… so let’s see where it ends up.

Kappnaht… liebevoll von Hand

Flat felled seam… by hand

Kappnähte von HandMeine Fortschritte sind ja minimal, aber so kann ich wenigstens mal zeigen warum… ich habe mich bei dem weichen Wolljersey für Kappnähte entschieden. Denn zumindest an der Kapuze sieht man die Nähte ja. Ich wollte aber keine Steppnähte von außen… also mache ich den zweiten Schritt von Hand. Mit feinen Stichen und feiner Nadel. Wie man auf dem Bild sieht, klappt so auch die Naht“kreuzung“ von Kapuzennaht und Halsausschnitt. Über die Dehnung des Stoffes muß ich mir so auch keine Gedanken machen. Zum einen ist er in Längsrichtung nicht sehr dehnbar, zum anderen kann ich das bei Handstichen gut über die Fadenspannung regeln.

My progress is minima, but at least I can show why… I decided for flat felled seams for my hoodie of wool jersey. Because at least at the hood the inside seams will be visible. And that is the cleanest way. But I did not want visible stitches on the outside, so the felling is done by hand. With fine stitches and a fine needle. As the picture shows that also works well where the hood seam and the neckline cross. Handstitches also have the advantages that I do not have to worry about the sufficient stretch of the seam. The fabric is not very stretchy, especially lengthwise and by hand I can control the tension of the sewing thread well enough.

Revue de Presse: Threads January 2017 (188)

Titel Threads 188Diesmal hat die Wirklichkeit mich überholt… das nächste Heft liegt auch schon bei mir, aber die Januarausgabe will ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Schon die all over Stickerei auf dem Titelkleid ist mehr als einen Blick wert. Ich mag ja Dekoration, die sich von den Nähten nicht aufhalten lässt.

Die Autoren der Ausgabe werden diesmal gefragt, welches ihr schwierigstes Nähprojekt war und wie sie es bewältigt haben. Für mich könnte ich die Frage wohl nicht beantworten. Sobald ein Teil fertig ist, vergesse ich die Probleme ganz schnell. Bis zum nächsten Mal, natürlich…

Das Editorial ist diesmal mehr in eigener Sache, wobei ich das als „Dauerleserin“ durchaus nett finde, wenn auch mal erzählt wird, welche Redaktionsmitglieder gehen oder kommen. (Aber systematisch macht das Threads ja auch nicht.) Die Lesertips bekommen diesmal nur eine knappe Seite, dafür ist der „Best Tip“ nicht so schlecht. Eine Paste aus Stärke, um Markierungen auf dunklen Stoffen anzubringen. Wäscht sich nämlich aus. (Laut Anleitung reicht auch bürsten und ein feuchtes Tuch. So lange sich die Paste nicht einsaugt, könnte das tatsächlich funktionieren.)

Anschließend geht es um das Titelkleid, „Embellishments“ sind das Thema. Akzente setzen mit Metallicgarn. Mit guten Tips, wie man die Zierstiche an Metallicstickgarn anpasst fängt es an, aber uuach das aufnähen dickerer Fäden mit der Maschine oder das Einarbeiten von Hand kommen vor. Vermutlich liegt es daran, daß ich mit Handsticken nicht so viel Erfahrung habe, aber die Technik, wie man bei doppeltem Faden ihn so in der Nadel verankert, daß er nicht so leicht reisst, kenne ich noch nicht. Mal sehen, ob ich das Wissen auch mal verwenden kann.

Dekorativ geht es im nächsten Artikel weiter. Um die schöne Plazierung von Streifenmustern, wenn es um die Ecke geht. (Angeregt vom Vintage Modell auf der Heftrückseite.) Auf die Idee, dass die Streifen schlichtweg aus dem Stoff ausgeschnitten und dann quasi als Borte aufgenäht werden war ich in der Tat noch nicht gekommen. Je nach Stoff kann das wirklich unsichtbar funktionieren.

Dann die „Pattern Reviews“. Diesmal ist nichts dabei, was mich wirklich fesselt. Die Bluse von Deer and Doe ist recht interessant. Aber wozu tragen, wenn man nicht die Figur für Röhrenhosen hat?

Auführlich geht es dann um den Austausch eines Jackenfutters. Da ich das schon mal gemacht habe weiß ich, daß der Artikel gut ist… Wenn ich den vorher gekannt hätte, wäre es hilfreich gewesen.

Spannend dann ebenfalls das Thema, wie man unterschiedliche gemusterte Stoffe kombiniert. Das gefällt mir im Ergebnis nicht immer, aber die „Grundregeln“, die der Artikel vorstellt sind schon sehr hilfreich. Und dürften in vielen Fällen den Unterschied zwischen einem gewollten und geplanten Eindruck und einem „sieht auch nach Resteverwertung aus“ ausmachen.

Die britische Designerin Terry Fox war mir bislang kein Begriff, aber Bilder von opulenten Brautroben gehen immer… dabei bleibt es aber nicht, neben einem Interview (Das, glaube ich, einen durchaus realistischen Einblick in den Berufsalltag gibt.) gibt es einen Bildanleitung für eine Pattentasche. Denn die Designerin bietet auch Kurse an und versteht offensichtlich ihr Handwerk.

Um Passform bzw. die Bewegungs- und Designzugabe geht es im Artikel von Joi Mahon. Sie teilt dazu den Oberkörper in vier Quadranten, erklärt den Zusammenhang zwischen Körpermaß und Kleidungsstück und macht Vorschläge für sinnvolle Bewgungszugaben und Designzugaben. Eine Bluse in drei unterschiedlichen Passformklassen rundet den Artikel anschaulich ab.

Besonderes Augenfutter, auf das ich mich jedes Jahr freue, sind die Ergebnisse des „Made with Wool“ Wettbewerbs. Der Rock mit eingestrickter Skyline am Saum…und das war der „Junior Handwork Winner“. Aber auch die Modelle der Erwachsenen sind natürlich mehr als sehenswert.

Ausführlich befasst sich der nächste Artikel mit dem Kapperfuß und dem Rollsaumfuß. Die funktionieren ja bei mir leider auch nur nach dem Zufallsprinzip… Aber beim nächsten Mal lege ich mir den Artikel daneben.

Da die Januarausgabe ja weit vor Weihnachten gekommen war, gibt es natürlich einen „Gift Guide“. Immerhin ist die Bandbreite der Vorschläge sehr breit.

Sachlicher dann wieder bei „Essential Techniques“, ums Zwischenfutter (interlining) geht es. Den hätte ich auch gerne vor einigen Jahren schon gehabt. Inzwischen habe ich das ja inzwischen größtenteils selber rausgefunden… 😉

Warum der Artikel danach unter „Sewing Saves“ steht erschließt sich mir nicht so ganz, aber er zeigt Möglichkeiten, wie man dicken Nähfaden (typischerweise für Möbelstoffe eingesetzt) verwenden kann. Worauf der Artikel allerdings nicht eingeht ist, daß nicht alle Maschinen so dicke Fäden verarbeiten und noch weniger gleichzeitig  auf Ober- und Unterfaden. Gerade bei den moderneren Maschinen.

Die erste Leserfrage sucht diesmal Quellen für Schnitte in Teenagergrößen. Ein nicht ganz seltenes Problem. Unbekannte Quellen kennt Threads wohl auch nicht, aber Vorschläge, wie man Schnitte ändert. Interessant auch, wie man Wollstoffe für die Verarbeitung vorbereitet. Wobei ich bezweifle, daß ich das jemals so gründlich machen werden. Bisher ging es auch anders gut. Und dann noch die Anleitung, wie man Hosenbeine (fertiger) Hosen kürzt, wenn die Hüften ungleich sind.

Das Nähgeschichtchen widmet sich Mamas großem Tischtuch.

Und zum Abschluss noch die Nahaufnahme auf eine Jacke aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Das Kleindungsstück an sich ist nicht so spannend, wie sauber die Streifen an der Ecke zusammenstoßen schon.

Das war der Januar, die März-Ausgabe liegt natürlich auch schon hier…

Aktueller Nadelblick Februar 2017

Fresh from the needles February 2017

Shirt als "Bausatz" in pinkEndlich gibt  es mal wieder ein richtiges Nähprojekt. Ein Shirt soll es werden, ich habe letztlich vom Daytona Weekender von Hot Patterns die Kapuze übernommen und von Burda 6785 die Seitennaht mit der Raffung. Das ganze habe ich an meinen Standardshirtschnitt „angebaut“ und hoffe, daß die Gesamtwirkung so wird, wie ich das gerne hätte. Wie üblich alles etwas aufwändiger, als geplant, denn ich mache überall Kappnähte, die aber (nach der ersten Naht) von Hand. Das Material ist Wolljersey, in dem Handstiche so gut wie unsichtbar sind und man kann von Hand die Fadenspannung so regulieren, daß die Naht elastisch genug bleibt. Ohne am Ende eine Zickzacknaht auf der rechte Stoffseite zu haben.

Finally a real sewingproject again. It’s supposed to become a top. In the end I decided to use the Hood from the Daytona Weekender by Hot patterns and the shape of the side seams from Burda 6785 with the shirred effect. The details were added to my old standard shirt pattern. I hope it will turn out as expected. As usual it will be more work than originally planned. I make flat felled seams and I am doing the felling part with hand stitches. The fabric is a woolen jersey so it is easy to make mostly invisible stitches and I can create the right tension on the thread easily so it will remain elastic enough without having ugly zigzag stitches on the right side of the fabric.

geringelte Sneaker SockenDa mein Bruder bald Geburtstag hat sind auch wieder Socken auf der Nadel. Für den Sommer hat er sich Sneaker Socken gewünscht (hätte er mir ja auch eher sagen können…), da habe ich natürlich nichts dagegen, weil sie deutlich schneller gehen. Material ist „Meilenweit Solo Cottone Stretch“ von Lana Grossa. Was sich überraschenderweise gut verstrickt. Ich hatte mal ein anderes Garn mit Elasthan, mit dem ich gar nicht klar kam. Hier ist der Gehalt aber so gering, daß das Garn selber nicht beim Stricken dehnt. Ob es die Haltbarkeit der Socken am Fuß erhöht wird man sehen. Ich habe da noch ein Knäuel von, das sollte ich dann für mich ausprobieren.

My brother’s birthday is approaching, so I have the next socks on my needles. He finally told me he is only wearing sneaker socks in summer (could have told be before…), so that’s what he will be getting this year. Nice for me because without a leg part they are done much faster. The yarn is „Meilenweit Solo Cottone Stretch“ by Lana Grossa. It knits better than expected. Some time ago I had knitted with another yarn with Elasthane/Spandex content and had big problems to create an even tension. Here the content of Elasthane is very low, so the yarn does not stretch while being knitted. If it is enough to make the socks stay put on the feet we will see. I have another skein of that which I will be trying for myself.

Tuch TrillianDas Tuch „Trillian“ ist fast fertig. Gebraucht habe ich 140g von „Jawoll Magic“ von Lang Yarns. Das ist etwas weniger als die Anleitung angibt, mir ist das Tuch aber groß genug. Hier müssen noch die Fäden vernäht werden und dann noch gedämpft oder so. Und dann mal sehen, was draus wird. Ich habe ja schon so viele Tücher.

„Trillian“ is nearly finished. It used 140g of „Jawoll Magic“ by Lang Yarns. That is a little less than the pattern calls for but I think the shawl is big enough. I still have to weave in the ends and do a little steam blocking or something like that. And then let’s see what I will do with it. I already have so many shawls.

rote StricktunikaEin bisschen weiter gewachsen ist auch meine Stricktunika. Kurz nach dem letzten Beitrag habe ich das sechste Knäuel vom roten Garn doch noch gefunden, habe bis zum Beginn von braun wieder rückgestrickt (trennen ging bei dem Garn nicht, aber Masche für Masche zurückstricken war möglich) und noch ein Knäuel rot gestrickt. Jetzt ist aber braun unwiderruflich mit eingearbeitet. Ein Stück länger soll es schon noch werden.

Some growth of my knitted tunic. Shortly after my last overview I’ve found the sixth skein of red yarn so I backstiched to where I had started the brown yarn (the yarn is fuzzy, ripping was not possible, but taking out stitch by stich was doable) and added a whole skein of red. Now brown has definitely started. I want more length.

Begonnenes Lace TuchMein „Knitted Veil in Pyrenees Wool“ aus dem Jakobschaf ist auch von der Randbordüre ins Hauptmuster hineingewachsen.

My „Knitted Veil in Pyrenees Wool“  knitted from Jacob sheep grew over the border into the main pattern.

BücherEine ganze Menge Projekte also, die im Moment hier so in Arbeit sind. Das Buch von A.S.Byatt habe ich dank eines wirklich häßlich verregneten Wochenendes in Paris fertig gelesen, stattdessen ein kleines Intermezzo mit Donna Leon. Das Buch über die Handschuhe ist nicht immer noch Abendlektüre, sondern schon wieder. Bei den Handarbeitsbüchern lese ich ja nicht immer so systematisch, sondern mal hier ein bißchen, mal da ein bißchen…

So there are a lot of projects going on at the moment. Readingwise I managed to finish the A.S.Byatt thanks to a really ugly and rainy weekend in Paris. Now a bit of Donna Leon which will probably not last that long. The book about gloves is not still on my nightstand but again. I do not read the craft and fashion books so systematically, more like some pages here, some pages there…

 

Aus dem Blogarchiv

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Februar 2012:
Der Monat, in dem ich mein Grannie Projekt das erste Mal vorgestellt habe.

Februar 2013: Ein Jahr Hexagons und andere Strickwerke

Februar 2014: gar nicht so wenig, für so einen kurzen Monat

Februar 2015: